Leserbriefe

Was ist ein Leserbrief?

Ein Leserbrief ist grundsätzlich eine schriftliche Antwort auf einen veröffentlichten Beitrag einer Zeitung, einer Zeitschrift oder sogar eines bereits veröffentlichten Leserbriefs. Er gibt Privatpersonen die Möglichkeit, Ihre Meinung in der Medienöffentlichkeit einzubringen. Gerade bei politisch relevanten Themen, wie etwa der Gemeinderatswahl in Dietikon, sind die Meinungen und Standpunkte zahlreich und ein einzelner Zeitungsartikel bildet diese selten alle gleichmässig ab. Entsprechend gewinnt die Debatte an Tiefe, wenn im Anschluss an einen Artikel Leserbriefe publiziert werden, die zum Geschriebenen Stellung beziehen und zusätzliche beziehungsweise andersartige Positionen und Argumente aufzeigen.

Ich freue mich über jeden Leserbrief, der meine Kandidatur unterstützt und mache meine Helferinnen und Helfer jeweils darauf aufmerksam, wenn es einen Artikel gibt, der kommentiert werden müsste.

Sind Leserbriefe in Zeiten von Social Media überhaupt noch wirksam?

Seit es Social Media und Blogs gibt, sind die Medien nicht mehr die alleinigen Hersteller von Öffentlichkeit. Jeder hat heute die Möglichkeit seine Meinung ins Internet zu stellen und somit öffentlich zugänglich zu machen. Man kann sich Fragen, ob der Leserbrief überhaupt noch zeitgemäss und wirksam ist? Die Antwort lautet ja. Denn zum Einen haben die etablierten Medienhäuser in der Schweiz nach wie vor viel höhere Leserzahlen als Blogs, Facebook-Seiten oder Twitter-Profile. Entsprechend erreicht man mit einem Leserbrief ein viel grösseres Publikum als mit einem Blogbeitrag, einem Facebook-Post oder einem Tweet. Andererseits gehört politische Meinungsbildung in Blogs und sozialen Netzwerken für breite Teile der Bevölkerung noch nicht zum Alltag und man muss sich nach wie vor der klassischen Medien bedienen, um sie zu erreichen.

Was gilt es im Allgemeinen beim Verfassen eines Leserbriefes zu beachten?

Das Wichtigste vorneweg: Schreiben Sie zu Beginn Ihres Leserbriefes deutlich, auf welchen Artikel Sie sich jeweils beziehen. Das hilft den Lesern Ihres Briefes, sich schnell zurecht zu finden. Nachher müssen Sie klarstellen, welche Rolle Sie im Bezug auf die Gemeinderatswahl (Politiker, Privatperson…) einnehmen. Beim Verfassen des Leserbriefes geht es auch später darum, Ihre eigenen Argumente logisch und sachlich zu formulieren. Das erhöht das Verständnis Ihres Leserbriefes und erhöht zudem auch die Chance, von den Zeitungen oder Zeitschriften angenommen zu werden. Unterstützen Sie Ihre eigenen Argumente mit nachvollziehbaren Beispielen oder illustrierenden Metaphern.

Möglicher Aufbau des Leserbriefs

  • Die Anrede: Falls der Autor des veröffentlichten Artikels ersichtlich ist, erwähnen Sie diesen. Sonst nennen Sie die Redaktion.
  • Die Bezugnahme: Zu welchem Artikel, mit Titel und Datum, möchten Sie Ihre Meinung äussern?
  • Ihr eigener Standpunkt: Jetzt bilden Sie das Fundament Ihres Leserbriefs, indem Sie Ihren eigenen Standpunkt klar ersichtlich machen und aufzeigen, inwiefern das Thema Sie betrifft.
  • Die Argumente: Unterstützen Sie nun Ihr Fundament mit Argumenten.
  • Der Schlussteil: Fassen Sie Ihre wichtigsten Aussagen kurz und knapp zusammen.
  • Schicken Sie Ihren Leserbrief an die Limmattaler Zeitung (leserbriefe@limmattalerzeitung.ch)