«Ist der Mensch beim Campaigning ersetzbar, Herr Metzinger?»

Aktuell auf Politik & Kommunikation online:

Am Freitag startet der diesjährige Campaigning Summit Zurich. Im Vorfeld der Veranstaltung sprach p&k mit Organisator Peter Metzinger über die Automatisierung von Kampagnenarbeit und darüber, welche Trends die Szene derzeit bewegen.

p&k: Herr Metzinger, am Freitag findet der 2. Campaigning Summit Zurich statt. Welche übergreifenden Trends werden dieses Jahr auf der Veranstaltung präsentiert?

Peter Metzinger: Für mich ist das Hauptthema Innovation und die Frage, was die Zukunft bringt. Es gibt technologische Entwicklungen, die dazu führen, dass Campaigning immer einheitlicher wird. Immer mehr Prozesse werden automatisiert. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, aus der Masse herauszustechen. Wenn man Software hat, die anhand von Nutzerprofilen erkennt, wo wann welche Werbung eingeblendet werden soll, stellt sich die Frage, wozu man dann überhaupt noch Marketing-Leute benötigt. Welche Fähigkeiten, die uns die Maschinen noch nicht abnehmen können, sind in Zukunft gefragt? Eins ist klar: Kreativität, strategische Analyse und Erfahrung werden unverzichtbar bleiben.

Mehr gibt’s hier: http://www.politik-kommunikation.de/ressorts/artikel/ist-der-mensch-beim-campaigning-ersetzbar-herr-metzinger

Und weiter wird gebildet

Unterwegs nach Luzern, wo ich heute und morgen im CAS Strategic Communication unterrichte. In zwei Tagen werde ich einen Einblick in das «business campaigning»® Modell geben. Die Themen, die ich behandle erstrecken sich von der Definition des Begriffs Campaigning und seiner Nähe zur Integrierten Kommunikation über die 14 Strategischen Campaigning Grundsätze bis hin zu weniger bekannten Tools für die Situationsanalyse und die verschiedenen Definitionen des Begriffs Strategie. Morgen Nachmittag sollten die Teilnehmenden dann wissen, welche Fragen eine Strategie beantworten muss wie man eine Strategie entwickelt. 

Der Inhalt ist ähnlich wie beim Campaigning Seminar, das ich am 20. und 21. November anbiete. Bis 21. Juli  Frühbucher-Rabatt mit bis zu CHF 500.- Ermässigung: www.amiando.com/CampaigningSeminar
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Greenpeace, von Matt und Schottlands Unabhängigkeitsbewegung auf der Bühne am Campaigning Summit Zurich 2014

Campaigning Summit Zurich 2014 Lineup 1000x700

Um den Campaigning Summit Zurich 2013 vorzubereiten, hatten wir weniger als 3 Monate Zeit zur Verfügung. Dieses Mal, so hatten wir es uns geschworen, machen wir es anders. Zwar hätte es fast nicht mehr geklappt, weil eine Referentin letzte Woche absagen musste, aber fast daneben ist eben auch daneben, und so freue ich mich sehr, dass wir heute das Programm für den Campaigning Summit Zurich 2014 bekanntgeben können. Und dieses Mal möchten wir mehr Teilnehmer als 2013 – mindestens 200 Teilnehmer.

Und warum der ganze Aufwand? – Um dem Campaigning in der Schweiz eine internationale Plattform zu geben. Ich freue mich über jede Art von Mithilfe.

Das Programm, in der Reihenfolge der Referate:

  • Die Konvergenz von Technik, Mensch und Medien: was müssen wir in Zukunft noch können?
    Peter Metzinger, CH (= Ich)
    Campaigner seit 1982, Dozent und Inhaber von business campaigning Switzerland – Zürich, Schweiz
  • Campaigning made in Europe: Trends & Innovationen
    Philipp Maderthaner, A
    Passionierter Campaigner. Als Gründer und Geschäftsführer des Campaigning Bureau berät er international in Fragen der Mobilisierung und Involvierung und verantwortet Kampagnenprojekte für Marken, NGOs und politische Institutionen. 2012 gab sein Unternehmen eine Partnerschaft mit der US-Agentur Blue State Digital bekannt – laut US-Zeitschrift Business Week „Obama’s Secret Digital Weapon“ in den Kampagnen 2008 und 2012. Um langfristig einen eigenständigen Europäischen Campaigning Ansatz zu etablieren rief Maderthaner den Campaigning Summit ins Leben und initiierte überdies die unabhängige Plattform campaigners.org.
  • Vom Advertising zu Usevertising, Crossmedia und Storytelling – die Kampagne der Zukunft
    Dominique von Matt, CH
    VR-Präsident der Kommunikationsagentur Jung von Matt/Limmat und einer der führenden Kommunikationsfachleute der Schweiz. Der promovierte Ökonom studierte an der Universität Zürich. Er ist Lehrbeauftragter für Betriebswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen und Autor zahlreicher Publikationen zu den Themen «Markenführung» und «Medienwelt». Von Matt ist Mitglied des Verwaltungsrats der NZZ Mediengruppe sowie Vorstandsmitglied der GfM Gesellschaft für Marketing.
     
  • Campaigning jenseits der Komfortzone
    Verena Mühlberger, CH
    Co-Geschäftsleiterin von Greenpeace Schweiz
    Verena Mühlberger studierte Mathematik. Ihr Zweitstudium in Ethnologie führte sie zum Journalismus, ein Nachdiplomstudium zu Führungsaufgaben. Politisiert wurde Verena Mühlberger in der Drittwelt- und der Frauenbewegung der achtziger Jahre. Mehrere längere Aufenthalte in Zentralamerika, insbesondere in Solidaritätsbrigaden in Nicaragua und einer Friedensdelegation in El Salvador, prägten ihr weiteres Leben. Menschen, die gemeinsam Ansätze für eine gerechtere Welt erproben und dabei eine unglaubliche Kraft entwickeln, faszinieren sie. 14 Jahre lang arbeitete sie bei der linken Wochenzeitung (WOZ). 2005 kam sie zu Greenpeace Schweiz. Seit 2010 ist sie Co-Geschäftsleiterin.
  • Campaigns that engage people. With stories from the Scottish independence referendum and others 
    Gregor Poynton, UK
    Gregor Poynton ist Political Director bei Blue State Digital, der Digital Marketing Agentur, die US President Obama’s Wahlkampagnen betreut. Gregor leitet die politischen Kampagnen von BSD in Europa.  Er war und ist in viele verschiedene, innovative Online-Kampagnen involviert. Darunter die aktuelle Abstimmung über die Unabhängigkeit Schottlands und Francois Hollande’s Präsidentschaftskampagne. Seine Spezialgebiete sind Kampagnenorganisation und Strategie. Zuvor arbeitete Gregor als Wahlkampagnen-Strategie-Manager für die British Labour Party und als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Political Unit of the Labour Group of Members of the Scottish Parliament. Gregor hat ein BA (Hons) der University of Strathclyde in Glasgow in Politikwissenschaft. Er stammt aus Falkirk, Scotland und lebt heute sowohl in London als auch Scotland.

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Immer noch der gleiche Claim

Gestern Abend erhielt ich die E-Mail unten, die über einen Wechsel in der Geschäftsleitung bei management-tools informiert. Eigentlich spannend genug, schaute ich aber sofort am Ende der Nachricht nach dem aktuellen Claim. Und tatsächlich: sie verwenden immer noch den Claim, den ich 2005 – vor acht Jahren – für sie entwickelte:

wissen was wirkt

Freude herrscht.

Sehr geehrter Herr Metzinger

Gerne möchten wir Sie darüber informieren, dass der Verwaltungsrat der management tools research ag per 1. Juli 2013 Roland Rosset zum neuen Geschäftsführer (CEO) berufen hat. Der bisherige Geschäftsführer Klaus Ammon wechselt in den Verwaltungsrat und wird die neue Business Line mit dem Schwerpunkt Analyse-Services und Projects innerhalb der Gruppe aufbauen.

„Immer noch der gleiche Claim“ weiterlesen

„Das Problem der lahmen Riesen“

Vorletzte Woche bat mich die Handelszeitung um ein paar Antworten  im Zusammenhang mit der Frage, wieso grosse Firmen sich so schwer damit tun, ihre Innovationskraft zu behalten, ob es an Arroganz oder Blindheit löge, oder woran sonst. Ein Teil meiner Antworten floss dann ein in den folgenden Artikel. Nicht ganz einverstanden bin ich mit dem Vergleich Apple-Samsung, denn bekanntlich basiert der Erfolg von Samsung auf dem Abkupfern der Innovationen von Apple.

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Viele erfolgreiche Unternehmen verteidigen zu lange ihr altes Geschäftsmodell. Plötzlich drohen Rivalen besser und schneller zu sein – so wie im Duell Apple gegen Samsung

Seit einiger Zeit tritt Apple-Chef Tim Cook häufiger mit Entschuldigungen an die Öffentlichkeit als mit Innovationen. So verbuchte Apple kürzlich den grössten Gewinnrückgang der vergangenen zehn Jahre. Vieles spricht dafür, dass der Konzern von Samsung abgehängt wird. Die Samsung-Käufer stehen Schlange für das Smartphone Galaxy S4, das Unternehmen macht Rekordgewinne.

Apple gilt als exemplarisch für eine Reihe führender Unternehmen, die feststellen müssen, dass ihr bewährtes Rezept immer weniger funktioniert, während die einst belächelten Konkurrenten vorpreschen. Der Pionier von einst könnte sich damit bald in die Runde jener Champions einreihen, die nach jahrelangen Grosserfolgen träge und taub geworden sind. So war Sony der Schöpfer der kommerziell erfolgreichsten Transistorradios und galt als Synonym für Qualität in der Unterhaltungselektronik. Dann stufte im letzten Herbst die Ratingagentur Finch die Kreditwürdigkeit des japanischen Elektronikkonzerns auf Ramsch­niveau herab. Sony hat längst den Anschluss an die Rivalen Apple und Samsung verloren.

Blättern in den Fotoalben des Erfolgs

Grundsätzlich seien die Marktführer von gestern nie diejenigen von morgen, sagt der Bonner Strategieberater Hermann Simon. Der Mechanismus sei stets derselbe: «Ein neuer Wettbewerber tritt auf, benutzt ungewöhnliche Methoden, die zunächst oft belächelt werden, und zerstört so, erst langsam, dann schneller, das Geschäft des Etablierten.»

„„Das Problem der lahmen Riesen““ weiterlesen

Es kamen Spenden mit dem Hinweis: “Habe mein Velo für die Demokratie verkauft”

So lautet der Titel meines heutigen Gastbeitrags auf dem Wahlkampfblog. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Mark Balsinger, der diesen Gastbeitrag ermöglichte.

Die Geschichte des Wahlkampsblogs beginnt eigentlich 2003 im US-Bundesstaat Vermont. Damals nahm die Präsidentschaftskampagne von Gouverneur Howard Dean und seinem Campaign Manager Joe Trippi ihren Anfang. Letzterer tritt am 7. Juni in Zürich auf, weshalb wir die Gelegenheit nutzen, diese Geschichte kurz zu beleuchten. Sie zeigt auf, wie das Internet zum zentralen Wahlkampfinstrument wurde, lange bevor das Team von Barack Obama 2008 viele Elemente übernahm und 2012 noch perfektionierte.

Forsetzung hier: http://www.wahlkampfblog.ch/?p=6894

Selber alles richtig machen – leichter gesagt als getan

Es ist leichter, Kunden zu beraten, als selbst alles richtig zu machen. In meinen Seminaren erkläre ich den Teilnehmenden, sie sollen zuerst eine umfassende Analyse erstellen, dann eine Strategie – nach den Vorgaben aus dem business campaigning Modell – entwerfen, dabei insbesondere auch Interpretationen für die 14 Strategischen Campaigning Grundsätze ausarbeiten und danach erst einen Projektplan erstellen, mit Phasen und Phasenzielen, sowie einer Liste dringender Sofortmassnahmen. Für jeden dieser Schritte habe ich hilfreiche Checklisten und Projektbeschreibungen.

Aber wehe, man soll das für sich selbst machen….

Letztes Jahr im Juni entschieden wir, den Campaigning Summit im Jahr 2013 nach Zürich zu holen. Im Januar 2013 waren wir in Wien dabei und legten dann erst richtig los. Zuerst war die Strategie nur in meinem Kopf vorhanden. Immerhin hatte Lorena schon einen Projektplan erstellt. Aber erst als ich die Strategie niederschrieb, wobei ich mich der Checklisten bediente, die ich in meinem nächsten Buch veröffentlichen werde, wurde mir so richtig bewusst, was es noch alles zu tun gab. Aufgrund der Strategie musste der Projektplan nochmals angepasst werden (es kam noch einiges hinzu), und dann hiess es Gas geben. Die letzten 5 Wochenenden haben wir nun – bis auf einen einzigen Tag – durchgearbeitet.

Erst wenn die Strategie ausformuliert ist, kann man Projektpläne entwickeln, die alles beinhalten, was berücksichtigt werden muss. Und nur dann kann man den Zeitaufwand realistisch abschätzen und zudem auch die richtigen Botschaften den richtigen Personen vermitteln. Der Aufwand lohnt sich.

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Weitere Informationen: zurich.campaigning-summit.com

AC/DC bei iTunes – und nun?

Am 19. November gab Apple bekannt, dass nun auch AC/DC auf iTunes vertreten sind. Dies nachdem die Band sich mehr als zehn Jahre geweigert hatte, bei iTunes mitzumachen. Vor allem aber kurz nachdem mein neuestes Buch, „Das AC/DC Prinzip„, gerade eben fertig war, in dem ich unter anderem darauf eingehe, dass und warum AC/DC so lange nicht bei iTunes waren.

Laut eigenen Angaben sieht sich die Band als Album-Band. Sie wollten angeblich nicht, dass man auf iTunes einzelne Songs kaufen kann. Tatsächlich bietet iTunes den dort vertretenen Bands aber die Wahl, nur ganze Alben zu verkaufen. Dass AC/DC davon keinen Gebrauch machen, sondern auf iTunes einzelne Songs anbieten, wirft eine ganze Menge Fragen auf.

Hat die Band ihre Strategie aufgegeben und verraten?

Und sollte ich mein Buch nun kurz nach der Erstveröffentlichung schon umschreiben neu auflegen? – Ich habe mich dagegen entschieden. Zum einen hat die Band sehr lange am Konzept festgehalten, so dass die wesentlichen Aussagen in meinem Buch durch diese jüngste Entwicklung nur unwesentlich beeinträchtigt werden. Zum anderen kennen wir die Gründe nicht. Jede Strategie funktioniert nur so lange, wie die dominierenden Umfeldfaktoren sich nicht wesentlich verändern. Vielleicht gab es also gute Gründe, diesen einen Schritt zu machen, um den Kern der Strategie beibehalten zu können.

In den kommenden Jahren werden wir vielleicht mehr erfahren.

„Herzlichen Glückwunsch! Ihr Buch wurde im Kindle-Shop veröffentlicht!“

Hallo von Amazon KDP!

Das Buch, „Das AC/DC Prinzip“ welches Sie für KDP eingereicht haben, wurde nun im Kindle-Shop veröffentlicht und steht bereits zum Verkauf zur Verfügung hier. (…)

Gestern Abend während des ‚77-Konzerts im Hirscheneck in Basel erreicht mich diese freudige Nachricht. Nun ist mein zweites Buch endlich veröffentlicht: „Das AC/DC Prinzip„. Zweieinhalb Jahre dauerte es von der Idee bis zur Publikation.

Das Buch geht zurück auf eine Überlegung, die ich mir während des Rückflugs vom AC/DC Konzert in Hannover 2010 machte – wie die 14 Strategischen Campaigning Grundsätze vielleicht mithelfen können, den enormen Erfolg dieser Band zu verstehen.

Im Frühling 2012 setzte ich die Idee endlich in Form von 14 Blogbeiträgen um.

Weitere Recherchen und die Mithilfe von ein paar hartgesottenen AC/DC-Fans liessen dann ein Buch entstehen, das Einblick in die Natur von AC/DC gibt, dabei hilft, deren Erfolg zu verstehen und vielleicht auch Inspirationen für eigene Erfolgsgrundsätze vermitteln kann – im Beruf, in der Kommunikation, im Marketing und bei der Unternehmensstrategie; immer dann, wenn es darum geht, Menschen zu bewegen, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen oder eine Idee zu verwirklichen.

Das Buch ist vorerst nur im Kindle-Store und auf Deutsch erhältlich. Eine gedruckte, sowie eine englische Ausgabe sind in Planung.

Das AC/DC Prinzip gibt es hier.

Die Theorie zum Buch als Seminar gibt es im Rahmen meines nächsten Campaigning Seminars am 14./15. Januar 2013 hier.

„Consumer Invented Strategies“ (reloaded)

Als ich letzte Woche an der Social Media Akademie SOMEXCLOUD über Strategielehre dozierte, kam mir ein Artikel in den Sinn, den ich schon 2007 für das Wirtschaftsmagazin geschrieben hatte, und der an Bedeutung nichts verloren hat. Langer Rede kurzer Sinn: ich veröffentliche ihn hier nochmals. Für alle, die ihn noch nicht kennen.

Die Werbung kommt nicht an. Das interne Change-Projekt verfehlt seine Wirkung. Die Website wird schnell weggeklickt. Die Ideen gehen aus. So verschieden die Themen, sie haben eins gemeinsam: Keiner weiss so richtig, wie man wirkungsvoll seine Zielgruppe erreicht. Wie aber kommt man zu guten Ideen für die richtige Zielgruppenansprache?

Zürich Limmatquai, Januar 2004. In den Marktforschungsstudios von «management tools» findet ausnahmsweise keine Marktforschung im eigentlichen Sinne statt. Zur Entwicklung einer Strategie für eine Produkteinführung hat 4C business campaigning GmbH (die Agentur wurde vor ein paar Jahren umbenannt und heisst heute business campaigning Switzerland) das Studio gemietet und acht Studenten eingeladen. Sie sollen gemeinsam mit den Strategieexperten der Agentur den Rohstoff für eine «business campaigning»Strategie erarbeiten. Dieser Rohstoff wird später in der Agentur zum fertigen Konzept weiterverarbeitet. Die Erfahrung zeigt: Werden Strategien mit der Zielgruppe zusammen entwickelt, ist der Erfolg so gut wie garantiert.

Win-win

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