Interessant, was man so entdeckt… Diverse Interviews und Reden von mir als MP3

Irgendjemand hat diverse Reden von und Interviews mit mir in mp3 umgewandelt und hier veröffentlicht.

Lernwerkstatt Strategisches Campaigning am Digital Summit für KMU

Übernächste Woche findet zum ersten Mal der Digital Summit für KMU im Zusammenhang mit der SuisseEMEX statt. Über 50 Expertinnen und Experten  werden Referate halten und Lernwerkstätten durchführen.

Auch ich werde eine Lernwerkstatt anbieten zum Thema «Strategisches Campaigning als Leadership-Methode zur Gestaltung der digitalen Transformation» (als ich dies schreibe, steht da noch ganz falsch «Digital Campaigning für KMU»).

In der Lernwerkstatt geht es um strategisch gesteuerte, interne Veränderungsprozesse, die einen gezielten kulturellen, mentalen und organisatorischen Wandel auslösen.

Wie schaffe ich es, meine Mitarbeitenden zu Komplizen zu machen, zu einem eingeschworenen Team von Mitstreitern, die sich proaktiv den Herausforderungen stellen und dabei mithelfen, Chancen zu packen und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens sogar noch zu steigern? Welche Art von Leadership gepaart mit welcher Art von Kommunikation braucht es dazu?

Der eine oder andere mag sich vielleicht fragen, was Campaigning mit Kulturwandel und Leadership zu tun hat oder warum es in Zusammenhang mit der Digitalen Transformation relevant ist. Dazu muss man wissen, dass es zu jedem Megatrend einen Gegentrend gibt.

Letzten Dezember hatten wir bei uns in der Agentur einen «Disruption Day» durchgeführt. Dabei ging es darum, Szenarien für die digitale Transformation auszuarbeiten. Wir haben uns mit deren Bedeutung befasst und darüber spekuliert, was dadurch auf uns zukommen wird. Wir haben vor allem eine wichtige Erkenntnis gewonnen: Im gleichen Masse wie Algorithmen und Softwares oder Roboter uns Arbeit abnehmen werden, wird die Bedeutung des Zwischenmenschlichen zunehmen.

Anhand des Beispiels eines Piloten kann man das gut verstehen: Piloten lieben ihren Job. Sie würden auch fliegen, wenn sie dies nicht mehr für den Lebensunterhalt machen müssten. Wenn aber eines Tages Algorithmen Flugzeuge fliegen können – und das zu einem günstigeren Preis – warum sollte eine Airline noch einen menschlichen Piloten fliegen lassen? – Ganz einfach: Weil dieser Pilot ein Vertrauensverhältnis mit den zuständigen Entscheidern hat, die hoffentlich keine Maschinen sind. Vielleicht auch, weil dort ein Mensch sitzt, der einem Menschen einen Job verschaffen will. Letztendlich geht es um Vertrauen, Empathie und Menschlichkeit.

Wenn die Digitale Transformation aber zunehmend an Bedeutung gewinnt, müssen sich Unternehmen darauf einstellen, dass auch die Zwischenmenschlichkeit an Bedeutung gewinnt. Sie müssen sich die Frage stellen, wie man die Kultur in einem Unternehmen proaktiv in diese Richtung lenken kann.

Hier kommt das Campaigning in das Spiel. Campaigning ist die Kunst, Menschen zu einer Veränderung ihres Denkens und Verhaltens zu bewegen. Kultur definiert sich durch Spielregeln, an die man sich hält und durch gemeinsame Weltanschauungen und Werte. In dem Sinne ist Campaigning eine hervorragende Methode, um Kulturen in Unternehmen zu verändern.

Aber auch hier gilt es so vorzugehen, wie bei jeder klassischen Kampagne: Man muss zuerst ein klares Ziel definieren. Es muss definiert werden, wie die neue Kultur erkennbar sein soll und wie sie sich von dem, was heute ist, unterscheidet. Die Ist-Situation muss erfasst werden: Was ist die heutige Kultur? Worin äusserst sie sich? Welche Spielregeln gelten und welche Werte sind verankert? Woran erkennt man sie? Anschliessend muss die heutige Kultur in eine zukünftige, neue Kultur transformiert werden, die das Unternehmen besser in die Lage versetzt, als Team gemeinsam die Digitale Transformation zu bewältigen. Dazu braucht es den strategischen Planungsprozess, wie man das von anderen Kampagnen gewohnt ist.

Ein schöner Nebeneffekt dabei ist – und der ist nicht nur schön, sogar ganz essentiell in Zusammenhang mit der Digitalen Transformation –, dass man dies auf eine Art und Weise macht, dass alle mitziehen und damit zu Komplizen werden. Die Transformation ist eine gemeinsame Sache, denn man verändert die Unternehmenskultur gemeinsam. Es ist nicht so, dass von oben Anordnungen erteilt werden, an die sich alle halten müssen.

Denn beim Campaigning geht es immer darum, eingeschworene Kampagnenteams zu kreieren. Wichtig ist das deswegen, weil die Digitale Transformation mehrere Faktoren erfüllt, die man fast nur auf der Unternehmenskulturebene bewältigen kann. Das sind die folgenden Faktoren: Komplexität, Unsicherheit, und Ambivalenz.

Mit Ambivalenz ist gemeint, dass es in Zukunft nicht mehr so einfach sein wird, zwischen dem «Entweder» und dem «Oder» zu entscheiden. Müssen wir unser IT-Know-How ausbauen und Prozesse digitalisieren? Ja. Müssen wir besser lernen, Menschen zu verstehen und auf der zwischenmenschlichen Ebene Empathie zu haben? Ja. Es stellt sich also nicht die Frage zwischen Humanisierung und Digitalisierung, denn es braucht beides.

Wer sich mit der digitalen Transformation beschäftigt hat, wird feststellen, dass die zunehmende Ambivalenz in vielen Bereichen zutrifft. Gemäss Empfehlungen des früheren CEOs von «Intel», Andrew S. Grove, in seinem Buch «High Output Management» kennzeichnen diese drei Faktoren – wenn sie hoch sind – eine Situation, in der man nur noch auf der Kulturebene eingreifen und steuern kann. Andere Mittel sind nicht mehr möglich.

Damit sind wir wieder bei der Erkenntnis angelangt, dass die Digitale Transformation mehr bedeutet, als Auslagerung in die Cloud, Digitalisierung von Prozessen, Ausbau oder Einkauf von IT-Know-How. Es bedeutet genauso sehr, einen kulturellen Wandel hin zu Teams, die als Komplizen, als Eingeschworene Mitarbeiter, an gemeinsamen Zielen arbeiten. Dabei besitzen sie wesentlich mehr Autonomie als bisher. Für das Management bedeutet es, mehr die Leadership-Qualitäten zu stärken, weg vom althergebrachten Management-Verständnis von dem Einen an der Spitze, der weiss, wie es geht und Befehle erteilt. In Zukunft wird es sowohl dies brauchen als auch Entscheidungsprozesse, die im Team reifen und dort entwickelt werden, ein weiteres Beispiel für Ambivalenz.

Wer mehr darüber erfahren möchte, ist herzlich zu meiner Lernwerkstatt eingeladen.

Tipp: Für meine Blog-Leserinnen und -Leser gibt es vergünstigte Tickets. Die ersten 50 sparen CHF 230 mit dem Aktionscode: X17-DSKMU-CAMPAIGNING-PARTNER

Hier geht es zu den Tickets.

Chatbot «Berni» hilft nun bei der Kampagnenplanung

Zum Feierabend darf ich mich heute über einen Bericht des persoenlich-Magazins freuen, das über unseren Kampagnenplanungs-Chatbot berichtet. Den entwickelte ich vor einigen Wochen mal in einer ersten Version am Wochenende aus reiner Lust am Programmieren. Allerdings habe ich dabei nicht wirklich Code geschrieben, sondern Chatfuel genutzt, eine Art CMS für Facebook-Bots. Der Bot erkennt den Inhalt des Geschriebenen dank intelligenter Spracherkennung recht gut und kann Fragen beantworten, wie zum Beispiel, was Campaigning ist oder was es von Öffentlichkeitsarbeit unterscheidet. Vor allem aber führt er einen durch den Prozess der Planung einer Kampagne, und zwar nach dem business campaigning® Modell.

Hier gehts zum Artikel von persoenlich: http://www.persoenlich.com/digital/chatbot-fur-die-kampagnenplanung

Noch ein paar Informationen zum business campaigning® Modell:

Vor 20 Jahren begann ich mit der Entwicklung dieses Modells zur Planung von externen und internen Kampagnen. Als Physiker will man die Wirklichkeit ja immer am liebsten mit Modellen beschreiben, deren Anwendung brauchbare Resultate liefert, die man dann umsetzen kann. Genau so ein Modell wollte ich für die Planung von Kampagnen entwickeln – und tat es auch. Am 12. Februar 1998 leitete ich dann das erste Campaigning Seminar mit Hilfe dieses Modells, das ich dann später business campaigning® Modell taufte, weil es zwar aus dem NGO-Bereich kommt, aber auch von Unternehmen anwenden lässt.

Seitdem wurde es erfolgreich zur Planung von Kampagnen in den Bereichen Public Affairs, Marketing, Unternehmenskommunikation, Branding, Produktlancierung und Reputation Management eingesetzt, intern in den Bereichen Change Management, Organisationsentwicklung, Kulturwandel und Verbesserung der internen Kommunikation. Selbst das Open Forum des World Economic Forum in Davos wurde auf seiner Basis entwickelt.

Interesse, darüber zu philosophieren? – Komm‘ zu unserem nächsten Campaigning Meetup oder zum Campaigning Summit Switzerland.

Was hat es mit meinem Überraschungsreferat am Campaigning Summit Switzerland 2017 auf sich?

Das werde ich immer wieder gefragt. Also, falls es jemand liest, hier eine Antwort in aller Öffentlichkeit.

Ich wurde kürzlich von der SOMEXCLOUD gebeten, ein Referat und einen Blogbeitrag zum Thema Campaigning Trends 2017 auszuarbeiten. Nach reiflicher Überlegung und intensiver Beschäftigung mit Themen wie Virtual Reality, Trend zum Video, Micro-Targetting, künstliche lernende Intelligenz in Kombination mit Chatbots usw. bin ich zum Schluss gekommen, dass der wichtigste Trend der ist, dass die Unvorhersagbarkeit dessen, was auf uns zukommt, sogar für jemand wie mich der mich am meisten beeinflussende Trend ist.

Und so ist es auch mit meinem Referat am 5. Campaigning Summit Switzerland. Ich möchte ein möglichst aktuelles Thema aufgreifen und beleuchten, immer mit dem Ziel, dass die Teilnehmenden etwas Praktisches für sich mitnehmen können.

Aber ich möchte auch über ein Experiment berichten, das wir gerade bei business campaigning GmbH durchführen. Etwas, dessen Ausgang ich noch nicht kenne und bei dem ich deshalb nicht weiss, ob es überhaupt etwas zu berichten gibt.

Lassen wir uns überraschen.

(Auch davon, wie schnell die letzten Tickets weggehen. Früher wurde die Hälfte der Tickets in den letzten zwei Wochen vor dem Campaigning Summit Switzerland gebucht. Dieses Mal war die Hälfte schon vor Weihnachten weg und aktuell gibt es nur noch 67 reguläre Tickets. Die gibt es hier.)

Das business campaigning Modell wird erwachsen

Heute sind es exakt 18 Jahre her, dass ich das erste Mal ein Campaigning-Semianr gab, das auf dem business campaigning Modell beruhte. Schon zu Greenpeace-Zeiten hatte ich die Idee, ein Modell zu entwickeln, mit dem man rasch vermitteln kann, wie erfolgreiches Campaigning funktioniert, mit dem man Kampagnen und Change-Projekte planen und umsetzen und mit dem man Kampagnen, Change-Projekte und die Leistung von Campaignern evaluieren kann. Dieses Modell entwickelte ich dann für ein internes Campaigning-Seminar für die Zürcher Sektion der damaligen Gewerkschaft Bau & Industrie (die dann später mit der SMUV zur Unia fusionierte).

Nach einem Tag Folienschlacht und Zuballern der Teilnehmer war mir klar: das Ganze muss noch entschlackt und vereinfacht werden. Auch wenn das Feedback durchaus positiv und die späteren Kampagnenerfolge dieses Feedback bestätigten, gab es noch einiges Finetuning zu tun.

Das tat ich während der folgenden Monate und testete die neue Version dann am 26. April im Rahmen eines öffentlichen Seminars. Dort waren nicht nur Vertreter von Gewerkschaften und NGOs, sondern auch von Unternehmen anwesend, die anschliessend mit Mandaten auf mich zukamen. Der Unternehemensberatungsteil von business campaigning GmbH war geboren. Heute bieten wir Aus- und Weiterbildung, Unternehmensberatung und Agenturdienstleistungen (analog einer Kommunikationsagentur) an.

Ebenfalls 1998 begann ich mit der Arbeit an meinem Buch «Business Campaigning», veröffentlichte aber zuerst noch ein paar Fachartikel zum Thema Campaigning. Das Buch war dann erst 2003 fertig.

Es gäbe noch viel über die damalige Phase zu erählen, aber die laufenden Kampagnen rufen wieder. Wer sich gerne mit mir über damals unterhalten möchte, bekommt am Campaigning Summit Switzerland 2016 eine Chance. Nur noch vier Wochen. Es empfiehlt sich, die Tickets nicht zu spät zu buchen. Nicht nur, weil sie dann mal teurer werden, sondern auch, weil es immer weniger werden.

www.CampaigningSummitSwitzerland.com

Die Good Niuws zum Neuen Jahr

Happy New Year!

PeterMetzinger_BoxNiuwsZum Jahresabschluss gab es ein Goodie von News. Jeder Niuws-Kurator hat ab sofort einen RSS-Feed, über den man die Beiträge mittels Feed-Agregator verfolgen kann. Meiner – der Campaigning Feed – lautet http://niu.ws/campaigning/feed

Mein Niuws-Vorsatz für 2016 lautet: durch nützliches Kuratieren das Interesse am Campaigning und das richtige Verständnis der Methodik als einer wirklich interdisziplinären steigern, vor allem aber auch einen echten Nutzen für meine Leserinnen und Leser stiften.

In diesem Sinne wünsche ich allen Bewohnern unserer Galaxis auch ein Happy New Campaigning Year!

Möge die Macht mit uns sein.

Gebt mir Eure Stimme! Gebt dem Campaigning Eure Stimme!

Die MK-Jury unter Leitung von Marketingexperte Prof. Dr. Cary Steinmannn hat die Finalisten für die «MK-Vordenker» erkoren.

Zusammen mit Jurypräsident Cary Steinmann von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) nahm das MK-Team die zahlreichen Vorschläge zum «MK-Vordenker» unter die Lupe. Anhand der sechs Kriterien «Gedacht», «Getan», «Gesagt», «Gehört», «Gelebt und «Gesamt» wurden pro Kategorie drei Finalisten nominiert.

Ich bin einer der Nominierten. Meine Mitbewerber sind Frank Bodin und Catrin Rubenson.

Die Auswahl zeigt: es geht auch um eine Wahl zwischen verschiedenen Konzepten. Wer mich wählt, entscheidet sich fürs Campaigning.

Gebt mir vor dem 15. April Eure Stimme (und gewinnt vielleicht sogar noch Werbewert im MK von über 10’000 Franken).

Hier wählen: http://www.m-k.ch/voting

«The place to be for strategic thinkers»

Giovanna de Marco has written an excellent article on the Campaigning Summit Switzerland for the UN Special Magazine on Multilaterism. I got the article today and would like to share it.

Do it with love, no matter what. That is the belief that anything we do must have our brain’s mark and also our love’s imprint. This is also the leading idea of the “Campaigning Summit Switzerland”, taking place in Zurich on 13 March.

Campaigning Summit Switzerland is a great opportunity to gather experts and lovers of communication, public relations, social media, change management and personal development. At this event, new trends and innovations in the field of advertisement campaigning and the art of storytelling as an extraordinary tool to engage people are displayed. We met Peter Metzinger, founder of business campaigning. He and a team of passionate campaigning aficionados created a platform where the not-for-profit, political and corporate sectors, can learn from each other through stories and examples; where they can learn to think “outside the box” and consequently embrace change.

What is business campaigning?

Business campaigning is a management model to achieve change by engaging people. It is also a way of thinking, a philosophy that originated in the strategies of non-governmental organizations (NGOs) like Greenpeace, which are accustomed to “impossible missions” with extremely challenging goals, big opponents and tight budgets, too tight for what they deem necessary to succeed.

Business campaigning is the framework for a coordinated series of strategically planned activities or operations to change the behavior and thinking of specific groups of people. It is more than communication.

Question: Campaigning Summit is an event involving different sectors, where multilateralism is the keyword. Can you tell us more about it?

Answer: We have representatives coming from many fields such as public relations, advertising, NGOs, political campaigning, social media, change management. A mixed crowd with one common denominator: achieving change by turning target groups from opponents to supporters of a goal. It is a true hub to connect professionals from the non-profit and business sectors.

Q: You have been creating campaigns since 1982. How does your background as physicist help or influence your approach?

A: My two first campaigns were against a paint sludge landfill outside our village and against written tests during my physics studies at the University of Heidelberg. As a physicist you learn to analyze very critically any assumption and to be extremely precise in how you define things. This way of thinking helps me a lot when it comes to deeply understanding the initial situation and to defining the goals of a campaign. Too many campaigns are based on an insufficient situation analysis or goals that have not been clearly defined. These campaigns are doomed to fail in general. The mechanisms of campaigning, of course, I did not learn at university but trough experience “out in the field”.
Q: What is the main goal of the Campaigning Summit Conference and what can we expect from such an event?

A: 
Our mission is to bring together people who are interested in the latest state-of-the art approaches to change management and communications. Our objective is to offer a platform for inspiration, networking and learning from each other, especially from representatives of other professions who need answers to similar questions, such as: “how do I engage people to help me achieve my goals?” and “how do I make people change their behavior or their way of thinking?”.
Q: Why is it important to attend the conference?

A: For networking, inspiration and knowledge exchange between professionals. For instance, marketing specialists can learn from change management specialists, public affairs experts can learn from social media experts and the other way around. The feedback we received from the past Campaigning Summits was that there are many marketing conferences, but none of them is as inspiring and useful as the Campaigning Summit Zurich, now called Campaigning Summit Switzerland.
Q: What will make campaigns successful in the future?

A: 
Social media have brought us new dimensions that strengthen the way of campaigning. Authenticity as prerogative will become even more important, not only because of the increased transparency that comes along with social media but also as a result of issues like the National Security Agency scandal. The space for manipulation is strongly reducing.

Just as important is a new way of thinking. Not only do we need to use networks, we also need to think in networks. This thinking is called “Relational Thinking”. It is about the relation between people, organizations, different communication channels and professions. If we understand relational thinking, we are ready for the next phase of marketing, communication and corporate strategy.

You can download the article here.

«Wie vermarkte ich Fleisch an Vegetarier?» und andere Workshops

Vielleicht haben Sie, liebe Leserinnen und Leser es ja schon auf Twitter bemerkt: die Vorbereitungen auf den Campaigning Summit Switzerland 2015 laufen auf Hochtouren. Heute haben wir die sieben Workshops bekanntgegeben, die am Vorabend stattfinden:

  1. «Design Thinking» | Sponsor: PostFinance AG | Referenten: Andreas Bircher & Charly Suter
  2. «How to get your voice heard in DC» (Workshop auf Englisch) | Sponsor: business campaigning Switzerland GmbH | Referent: Sid Balman | Moderation: Violet Tsagkas
  3. «Wie vermarkte ich Fleisch an Vegetarier? – Erfolgreiches Storytelling» | Sponsor: AlpenHirt GmbH | Referent: Adrian Hirt | Moderation: Brigitte Küng
  4. «Automatisiertes Kampagnenmanagement – ersetzt der Computer demnächst auch den Campaigner?» | Sponsor: Somexcloud | Referent: Michael Gisiger | Moderation: David Schäfer
  5. «Campaigning im Schweizer Wahljahr 2015: Polit-Experten zeigen Chancen und Risiken auf» | Sponsor: Interpharma | Referenten: Heike Scholten, Claude Longchamp, Mark Balsiger | Moderation: Markus Sorg
  6. «Lobbying, Public Affairs & politisches Campaigning» | Sponsor: Furrer.Hugi&Partner | Referent: wird noch bestimmt | Moderation: wird noch bestimmt
  7. «Crowdfunding: Erfolgreiche Finanzierung mit Schneeballeffekt – Tipps und Tricks aus der Praxis» | Sponsor: 100-days | Referent: Romano Strebel & Daniel Graf

Der Sponsor definiert den Inhalt und finanziert den Workshop, der Referent gibt ein Impulsreferat und der Moderator moderiert die gemeinsame Arbeit an konkreten Fragestellungen und Fallbeispielen der Teilnehmenden. Nach dem Workshop geht es weiter mit Networking und im Laufe einer Woche erhalten alle Teilnehmenden eine schriftliche Zusammenfassung.

Die Workshop-Plätze werden exklusiv unter Gästen des Sponsors und den Teilnehmenden des Campaigning Summit Switzerland verteilt. Dazu benötigen man natürlich ein Campaigning Summit 2015 Ticket. Hierbei gilt das Prinzip: First come, first serve.

Pro Workshop gibt es nur eine limitierte Anzahl Plätze, um die «Idee des Arbeitens in kleinen, effizienten Gruppen» zu realisieren. Das heisst, wenn Sie Ihren favorisierten Workshop auserkoren haben, dann schnell zur Anmeldung.

Informationen zum Campaigning Summit Switzerland gibt es hier: www.CampaigningSummitSwitzerland.com

«Ist der Mensch beim Campaigning ersetzbar, Herr Metzinger?»

Aktuell auf Politik & Kommunikation online:

Am Freitag startet der diesjährige Campaigning Summit Zurich. Im Vorfeld der Veranstaltung sprach p&k mit Organisator Peter Metzinger über die Automatisierung von Kampagnenarbeit und darüber, welche Trends die Szene derzeit bewegen.

p&k: Herr Metzinger, am Freitag findet der 2. Campaigning Summit Zurich statt. Welche übergreifenden Trends werden dieses Jahr auf der Veranstaltung präsentiert?

Peter Metzinger: Für mich ist das Hauptthema Innovation und die Frage, was die Zukunft bringt. Es gibt technologische Entwicklungen, die dazu führen, dass Campaigning immer einheitlicher wird. Immer mehr Prozesse werden automatisiert. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, aus der Masse herauszustechen. Wenn man Software hat, die anhand von Nutzerprofilen erkennt, wo wann welche Werbung eingeblendet werden soll, stellt sich die Frage, wozu man dann überhaupt noch Marketing-Leute benötigt. Welche Fähigkeiten, die uns die Maschinen noch nicht abnehmen können, sind in Zukunft gefragt? Eins ist klar: Kreativität, strategische Analyse und Erfahrung werden unverzichtbar bleiben.

Mehr gibt’s hier: http://www.politik-kommunikation.de/ressorts/artikel/ist-der-mensch-beim-campaigning-ersetzbar-herr-metzinger