Silbermedaille beim Texter-Wettbewerb gewonnen

Es ist nun schon zwei Wochen her, dass ich zufällig erfuhr, dass ich Anfang Oktober beim Wettbewerb „Goldene Tastatur“ der Schreibszene Schweiz den zweiten Preis gewonnen hatte. Prämiert wurden die besten Slogans. 62 Texter und ein Campaigner hatten von ihnen entwickelte Slogans eingereicht. Der Campaigner (ich) gewann dann mit „Der Jungbrunnen aus der Flasche“ den zweiten Preis. Nun stellt sich vielleicht die Frage, wieso ein Campaigner sich gegen 61 Texter durchsetzen konnte. Die Antwort ist eigentlich naheliegend. Eine der fünf Kerndisziplinen des Campaigning, wie wir dies im Branchenverband definierten, lautet „Präzision im Texten und Formulieren“. Zum einen ist es enorm wichtig für eine gute und treffende Formulierung der anzustrebenden Ziele, präzise texten und formulieren zu können. Zum anderen ist dies nötig, damit man komplizierte Sachverhalte so prägnant auf den Punkt bringen kann, dass das Zielpublikum und die Dialogpartner einerseits genau verstehen, worum es geht und andererseits die Botschaft weiterverbreiten können. Dazu gehört eben auch die Entwicklung von Claims und Slogans, was man wegen der strategischen Relevanz kaum delegieren kann.

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Currywurst Campaigning Night: mit atizo Ideen und Konzepte entwickeln

Gestern Abend fand unter dem Zeichen von Zürichs bester Currywurst wieder unser monatlicher Erfahrungsaustausch-Abend statt. Referent war Christian Hirsig von atizo, der nach eigenen Angaben “grössten online Brainstorming Plattform”. Bei atizo können Kunden durch eine Community von 8’000 Mitgliedern Ideen entwickeln und bewerten lassen, sowie Konzepte entwickeln. Man kann sich aber auch eine Gruppe von Experten zusammenstellen oder eine eigene, sozusagen firmen-interne Community kreativer Ideenentwickler aufbauen. Spannend war auch die Geschichte des noch jungen Unternehmens, wie die Gründer es schafften, an das nötige Startkapital zu gelangen und welche Strategie sie dabei einsetzten, sowie die Geschichte des Namens. atizo hiess ursprünglich mal Open Innovation. Doch weil dieser Name zu generisch war und nicht geschützt werden kann, entschieden sich die beiden Gründer, die eigene Community einzusetzen, um einen neuen Namen zu entwickeln. Kriterien: die Domain sollte noch frei sein, er sollte gut klingen und er sollte etwas mit dem Produkt zu tun haben. atizo kommt aus dem Spanischen und bedeutet ungefähr “etwas anstossen”. Sollte es einem/einer der LeserInnen mal langweilig sein: bei atizo registrieren und Ideen mit entwickeln. Natürlich werden gute Ideen auch entsprechend belohnt.

www.atizo.com

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