Ohne das Waldsterben wäre der ÖV in der Schweiz nicht das, was er ist

Ein sehr Gastkommentar von Benedikt Weibel in der Limmattaler Zeitung:

„Die grossen Krisen der Gegenwart sind alle schleichend: der Klimawandel, der unaufhaltsame Anstieg der Gesundheitskosten, die immer prekärer werdende Finanzierung der Altersvorsorge. Was tun wir dagegen? Wir verdrängen und betreiben Pflästerlipolitik.

Nun kommen diese jugendlichen Klimaaktivistinnen und -aktivisten und halten uns den Spiegel vor. Sie haben recht, es geht um ihre Zukunft. Dieses Momentum sollten wir jetzt ergreifen und Nägel mit Köpfen machen.“

Nur in einem Punkt bin ich anderer Meinung. Es heisst immer, das Waldsterben sei übertrieben gewesen, weil der Wald gar nicht gestorben ist. Bei dieser Argumentation wird völlig unterschlagen, dass die Diskussion konkrete Massnahmen zur Luftreinhaltung auslöste. Der Katalysator wurde zur Pflicht, Kohlekraftwerke mit Rauchgasreinigung ausgestattet und – wie hier geschildert – der ÖV ausgebaut. Wenn man davon ausging, dass diese Massnahmen wirksam waren – und nur dann haben sie Sinn gemacht – dann ist die Ursache für das Ausbleiben des Wald-Todes wohl eher im Erfolg dieser Massnahmen zu sehen als in einer Hysterie der Übertreibung. Gleiches gilt übrigens bei der nächsten Grippewelle, die dank Prophylaxe erfolgreich bekämpft wird. Da wird es nachher dann auch wieder heissen, die Angst sei übertrieben gewesen…

epaper-service.azmedien.ch/Nachrichten/MEI-OBEN-LINKS-p1046745.html

Das angeblich fehlende Umweltbewusstsein der FDP ist auch eine Folge falschen Denkens

Als ich vor vielen Jahren die Mitglieder der FDP im Kreis 3 in Zürich kennenlernte und selbst noch kein Mitglied war, war ich überrascht, wie viele von ihnen in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz die gleiche Position vertraten, wie ich.

Von aussen hatte die Partei ja schon damals das Image, nicht besonders umweltbewusst zu politisieren. Doch am mangelnden Bewusstsein fehlte es nicht. Vielmehr herrschte Einigkeit, dass man Umweltschutz viel schneller und besser durch Innovationen erreicht, als durch Verbote, die erstens jederzeit wieder aufgehoben werden können und zweitens im Widerspruch zu einer liberalen Lebens – und Wirtschaftsweise stehen.

Wie ich schon in meinen letzten beiden Beiträgen auf diesem Blog dargelegt habe, sind viele Lösungen schon da, andere müssen noch entwickelt werden, aber so oder so werden es Unternehmer und Unternehmen sein, die sie an den Markt bringen und uns damit wesentlich schneller in eine nachhaltige Wirtschaftsweise führen, als dies durch die ewigen Streitereien möglich sein wird, die entstehen, wenn man anderen versucht, eine bestimmte Lebensweise aufzuzwingen.

An diesem falschen Image ist aber auch Smartvote schuld. Anfang letztes Jahr schon habe ich kritisiert, dass man dort als wenig umweltbewusst eingestuft wird, wenn man Unweltpolitik nicht mit Verboten betreiben will. So erging es auch mir.

Das macht aber doch keinen Sinn. Entscheidend für das Umweltbewusstsein sollte doch sein, welche Priorität man einer nachhaltigen Wirtschaftsweise einräumt und was man alles unternimmt, um diese zu ermöglichen. Verbote sind nur ein Teil des Repertoires, dass einem zur Verfügung steht. Dass dieses bei Smartvote überbewertet wird bzw. sogar als fast das einzige Kriterium gilt, ist ein grober Fehler im System.

Er führt dazu, dass Politiker/innen, die sehr wohl sehr umweltbewusst sind und auch sehr viel für den Schutz der Umwelt konkret unternehmen – wie zum Beispiel FDP-Kantonsrat Andreas Geistlich – bei Smartvote als wenig umweltbewusst eingestuft werden. Es wäre höchste Zeit, dass man das endlich mal korrigiert.

Mit dem Teufel den Beelzebub austreiben?

Wie der Sonntagszeitung gestern zu entnehmen war, will FDP-Nationalrat und Gewerbeverbandsdirektor Hans-Ulrich Bigler das Klima retten, indem die Schweiz die Entwicklung neuer Atomtechnologien fördert.

In der Kristallkugel hat er eine neue Generation ungefährlicher und sauberer Atomkraftwerke entdeckt. Sie könnten, prophezeit Bigler, die Welt vor dem Klimakollaps bewahren, weil man mit diesen neuen Atomkraftwerken dann so viel Strom produzieren kann, dass es kein Erdöl mehr braucht. Man dürfe bloss die Entwicklung neuer Atomtechnologien nicht bremsen. Seine Atomlobby wird ihm danken für diesen Werbespruch. Es ist zwar möglich, dass es in 50 Jahren sichere Kernenergie gibt. Ein Mittel im Kampf gegen den Klimawandel wird sie aber nicht sein. Denn in 50 Jahren ist es zu spät. Der Vorschlag, nun einfach auf das Atomwunder zu warten, ist fatal.

Dieser Analyse schliesse ich mich weitgehend an. Es gibt aber noch drei viel gewichtigere Gründe gegen diesen Vorschlag:

  1. Eine Lösung dafür, den hochradioaktiven Müll für mindestens 200’000 Jahre sicher zu lagern, ist noch nirgendwo in Sicht, auf das Finden einer solchen Lösung zu wetten, in höchstem Masse riskant.
  2. Wir werden uns so über die Atomkraft lange streiten, bis es sowieso zu spät ist.
  3. Wir brauchen keine Atomkraft in der Schweiz. Die 40% Atomstrom können wir viel schneller mit erneuerbarem Strom ersetzen. Erst recht, wenn wir das Geld, das für die Entwicklung neuer AKWs benötigt würde, in den Ausbau der Erneuerbaren stecken; wenn wir es schon unbedingt ausgeben müssen…

Setzen wir lieber auf Innovation. Das bringt Arbeitsplätze für die Zukunft und macht uns energetisch unabhängig vom Ausland.

Kommentar zum Artikel „CO2-Gesetz: Bei der FDP brodelt es“ #FDPnachhaltig

„Peter Metzinger, FDP-Gemeinderat in Dietikon… lancierte gestern auf den sozialen Medien den Hashtag #fdpnachhaltig. Dort können FDP-Mitglieder mitteilen, was sie in Sachen ökologischer Nachhaltigkeit konkret unternehmen.“

Zahlreiche Zeitungen berichten heute über die Debatte, die innerhalb der FDP in der Schweiz über den Klimaschutz geführt wird. Anders als viele ausserhalb der Partei meinen, gibt es innerhalb sehr grosse Unterstützung für eine griffige, clevere, innovative, aber auch liberale Klimaschutz-Politik.

Darunter nicht nur die Basis, sondern auch die meisten Ständeräte, wie der Artikel aufzeigt. Diese werden nun als nächste das neue CO2-Gesetz beraten. Das gibt Hoffnung. Denn der Klimawandel kommt schneller als gedacht und nun droht sogar ein sich selbst beschleunigendes, davon galoppierendes Szenario. Siehe Bild der Wissenschaft, Deutsche Welle und FAZ, um nur drei glaubwürdige Quellen zu erwähnen.

Deshalb müssen auch die Massnahmen massiv beschleunigt werden. Greta hat recht, was das angeht. Taten statt Worte sind notwendig. Individuelle Massnahmen genügen jedoch nicht, Verzicht wird das Problem genauso wenig lösen, wie Verbote oder der Versuch, anderen einen bestimmten Lebensstil aufzuzwingen, weil dies nur Streit verursacht und wir keine Zeit mehr haben, zu streiten.

Die Lösung kann nur in einem Systemwechsel liegen, hin zu einer Kreislaufwirtschaft und in der Zwischenzeit, bis wir dort sind, eine clevere Ressourcen-Nutzung. Es gibt so viele clevere Lösungen, von Startups und Forschen entwickelt, aber noch zu wenig bekannt und zu wenig genutzt.

Beispiele:

www.climeworks.com, www.simplyhome.tech

Solche Innovationen müssen wir nun beschleunigt voranbringen, um mit Hilfe der schweizerischen Innovationskraft innovative und clevere Lösungen auf den Markt zu bringen, die das Klima schützen, Arbeitskräfte schaffen und der Welt als Vorbild dienen können. Wir schaffen das, wenn wir wollen. #FDPnachhaltig

Mehr zu Debatte innerhalb der FDP hier:

https://epaper-service.azmedien.ch/Nachrichten/0902-the-klima-noser-p1020136.html

«MK-Vordenker Peter Metzinger: 2019 werden wichtige Weichen gestellt»

Marketing & Kommunikation hat mich 2015 zum MK-Vordenker gekürt und vor kurzem gefragt, was ich 2019 denke.

Es werden meiner Meinung nach wichtige Weichen gestellt. Weiterlesen hier: www.werbewoche.ch/digital/2019-02-03/mk-vordenker-peter-metzinger-2019-werden-wichtige-weichen-gestellt

«Freisinnige Klimakatastrophe»

Die Republik berichtet heute über die Gründung von Forum Futur und erwähnt mich dort als Initianten:

Der Zürcher Kantonsrat (Olivier Hofmann) glaubt, dass sich analog zur «FDP Urban» bald eine parteiinterne Bewegung für Klimapolitik formiert.

Tatsächlich: Einige Freisinnige haben diesen Weg bereits eingeschlagen.

Peter Metzinger, FDP-Gemeinderat aus Dietikon, hat – als Reaktion auf die Debatte im Nationalrat – eine Website unter dem Namen «Forumfutur» online geschaltet. Der Unternehmer baut mit rund einem Dutzend weiterer FDPler ein Kompetenznetzwerk auf. Die Politiker planen, Empfehlungen für eine nachhaltige Klimapolitik auszugeben. Dies auch mit dem Ziel, die parteiinterne Klimadebatte zu beeinflussen.»

Den Artikel in voller Länge gibt es hier: www.republik.ch

uno_sdg_transparent.pngDie Idee dazu entstand schon vor etwa einem Jahr zusammen mit Marco Weber, bis vor kurzem Präsident der FDP Zollikon. Auf dem Rückweg von Chur (ich hatte dort für die FDP Graubünden ein Referat mit dem Titel «Gibt es nur in Amerika modernen Wahlkampf oder geht das auch in Graubünden?» gehalten) waren wir uns einig, dass die FDP als Staatsgründer-Partei auch eine besondere Verantwortung für die Zukunft der Schweiz hat.

Diese setzt eine umfassende und ganzheitliche Betrachtung dessen voraus, was die Wahrung wirtschaftlicher Interessen in Wirklichkeit bedeutet und wie diese in Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen («SDG») der UNO zu bringen sind. Ein funktionierendes Staatswesen, das Freiheit ermöglicht, muss liberale Lösungen für Probleme rechtzeitig entwickeln und umsetzen, bevor sie sonst unweigerlich nur noch mit Verboten bekämpft werden können.

Der Klimawandel ist ein solches Problem. In einer Welt, die mehr und mehr vom Klimawandel gebeutelt wird, werden wir auch mehr und mehr unserer Freiheiten verlieren.

Um auch nur das Schlimmste zu verhindern, braucht es schon heute drastische Massnahmen. Um ohne unnötige Einschränkungen unserer Freiheit das Schlimmste verhindern zu wollen, müssen jetzt sofort liberale Lösungen auf den Tisch und umgesetzt werden. Weiteres Abwarten können wir uns nicht mehr leisten.

Wir könnten zum Beispiel den Umbau des Energiesystems viel schneller vorantreiben, wir könnten eine Mobilität entwickeln, die dank einer cleveren Sektorenkoppelung (Power-to-Gas / Power-to-Fuel) sowohl den Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion vorantreibt, um irgendwann auch Elektromobile klimaneutral fahren zu können (das tun sie nämlich heute nicht, solange noch Kohlestrom im Netz ist), als auch die bestehende Flotte – bis sie ausgedient hat – mit synthetischen Treibstoffen betanken und somit klimaneutral fahren. Mehr dazu siehe hier: www.CleanFuelNow.com

Aber dazu müssten die linken und rechten Enden des politischen Spektrums endlich Kompromisse eingehen, wie sie immer als wesentlicher Erfolgsfaktor der Schweiz gegenüber dem Rest der Welt galten. Die aktuelle Blockadepolitik, das Muskelspiel darum, wer die Macht im Lande hat, führt nicht zu Lösungen, sondern zu Stillstand. Wer zum Beispiel kein Inlandziel für die CO2-Reduktion will – dafür git es nachvollziehbare Gründe – muss das Problem mit der Kontrolle lösen. Alles andere ist Augenwischerei.

Wenn wir so weitermachen wie bisher, dann werden wir irgendwann um Verbote nicht herumkommen, um wenigstens die schlimmsten Folgen des Klimawandels zu verhindern. Der vergangene Sommer sollte als eindringliches Warnzeichen gelten.

Nur ein Beispiel, um das Ausmass dessen zu demonstrieren, was wir als einen der schönsten Sommer der Geschichte erlebten: der Rhein bräuchte mehrmonatigen und flächendeckenden Niederschlag , damit sich die Tiefe der Fahrrinne im Rhein zumindest mittelfristig bessert (Spektrum der Wissenschaft).

Wollen wir unsere Freiheit schützen, müssen jetzt Lösungen her. Diese zu identifizieren, vorzuschlagen und voranzubringen, sachorientiert auf wissenschaftlicher Basis und frei von jeglicher Ideologie, das wäre eigentlich die Aufgabe der FDP.

Und das werden wir uns wahrscheinlich als eine der Kernaufgaben von Forum Futur definieren. («Wahrscheinlich» deshalb, weil die entscheidende Besprechung erst in den kommenden Tagen stattfindet und dann erst definitiv entschieden wird. Bis dahin ist dies nur meine persönliche Meinung.)

Die Ereignisse überschlagen sich genauso wie die Besorgnis erregenden Nachrichten von der Klimafront. Dass über die Gründung von Forum Futur in der Republik berichtet wurde, kam überraschend und schnell. Weitere News folgen.

P.S. In den Worten eines Parteikollegen:

Ja, ich will! Ich will die Vision einer CO2-freien Schweiz, Ja ich will dies mit liberalen Ansätzen, ich glaube an unseren Erfindergeist und unser Können. Dafür brauchen wir einen schlanken Staat, der Leitplanken setzt und effizient arbeitet.
Ja, der Staat soll bei 35% des BIP gedeckelt werden. Wir benötigen ein neues Jahrhundert mit industrieller Innovation. Deshalb sind wir FDP.

Wenn Beamte (aufhören wollen) zu denken

Im Folgenden ein Beitrag, der mein Engagement und das Campaigning für die Anrechenbarkeit synthetischer Treibstoffe ein wenig beleuchtet.

Man führe sich die folgende Gedankenkette vor Augen:

  1. Bei der Verbrennung fossiler Energieträger entsteht in der Atmosphäre «neues, fossiles» CO2.
  2. In der Folge reichert sich die Atmosphäre mit neuem, fossilem CO2 an – solange dieses nicht schneller wieder abgebaut wird, als es entsteht. In den letzten Jahrzehnten war das so, das CO2 hat sich angereichert, die Artkis schmlitz und die Erde hat deshalb sogar schon angefangen zu taumeln.
  3. CO2 verursacht also einen Klimawandel, den wir besser vermeiden würden.
  4. Die logische Schlussfolgerung aus 1 bis 3 lautet: wir sollten vermeiden, dass neues, fossiles CO2 in die Atmosphäre gelangt.
  5. Zum Teil entsteht dieses neue, fossile CO2 in Automotoren, wenn fossile Treibstoffe verbrannt werden.
  6. Je mehr Sprit ein solches Fahrzeug braucht, desto mehr neues, fossiles CO2 entsteht.
  7. Aus 4, 5 und 6 folgt: man sollte «Spritschlucker» vermeiden und verbrauchsarme Fahrzeuge fördern. In der Fachsprache heisst das dann: die Effizienz der Fahrzeugflotte steigern.
  8. Aus diesem Grunde hat man in der EU und in der Schweiz CO2-Sanktionen eingeführt. Übersteigt die Fahrzeugflotte eines Importeurs oder eine Autoherstellers einen bestimmten CO2-Grenzwert, wird er dafür gestraft und muss CO2-Sanktionen zahlen.
  9. In der Folge sollte der Verbrauch fossiler Treibstoffe begrenzt werden und neues, fossiles CO2 in der Atmosphäre wird vermieden.

Diese logische Kette ist absolut korrekt, solange die Prämisse gilt: «Je mehr Sprit ein solches Fahrzeug braucht, desto mehr neues, fossiles CO2 entsteht».

Diese Prämisse gilt heute aber nicht mehr.

Man kann heute Sprit aus erneuerbarem CO2 aus der Atmosphäre herstellen. Dieses wird dann zwar bei der Verbrennung wieder freigesetzt, aber unter dem Strich ist kein neues CO2 entstanden und erst recht kein fossiles.

Die ganze logische Gedankenkette von eben bricht in sich zusammen wie ein Kartenhaus.

In der Folge herrscht bei den Bundesämtern für Umwelt und für Energie nun grosse Verwirrung. Man hat dort vergessen, wozu die CO2-Sanktionen eigentlich dienen und sieht nur noch die Effizienzsteigerung. Würde man auf synthetische Treibstoffe keine CO2-Sanktionen erheben – im Fachchinesisch heisst das: sie werden bei der Berechnung der CO2-Sanktionen angerechnet – könnte man ja Spritschlucker damit betanken und alle Effizienzbemühungen würden untergraben.

Die Industrie wäre bereit, industrielle Anlagen zur Produktion synthetischer Treibstoffe zu bauen. Damit würde man sogar noch die Wasserkraft unterstützen, denn diese könnte ihren Strom zu einem vernünftigen Preis absetzen, Subventionen würden vermieden.

Solange die Industrie aber CO2-Sanktionen auf CO2 zahlen muss, das sie gar nicht produziert, kann sie eine solche Anlage nicht annähernd finanzieren.

Die Behörden behindern also den Einstieg in eine neue Klimaschutz-Technologie, auf die grosse Hoffnungen gesetzt werden.

Warum man die Effizienz steigern wollte, nämlich um neues, fossiles CO2 zu vermeiden, haben die Bundesämter anscheinend völlig vergessen.

Lieber akzeptieren sie, dass Autos mit fossilen Treibstoffen das neue, fossile CO2 in der Atmosphäre weiter anreichern, als dass sie zustimmen würden, die CO2-Sanktionen für synthetische Treibstoffe zu erlassen.

Lieber ist ihnen ein kleines Auto, das neues, fossiles CO2 produziert, als ein grosses Auto, das gar kein CO2 produziert.

Diese Logik ist absurd. Man hat vergessen, worum es wirklich geht und dass Effizienz kein Selbstzweck ist.

Bleibt zu hoffen, dass Politik oder Bevölkerung nun ein Machtwort sprechen. Immerhin gibt es eine beeindruckende Gruppierung von uns unterstützenden Verbänden und Firmen. Siehe hier: http://www.cleanfuelnow.com/de/supporter

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