Umweltschutz: Vor den Grünen kämpften Konservative für die Natur

Widerstand gegen die Naturzerstörung gibt es seit Beginn der Moderne: Bereits früh formulierten Konservative Kritik an der Umweltzerstörung. Heute besetzen linke Parteien das Thema – wieso eigentlich?
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Junge Menschen bewegen, Künstliche Intelligenz in Kampagnen

Medienmitteilung vom 4. April 2019

Junge Menschen bewegen, Künstliche Intelligenz in Kampagnen

Dietikon. Das sind nur zwei der Themen, die morgen am Campaigning Summit Switzerland in Zürich behandelt werden. Unter den fünf Referentinnen und Referenten sind Lucero Oyarzun von der mit dem Nobelpreis ausgezeichneten ICAN-Kampagne gegen Atomwaffen, Harnaam Kaur, weltberühmtes bärtiges weibliches Model und Körperpositivitäts-Aktivistin und Online-Marketing-Pionier Peter Hogenkamp. KI-Marketing-Pionier Steffen Konrath wird anhand konkreter Beispiele zeigen, wie Künstliche Intelligenz schon seit 2017 in der Schweiz in Kampagnen eingesetzt wird. Sophie Hundertmark und Christoph Süess von Paixon werden live demonstrieren, wie ein KI-basierter Chatbot entsteht. Die Veranstalterin business campaigning GmbH hat für 2020 eine Pause angekündigt, um sich auf die Weiterentwicklung der Online-Plattform campaigning.swiss zu konzentrieren.

«Brandaktuell ist das Referat von Lucero Oyarzun. Nicht nur wegen der heute bekannt gewordenen Debatte im Bundesrat zur Unterzeichnung des Atomwaffen-Verbotsvertrags. Das Referat von Lucero könnte auch als Anleitung für das gebraucht werden, was über Greta kolportiert wird – wie man junge Menschen bewegt. Dabei ist es ein grosser Zufall, dass dieses Thema so aktuell ist. Wir hatten Lucero schon lange vorher angefragt», so Veranstalter Peter Metzinger. Sein Team freue sich auch sehr auf das Referat von Harnaam Kaur, die mit ihrem Thema «sich selbst erkennen und zu sich stehen» einen Kontrapunkt zur Digitalisierung und den omnipräsenten Algorithmen setzt, wie zum Beispiel das automatisierte Content Marketing, das Peter Hogenkamp vorstellen wird.

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Greta kommt zum Campaigning Summit Switzerland – zu Fuss (April, April)

Medienmitteilung vom 1. April 2019

Greta kommt zum Campaigning Summit Switzerland – zu Fuss

Dietikon, 1. April 2019. Greta Thunberg wird am Freitag in Zürich beim Campaigning Summit Switzerland teilnehmen, um den Anwesenden so richtig die Leviten zu lesen. Wenn man schon Campaigning mache, dann solle man dies ausschliesslich für den Schutz des Klimas und ihrer Generation. Schliesslich handle es sich beim Campaigning um die effizienteste und effektivste Methodik, anspruchsvolle Ziele zu erreichen. Die Macht, die in dieser Methodik stecke, dürfe man nicht für Kommerz vergeuden. Um ihren Appell zu unterstreichen, will sie dieses Mal zu Fuss in die Schweiz kommen. 

Ganz nach dem Motto «Networking, Inspiration und voneinander lernen» bietet der Campaigning Summit Switzerland am 5. April wieder Profis aus Verbänden, NGOs und Unternehmen eine einzigartige Plattform, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, spannende Kontakte zu knüpfen und sich zu vernetzen. Die Teilnehmenden sind Meinungsmacher und Querdenker unterschiedlichster Branchen. Die meisten arbeiten in Kommunikation, Marketing, Change Management und Public Affairs.

Sie diskutieren und lernen am Freitag von internationalen Referentinnen und Referenten, wie man Künstliche Intelligenz in Kampagnen einsetzt, um die Zielgruppen besser zu verstehen, wie man mit automatisierten Inhalten Menschen bewegt und wie man die Welt verändert, indem man sich selbst akzeptiert.

Lucero Oyarzun von der mit dem Friedensnobelpreis gekrönten ICAN-Kampagne wird zudem darüber referieren, wie man junge Menschen auch in Zukunft bewegt. 

«Wir freuen uns sehr, dass mit Greta Thunberg eine Vertreterin genau dieser Generationen ebenfalls auf der Bühne stehen wird. Dass man mit Campaigning die Welt retten kann, habe ich schon immer vermutet», so Peter Metzinger, Inhaber von business campaigning GmbH, die den Campaigning Summit Switzerland organisiert und sponsert.

Partner, die den Campaigning Summit Switzerland ermöglichen, sind Booster Magazine, business campaigning GmbH, EMEX Management GmbH (Business Innovation Week), Greenfocus Communications Andrea Holenstein, Hochschule Luzern, Liquid Newsroom, nexoya Ltd., news aktuell (Schweiz) AG, Paixon GmbH, Papiersaal Zürich, persönlich Verlags AG, TICKETINO AG und Vögeli Druck AG.

Nicht alles in dieser Medienmitteilung ist ein Aprilscherz. Weitere Informationen: 

Peter Metzinger

Telefon  +41 79 628 61 26

E-Mail summit@businesscampaigning.com

Website  www.campaigning.swiss

Twitter @campaigning_ch

business campaigning GmbH ist seit 1997 die Nr. 1 für Campaigning in der Schweiz. Wir machen Kampagnen. Aber anders. Denn der Campaigning Ansatz basiert auf einer integrativen, cross-medialen und strategischen Denk- und Arbeitsweise und Campaigning ist die Kunst, alle Register ziehen zu können, um wirkungsvoll und effizient ein gegebenes Ziel zu erreichen und/oder Menschen zu bewegen.

Das angeblich fehlende Umweltbewusstsein der FDP ist auch eine Folge falschen Denkens

Als ich vor vielen Jahren die Mitglieder der FDP im Kreis 3 in Zürich kennenlernte und selbst noch kein Mitglied war, war ich überrascht, wie viele von ihnen in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz die gleiche Position vertraten, wie ich.

Von aussen hatte die Partei ja schon damals das Image, nicht besonders umweltbewusst zu politisieren. Doch am mangelnden Bewusstsein fehlte es nicht. Vielmehr herrschte Einigkeit, dass man Umweltschutz viel schneller und besser durch Innovationen erreicht, als durch Verbote, die erstens jederzeit wieder aufgehoben werden können und zweitens im Widerspruch zu einer liberalen Lebens – und Wirtschaftsweise stehen.

Wie ich schon in meinen letzten beiden Beiträgen auf diesem Blog dargelegt habe, sind viele Lösungen schon da, andere müssen noch entwickelt werden, aber so oder so werden es Unternehmer und Unternehmen sein, die sie an den Markt bringen und uns damit wesentlich schneller in eine nachhaltige Wirtschaftsweise führen, als dies durch die ewigen Streitereien möglich sein wird, die entstehen, wenn man anderen versucht, eine bestimmte Lebensweise aufzuzwingen.

An diesem falschen Image ist aber auch Smartvote schuld. Anfang letztes Jahr schon habe ich kritisiert, dass man dort als wenig umweltbewusst eingestuft wird, wenn man Unweltpolitik nicht mit Verboten betreiben will. So erging es auch mir.

Das macht aber doch keinen Sinn. Entscheidend für das Umweltbewusstsein sollte doch sein, welche Priorität man einer nachhaltigen Wirtschaftsweise einräumt und was man alles unternimmt, um diese zu ermöglichen. Verbote sind nur ein Teil des Repertoires, dass einem zur Verfügung steht. Dass dieses bei Smartvote überbewertet wird bzw. sogar als fast das einzige Kriterium gilt, ist ein grober Fehler im System.

Er führt dazu, dass Politiker/innen, die sehr wohl sehr umweltbewusst sind und auch sehr viel für den Schutz der Umwelt konkret unternehmen – wie zum Beispiel FDP-Kantonsrat Andreas Geistlich – bei Smartvote als wenig umweltbewusst eingestuft werden. Es wäre höchste Zeit, dass man das endlich mal korrigiert.