Campaigning Summit Zurich 2013 – ein unvergesslicher Tag

Bevor wir mit Joe und Kathy einen Stadtrundgang machen, noch schnell ein Rückblick auf den gestrigen Campaigning Summit Zurich 2013.

Fast 160 Teilnehmer waren da, der Saal war voll. Angesichts der Tatsache, dass am gleichen Tag das Swiss Economic Forum, der Tag der Werbung und der Schweizer Fundraising-Tag stattfanden, kann man von einem echten Erfolg sprechen, so viele Teilnehmer zu sehen.

Die Feedbacks, die ich bisher erhalten habe, waren alle nur voll des Lobes und der Begeisterung, was mich ganz besonders freut für die anderen Referenten und meine Frau, die so hart arbeitete, damit die Veranstaltung gelingen konnte. Lediglich das Referat von Markus Baumgartner löste kontroverse Diskussionen aus, wohl, weil verschiedene Teilnehmer damals gegen die Abzocker-initiative gekämoft hatten und die Minder-Kampagne schlecht fanden. Damit war immerhin der erste Strategischer Campaigning Grundsatz erfüllt: polarisieren.

Nach der Kampagne ist vor der Kampagne. Die Vorbereitungen für den Campaigning Summit Zurich 2014 haben begonnen, man kann sich schon voranmelden. Ein definitiver Zahlungsentscheid wird erst fällig, wenn das Programm steht: http://www.amiando.com/CampaigningSummitZurich2014.html

Mehr im Laufe der kommenden Tage. Jetzt erstmal das schöne Wetter geniessen.

Wie ein Facebook-Post zur Eröffnung eines nigerianischen Konsulats in San Francisco führte

CB_CS_Sharepic_Spkr_gesammelt_700_x_700_JT_ZH Campaigning Summit Zürich 2013 Joe Trippi8 Tage noch. Wir arbeiten seit Wochen quasi rund um die Uhr. Tagsüber für Kunden, und auch ein wenig für den Campaigning Summit Zurich, abends und am Wochenende umgekehrt. Wir gehören wohl zu den wenigen, die dem permanenten Regen nicht auch noch ein paar Tränen wegen des traurigen Frühlings hinterherschicken. Stattdessen steigt die Vorfreude auf den ersten Campaigning Summit in der Schweiz, ein Event, den ich schon so viele Jahre mal durchführen wollte. 130 Personen haben sich bisher angemeldet, und täglich kommen noch welche hinzu.

Ohne die tatkräftige Mithilfe von Kunden, Freunden, Kolleginnen und Kollegen, sowie Sponsoren und Vertriebspartnern wäre der Campaigning Summit nicht möglich geworden. Dabei hat die Mithilfe ganz unterschiedlich ausgesehen. Die einen haben in ihrem Netzwerk die Werbetrommel gerührt und in Newslettern auf den Summit verwiesen, andere haben Interviews mit mir („Was Startups am Campaigning Summit lernen können„) oder mit Joe Trippi gemacht. So wird am kommenden Montag um 16 Uhr ein Live-Interview mit Joe und mir stattfinden (Google Hangout On Air). Und blueReport hat ein Inteview mit Joe veröffentlicht (hier lesen). Darin schildert er unter anderem, wie seine Art des Campaigning in Nigeria die Demokratie fördert und ein Facebook-Eintrag zur Eröffnung eines nigerianischen Konsulats in San Francisco führte. Hier ein Auszug:

In 2011 I worked for the campaign of Goodluck Jonathan, the President of Nigeria. CNN has called him “The Facebook President” because of how the campaign used social media to engage with voters. It was an amazing campaign to work on because it really demonstrated how social media has made societies more democratic and open. One example: during the course of the campaign, someone posted on Goodluck’s Facebook wall that Nigeria should consider opening a consulate in San Francisco because there were many immigrants there, working in the high-tech sectors, who needed consular services. Goodluck saw this and actually responded- on the Facebook page- that it was a great idea. And the consulate was opened soon after. What did this accomplish? It showed to the average person, who was posting on the Facebook page of their president, that someone was actually listening to them. And, in this case, that person was the president himself.

Den Rest gibt es hier: http://www.bluereport.net/blog/2013/joe-trippi-auf-dem-campaigning-summit-zurich-und-im-interview/

Nicht verpassen, jetzt gleich Ticket sichern: Campaigning Summit Zurich 2013

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Bluereport-Interview mit Joe Trippi

Bluereport, Social Media Monitoring Anbieter und Vertriebspartner beim Campaigning Summit Zürich 2013, hat den Hauptreferenten Joe Trippi interviewt. Als die Anfrage kam, habe ich mich echt gefreut, also vielen Dank an Simone Wagner und Denis Nordmann, die das ermöglichten. Das Interview mit dem Titel „Joe Trippi auf dem Campaigning Summit Zürich und im Interview“ gibt es hier zu lesen

(Interview with Campaigning Summit Zürich 2013 Speaker Joe Trippi, in English, here.)

Tickets gibt für den Campaigning Summit Zürich 2013 es hier. Bis zum 30. Mai nimmt man an der Verlosung einer Teilnahme am Referentendinner teil.

Wozu braucht es noch einen Campaigning Summit in Zürich?

Als ich 1998 meine Selbständigkeit vorbereitete, hatte ich nach dem Physik-Studium und 6 Jahren Arbeit für Greenpeace gerade mal 6’010.- Franken auf dem Sparkonto. 6’000.- brauchte ich für einen Mac mit Zubehör… Die erste Zeit hatte ich deshalb nur ein Ziel: so viel Geld wie möglich verdienen. Das fiel mir auch nicht schwer, denn kurz nachdem ich richtig gestartet hatte, war ich schon mit Aufträgen zugedeckt. Ende 1999 dann die grosse Krise. Erschöpft, genügend Reserven angespart, fragte ich mich „Wozu das alles?“

Gut zu verdienen ist wichtig, vor allem, wenn man bei Arbeitslosigkeit keinen Anspruch auf Unterstützung hat. Aber Geld ist nicht alles. Ich brauchte eine zusätzliche Motivation. Die fand ich dann im Ärger über dämliche Akquisitonsversuche durch PR- und Werbeagenturen, die uns während meiner Zeit bei Greenpeace immer wieder ihre Kampagnen verkaufen wollten. Was wir regelmässig ablehnten. Denn was uns da geboten wurde, kam uns eher wieder wie eine Beleidigung unseres gesunden Menschenverstands vor. Zugegeben, ich habe in der Zwischenzeit auch richtig gute Werbe- und PR-Agenturen kennengelernt, aber damals prägten mich die Erfahrungen, die ich bis dahin gemacht hatte. (Und heute würde ich sogar sagen, es gibt PR- und Werbeagenturen, die machen eigentlich Campaigning, aber sie nennen es nicht so.)

Nun wurden die Fahnen gehisst, und es ging auf in den Kampf gegen stupide, einseitige Werbung, die von einem Schaf als Konsumenten ausging, und gegen PR, die auch den grössten Schrott noch mit einer süssen Sülze zu überdecken versuchte. Das war übrigens noch im letzten Jahrtausend.

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Es kamen Spenden mit dem Hinweis: “Habe mein Velo für die Demokratie verkauft”

So lautet der Titel meines heutigen Gastbeitrags auf dem Wahlkampfblog. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Mark Balsinger, der diesen Gastbeitrag ermöglichte.

Die Geschichte des Wahlkampsblogs beginnt eigentlich 2003 im US-Bundesstaat Vermont. Damals nahm die Präsidentschaftskampagne von Gouverneur Howard Dean und seinem Campaign Manager Joe Trippi ihren Anfang. Letzterer tritt am 7. Juni in Zürich auf, weshalb wir die Gelegenheit nutzen, diese Geschichte kurz zu beleuchten. Sie zeigt auf, wie das Internet zum zentralen Wahlkampfinstrument wurde, lange bevor das Team von Barack Obama 2008 viele Elemente übernahm und 2012 noch perfektionierte.

Forsetzung hier: http://www.wahlkampfblog.ch/?p=6894

Selber alles richtig machen – leichter gesagt als getan

Es ist leichter, Kunden zu beraten, als selbst alles richtig zu machen. In meinen Seminaren erkläre ich den Teilnehmenden, sie sollen zuerst eine umfassende Analyse erstellen, dann eine Strategie – nach den Vorgaben aus dem business campaigning Modell – entwerfen, dabei insbesondere auch Interpretationen für die 14 Strategischen Campaigning Grundsätze ausarbeiten und danach erst einen Projektplan erstellen, mit Phasen und Phasenzielen, sowie einer Liste dringender Sofortmassnahmen. Für jeden dieser Schritte habe ich hilfreiche Checklisten und Projektbeschreibungen.

Aber wehe, man soll das für sich selbst machen….

Letztes Jahr im Juni entschieden wir, den Campaigning Summit im Jahr 2013 nach Zürich zu holen. Im Januar 2013 waren wir in Wien dabei und legten dann erst richtig los. Zuerst war die Strategie nur in meinem Kopf vorhanden. Immerhin hatte Lorena schon einen Projektplan erstellt. Aber erst als ich die Strategie niederschrieb, wobei ich mich der Checklisten bediente, die ich in meinem nächsten Buch veröffentlichen werde, wurde mir so richtig bewusst, was es noch alles zu tun gab. Aufgrund der Strategie musste der Projektplan nochmals angepasst werden (es kam noch einiges hinzu), und dann hiess es Gas geben. Die letzten 5 Wochenenden haben wir nun – bis auf einen einzigen Tag – durchgearbeitet.

Erst wenn die Strategie ausformuliert ist, kann man Projektpläne entwickeln, die alles beinhalten, was berücksichtigt werden muss. Und nur dann kann man den Zeitaufwand realistisch abschätzen und zudem auch die richtigen Botschaften den richtigen Personen vermitteln. Der Aufwand lohnt sich.

Campaigning Summit Tickets jetzt hier sichern und bis Ende April vom Frühbucher-Rabatt profitieren.

Weitere Informationen: zurich.campaigning-summit.com

Live Interview durch SOMEXCLOUD

Im Rahmen der gestrigen Social Media Marketing Konferenz wurde ich auch noch interviewt, wobei das Interview live via Google Hangout On Air ausgestrahlt wurde. Im Nachhinein betrachtet hätte ich wohl eine Regieanweisung gebrauchen können, wo ich hinschauen soll, aber immerhin rede ich recht verständlich.

Video: Der relative ROI von Social Media

Gestern durfte ich an der Social Media Marketing Konferenz in Zürich meine Formel zur Berechnung des relativen ROI von Social Media vorstellen, die ich auch in meinem neuesten Buch erläutere (Kindle-, Taschenbuchausgabe. Vielen Dank an Justyna Grund, die mich filmte und das Video in ihren YouTube-Kanal stellte. Es war auch eine tolle Gelegenheit, auf das Campaigning Summit Zürich 2013 hinzuweisen, das am 7. Juni zum ersten Mal in der Schweiz stattfindet, mit DEM Social Media Campaigning Pionier, der die Grundlagen für die erfolgreiche erste Wahlkampagne von Barack Obama schaffte – Joe Trippi