Mit business campaigning 1 Million Kilo CO2 einsparen

Meine Firma unterstützt das Startup Simply Home bei der Lancierung einer Kampagne für intelligente Heizungssteuerung.

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In jeder Krise steckt eine Chance – so auch für Dietikon in der Klimakrise

Gemeinderat Andreas Wolf (Grüne) wollte vom Stadtrat wissen, wie sich der Klimawandel auf Dietikon auswirkt, was die Stadt dagegen zu tun gedenkt und was das kostet. Fragen und Antworten kann man hier nachlesen.

Im Rahmen der Diskussion der Antworten habe ich am Donnerstag während der Gemeinderatssitzung konkrete Vorschläge seitens FDP vorgetragen, wie Dietikon die Chancen packen kann, die in der Klimakrise stecken: nachhaltige Arbeitsplätze durch Innovation schaffen.

Hier meine Rede, die man demnächst hier auch hören kann:

Diese Woche wurde wieder ein Rekord veröffentlicht: der höchste CO2-Gehalt, der je gemessen wurde. Die Antwort des Stadtrates hat bestätigt, was heutzutage jedes Schulkind weiss: der Klimawandel kommt, er kommt schneller und heftiger als noch vor kurzem prognostiziert, er betrifft uns alle, auch lokal und wir haben zu lange nichts dagegen unternommen.

Nun leuchtet es sicher auch den streikenden Schülern ein, dass wir mit lokalen Massnahmen nicht die Welt retten können, aber genauso wie die Menschheit kein anonymer globaler Organismus ist, sondern aus Individuen besteht, die es geschafft haben, durch ihr Handeln das während 10000 Jahren stabile Klimasystem durcheinanderzubringen, genauso muss jeder für sich selbst in Eigenverantwortung die richtigen Massnahmen zum Abdämpfen der schon gar nicht mehr zu verhindernden Katastrophe unternehmen.

Aber.. leider reicht das nicht.

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Mit dem Teufel den Beelzebub austreiben?

Wie der Sonntagszeitung gestern zu entnehmen war, will FDP-Nationalrat und Gewerbeverbandsdirektor Hans-Ulrich Bigler das Klima retten, indem die Schweiz die Entwicklung neuer Atomtechnologien fördert.

In der Kristallkugel hat er eine neue Generation ungefährlicher und sauberer Atomkraftwerke entdeckt. Sie könnten, prophezeit Bigler, die Welt vor dem Klimakollaps bewahren, weil man mit diesen neuen Atomkraftwerken dann so viel Strom produzieren kann, dass es kein Erdöl mehr braucht. Man dürfe bloss die Entwicklung neuer Atomtechnologien nicht bremsen. Seine Atomlobby wird ihm danken für diesen Werbespruch. Es ist zwar möglich, dass es in 50 Jahren sichere Kernenergie gibt. Ein Mittel im Kampf gegen den Klimawandel wird sie aber nicht sein. Denn in 50 Jahren ist es zu spät. Der Vorschlag, nun einfach auf das Atomwunder zu warten, ist fatal.

Dieser Analyse schliesse ich mich weitgehend an. Es gibt aber noch drei viel gewichtigere Gründe gegen diesen Vorschlag:

  1. Eine Lösung dafür, den hochradioaktiven Müll für mindestens 200’000 Jahre sicher zu lagern, ist noch nirgendwo in Sicht, auf das Finden einer solchen Lösung zu wetten, in höchstem Masse riskant.
  2. Wir werden uns so über die Atomkraft lange streiten, bis es sowieso zu spät ist.
  3. Wir brauchen keine Atomkraft in der Schweiz. Die 40% Atomstrom können wir viel schneller mit erneuerbarem Strom ersetzen. Erst recht, wenn wir das Geld, das für die Entwicklung neuer AKWs benötigt würde, in den Ausbau der Erneuerbaren stecken; wenn wir es schon unbedingt ausgeben müssen…

Setzen wir lieber auf Innovation. Das bringt Arbeitsplätze für die Zukunft und macht uns energetisch unabhängig vom Ausland.

Alle reden von Bitcoin, aber wieso niemand von der Blockchain?

Das Auf und Ab von Bitcoin ist derzeit in aller Munde. Kann ja sein, dass der eine oder die andere nun viel Geld macht oder verliert. Das wirklich Relevante am Phänomen geht jedoch unter, weil man es zwar nicht oft genug wiederholen und durchdenken kann, die Medien aber immer wieder News brauchen. Und die gibt es in diesem Zusammenhang kaum (noch). Bitcoins wären nicht möglich ohne die Blockchain. Wieso sich Unternehmen, vor allem KMU und Behörden mit der Blockchain auseinandersetzen sollten, ist das Thema meines heutigen Blog-Beitrags.

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Wenn Physiker sich zusammen schliessen

Big-Data-Partnerschaft für virales Street-Marketing

Das EPFL Start-Up SThAR «Social Thermodynamics Applied Research» und business campaigning GmbH schliessen sich im Zuge einer neuen Partnerschaft zusammen und bieten in naher Zukunft gemeinsam eine neuartige und innovative Dienstleistung an: die Software DEMOGRAPHICA. Dank ihr können Werber, Marketer und Promoter die idealen Orte und Zeitpunkte bestimmen, um ihre Botschaften so zu platzieren, dass sie sich viral verbreiten.

Wie erreiche ich die virale Verbreitung meiner Botschaft?

Das ist die Frage, die sich jede Unternehmung stellt. Denn nichts schont das Kommunikationsbudget mehr als eine Botschaft, die zum Selbstläufer wird. Campaigning-Organisationen und Firmen wie business campaigning GmbH sind deshalb darauf spezialisiert, Botschaften inhaltlich so zu gestalten, dass sie die idealen Voraussetzungen für die virale Verbreitung erfüllen. Den richtigen Ort und Zeitpunkt für die anfänglich aktive Verbreitung zu finden, war jedoch bislang fast reine Glückssache. Die von SThAR entwickelte und absolut innovative Software DEMOGRAPHICA liefert nun die Lösung. Sie berechnet anhand von Big Data den richtigen Ort und den richtigen Zeitpunkt zur Informationsverbreitung, so dass die grösstmögliche Informationsverbreitung wirkungsvoll erreicht werden kann.

Wie erfolgreich die Software DEMOGRAPHICA ist, zeigte sich bereits im spanischen Wahlkampf. Erstmals setzte eine der Parteien die Software ein und erzielte dadurch auf Anhieb signifikant bessere Wahlergebnisse als alle anderen Parteien.

Ein starkes Campaigning-Duo

Durch die Exklusiv-Partnerschaft von SThAR mit business campaigning GmbH ergibt sich eine einzigartige Kooperation aus technischem und praktischem Know-how.

Durch jahrelanger Campaigning-Erfahrung weiss business campaigning GmbH genau wie eine erfolgreiche Kampagne strategisch geplant und durchgesetzt werden muss, um die geplanten Ziele zu erreichen. Dies gekoppelt mit der neuen Software ermöglicht das, was bisher nicht möglich war: Das Wissen darüber, wo sich die Zielgruppe befindet, wie sie sich bewegt und wie man sie mobilisiert. Denn die Software identifiziert den wirkungsvollsten Zeitpunkt und Ort, um eine Botschaft effizient in der Zielgruppe zu platzieren und (viral) zu verbreiten.

Wie gelingt DEMOGRAPHICA das?

Die Software von SThAR  beruht auf sogenannten «soziothermodynamischen Voraussagen», beschreibt soziale Trends und ist darüber hinaus in der Lage, diese sogar vorherzusagen. Mit dem Ziel den Erfolg von Marketingkampagnen (vom Produktsegment bis hin zu Wahlkampagnen einsetzbar) noch weiter zu maximieren, zeichnet  DEMOGRAPHICA nämlich menschliche Mobilitätsmuster ab. Daten darüber, wie sich die Zielgruppe bewegt, liefern sichere Ergebnisse und Vorhersagen über Transportnetzwerke, Konsummuster und Verkaufstrends – dies bildet insofern die Basis für optimale Business-Intelligence.

Das Start-Up SThAR

Die Technologie, als Ergebnis jahrelanger Forschung in den Laboratorien von EPFL, verwendet eine Prognosemethode, die bislang nur in der Physik genutzt wurde und koppelt diese mit demographischen Daten. SThAR wurde aufgrund der aufsehenerregende Innovativität  für das EPFL Innogrants Programm ausgewählt, um DEMOGRAPHICA zu entwickeln und gewann darüber hinaus die Unterstützung vom Venture Kick Programm und von Swissnex Innovation, einem Förderprogramm der Schweizer Regierung.

«Ich habe SThAR als Mitglied der Venture Kick-Jury kennengelernt. Ich war sofort begeistert, weil SThAR genau das anbietet, wonach wir seit mindestens 12 Jahren gesucht haben» sagt Peter Metzinger, Gründer und Inhaber der business campaigning GmbH. Seine Firma und SThAR haben eine Vereinbarung unterzeichnet. Diese sieht business campaigning GmbH als exklusiven Partner für strategische Beratung und für die Durchführung von Kampagnen vor, während sie gleichzeitig zu der Vermarktung der Software beiträgt.

«Wir sind überzeugt, dass es sich bei diesem Joint Venture um eine Win-Win-Win-Situation handelt», sagt Alberto Hernando de Castro von SThAR. «Wichtiger als die Vorteile für SThAR und für business campaigning GmbH ist uns nämlich der Mehrwert für unsere Kunden. DEMOGRAPHICA ermöglicht unseren Kunden, den genauen Ort und die genaue Zeit zur Promotion ihrer Produkte, Dienstleistungen oder Informationen auszumachen. Dank DEMOGRAPHICA lässt sich auch mit limitierten Budgets ein maximaler Erfolg erzielen», so sind beide Partner, die übrigens alle – bis auf einen Chemiker – von Hause aus Physiker sind, überzeugt.

Wie misst man Innovation? – Gastbeitrag von Business Aktivist Sven Donhuysen

Der Tages-Anzeiger berichtete kürzlich über ein neues Buch von Nobelpreisträger Edmund Phelps (hier). Phelps erhielt den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften,  „für seine Analyse intertemporaler Zielkonflikte in makroökonomischer Politik“. Auch wenn ich mich dadurch bei dem einen oder der anderen unbeliebt mache, aber als Physiker streite ich ab, dass es sich bei den althergebrachten Wirtschaftswissenschaften tatsächlich um eine Wissenschaft handelt. Zu viele Grundsätze wurden da verletzt. Man muss nur an den nicht existenten Homo Oeconomicus denken, den zu widerlegen es erst richtiger wissenschaftlicher Experimente bedurfte, wo doch ausnahmsweise mal der gesunde Menschenverstand gereicht hätte. In diesem Zusammenhang sehe ich auch die Aussagen von Herrn Phelps zum Thema Innovation. In einer Zeit, in der ganze Branchen durch neue innovative Produkte und Businessmodelle umgekrempelt werden, und dank Internet praktisch jeder eine Firma gründen und weltweit handeln kann, behauptet dieser Ökonom doch allen Ernstes, wir hätten«den Schlüssel zur Innovation verloren». Die Innovation habe sich deutlich verlangsamt. Im Zentrum steht die folgende Aussage auf die Frage, wie man Innovation misst:

Indem man auf das Wachstum der Produktivität schaut. Das ermöglicht eine plausible Einschätzung der Innovationskraft.

Ich könnte dazu zwar einiges selbst schreiben. Aber ich unterhielt mich darüber mit Sven Donhuysen, Chairman der Megadon AG, den ich nun hier in einem Gastbeitrag zu Wort kommen lassen. Sven Donhuysen sieht sich als Business Aktivist, der Innovation fördert und sucht und innovative Startups mit seinem Netzwerk und seinem Wissen unterstützt. Darunter zum Beispiel das Startup Cashcloud mit einer mobile Payment App.

Gastbeitrag von Sven Donhuysen

Edmund Phelps behauptet in seinem Buch, dass das schwache Wachstum der Wirtschaft damit zusammenhängt, dass sich die Innovation seit der industriellen Innovation verlangsamt hat. Er misst Innovation am Wachstum der Produktivität. Merkt er nicht, dass er hier einen Zirkelschluss begeht, einen fatalen Fehler in der Logik, wenn er Wachstum auf Innovation zurückführt und es gleichzeitig als Messgrösse für Innovation definiert?

Aber was ist Innovation wirklich?

Herr Phelps stammt aus einer anderen Generation. Er hat offensichtlich nicht verstanden, wie sich die Welt in den letzten 20 Jahren aufgrund der digitalen Revolution verändert hat. Ganze Wirtschaftszweige wie z.B. das Verlagswesen, die Musikindustrie oder die Unterhaltungsindustrie haben einen grossen Umbruch erlebt. Sie mussten sich von der Basis an neu aufstellen um nicht unterzugehen.

Dank des Internets steht uns heute das gesamte Wissen der Welt per Knopfdruck zur Verfügung. Wir sind durch Facebook und Twitter mit Menschen und Institutionen auf der ganzen Welt vernetzt und werden ohne Zeitverzögerung über wichtige Neuigkeiten informiert. Wir können Meetings per skype abhalten anstatt rund um die Welt zu fliegen.

Ich behaupte sogar, dass es noch nie eine bessere Zeit als heute gab für Innovation.

Neue Ideen können schneller umgesetzt werden. Es wird dazu weit weniger Kapital und Ressourcen benötigt. Und dies geschieht nicht nur im Silicon Valley, sondern an vielen anderen Orten weltweit. Die digitale Revolution kommt nicht mit einem lauten Paukenschlag daher wie damals die industrielle Revolution, als grosse Maschinen in Fabriken aufgestellt wurden und man den Fortschritt unübersehbar vor Augen hatte.

Die digitale Revolution ist eine leise, schleichende Entwicklung, die sich teilweise im Hintergrund vollzieht und die immer noch immenses Entwicklungspotential besitzt. Wir können selbst heute noch nicht genau einschätzen, wohin sich das digitale Zeitalter auf lange Sicht hin entwickelt. Man denke nur an das grosse Potential von 3D-Druckern, die ein Ende der Massenproduktion einläuten könnten und die die Verwendung von Produkten weitgehend loskoppeln von Transportdistanzen.

Eins wissen wir jedoch. Produktivität ist kein messbarer Faktor mehr für den Erfolg einer Innovation, da die Innovation im digitalen Zeitalter nicht mehr an menschliche Arbeitsleistung gekoppelt ist.

Somit stellt sich die Frage, wie definiert man Innovation im heutigen Sinne?

Gesamthaft betrachtet ist sie mehr als die Summe der genialen, bahnbrechenden Ideen, die das Leben der Menschen vereinfachen, verbessern und/oder unterhaltsamer machen, und die den Erhalt der Umwelt fördern und richtungsweisend sind. Man bezeichnet diese auch als „disruptive“ Ideen. Dies wäre ein gutes Mass für Innovation. Der Diskurs ist eröffnet.

„Das Problem der lahmen Riesen“

Vorletzte Woche bat mich die Handelszeitung um ein paar Antworten  im Zusammenhang mit der Frage, wieso grosse Firmen sich so schwer damit tun, ihre Innovationskraft zu behalten, ob es an Arroganz oder Blindheit löge, oder woran sonst. Ein Teil meiner Antworten floss dann ein in den folgenden Artikel. Nicht ganz einverstanden bin ich mit dem Vergleich Apple-Samsung, denn bekanntlich basiert der Erfolg von Samsung auf dem Abkupfern der Innovationen von Apple.

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Viele erfolgreiche Unternehmen verteidigen zu lange ihr altes Geschäftsmodell. Plötzlich drohen Rivalen besser und schneller zu sein – so wie im Duell Apple gegen Samsung

Seit einiger Zeit tritt Apple-Chef Tim Cook häufiger mit Entschuldigungen an die Öffentlichkeit als mit Innovationen. So verbuchte Apple kürzlich den grössten Gewinnrückgang der vergangenen zehn Jahre. Vieles spricht dafür, dass der Konzern von Samsung abgehängt wird. Die Samsung-Käufer stehen Schlange für das Smartphone Galaxy S4, das Unternehmen macht Rekordgewinne.

Apple gilt als exemplarisch für eine Reihe führender Unternehmen, die feststellen müssen, dass ihr bewährtes Rezept immer weniger funktioniert, während die einst belächelten Konkurrenten vorpreschen. Der Pionier von einst könnte sich damit bald in die Runde jener Champions einreihen, die nach jahrelangen Grosserfolgen träge und taub geworden sind. So war Sony der Schöpfer der kommerziell erfolgreichsten Transistorradios und galt als Synonym für Qualität in der Unterhaltungselektronik. Dann stufte im letzten Herbst die Ratingagentur Finch die Kreditwürdigkeit des japanischen Elektronikkonzerns auf Ramsch­niveau herab. Sony hat längst den Anschluss an die Rivalen Apple und Samsung verloren.

Blättern in den Fotoalben des Erfolgs

Grundsätzlich seien die Marktführer von gestern nie diejenigen von morgen, sagt der Bonner Strategieberater Hermann Simon. Der Mechanismus sei stets derselbe: «Ein neuer Wettbewerber tritt auf, benutzt ungewöhnliche Methoden, die zunächst oft belächelt werden, und zerstört so, erst langsam, dann schneller, das Geschäft des Etablierten.»

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