FDP Clean Up Day und das Kippenproblem

Impressionen vom gestrigen FDP Clean Up Day. Weit mehr als ein Dutzend Mitglieder der FDP Dietikon und drei Vorstandsmitglieder des Quartiervereins Limmatfeld haben den Rapidplatz und die Nötzliwiese von Unrat befreit. Die enorme Menge an Zigarettenstummeln beschäftigt mich seitdem. Das ist wirklich schlimm. Wie können wir erreichen, dass Raucher ihre Kippen ordentlich entsorgen und nicht einfach wegwerfen?

Stéphane Broutin zeigte uns zudem, wie einfach es wäre, den Kalkstein unter den Arkaden beim Rapidplatz zu reinigen. Die Verwaltungen dort müssten es einfach nur bei der DBU in Auftrag geben.

Nein zu den Initiativen gegen die Limmattalbahn

Am Donnerstag hatten wir, wie jeden ersten Donnerstag im Monat, Gemeinderatssitzung. Erstes Thema war die kommunale Initiative gegen die Limmattalbahn. Meine Rede zu diesem Thema habe ich so verfasst, dass sie auch gleich noch zur Abbruch-Initiative passt. Letztendlich ist es egal, wie viele Initiativen gegen die Limmattalbahn noch über uns ergehen lassen müssen. Sie sind verantwortungslos, weil sie keine Antwort darauf liefern, wie die Zunahme des Verkehrs in den kommenden Jahren bewältigt werden soll und deshalb abzulehnen. Nicht umsonst hat der Dietiker Gemeinderat einstimmig Nein gesagt, nicht umsonst sämtliche Parteien die Nein-Parolen gefasst. Hier meine Rede im ungefähren Wortlaut. „Nein zu den Initiativen gegen die Limmattalbahn“ weiterlesen

100 Tage im Gemeinderat (oder 102?)

Heute sind es laut Siri («Hey Siri, wie viele Tage sind seit dem 22. März 2018 vergangen?») genau 100 Tage seit meiner ersten Gemeinderatsitzung. Allerdings meint Alexa, es seien schon 102. Ich habe nicht nachgezählt. Wer mag, darf gerne selbst rechnen und mir sein Ergebnis als Kommentar zukommen lassen. So oder so: Zeit für eine kurze Rückschau und Zwischenbilanz.

Die Konstituierung des Gemeinderats

Die Konstituierung des neuen Gemeinderates fand am 22. März unter den Augen einer vollbesetzten Besuchertribüne statt. Darunter auch Philipp Müller, der als (damals noch) zukünftiger Stadtrat kein Gemeinderat mehr ist.

Gewählt wurden: das Präsidium, der Sekretär und dessen Stellvertreter, die Stimmenzähler, die Mitgliedschaften in den  Kommissionen, die Mitglieder des Wahlbüros und der Sozialbehörde. Da die Verteilungen schon im Vorfeld besprochen und vereinbart worden waren, handelte es sich eigentlich nur um eine Formalität. Ich wurde als einer von drei Stimmenzählern und in das «Büro des Gemeinderats» gewählt, die Kommission, die die Arbeit des Gemeinderats plant.

Anschliessend ging es zum gemeinsamen Abendessen ins Restaurant Honeret. Dabei zeigte sich eine Stärke der Schweizer Politik: egal zu welcher Fraktion man gehört, man kann miteinander lachen und Ideen austauschen, denn sobald die Medien nicht dabei sind, steht das gemeinsame Ziel, das Engagement für die Gemeinschaft zuoberst.

Die folgenden drei regulären Sitzungen des Gemeinderats

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