How this simple trick significantly increases the performance of Facebook ads

This article experiments with the copy length to maximize campaign performance. Contrary to the experts that claim the best way to achieve maximum leads is to have short copy, emojis and a few key points, the ads with at least one paragraph achieved the best performance, and the results improved over ads with only one
— Weiterlesen www.campaigning.swiss/blog/how-this-simple-trick-significantly-increases-the-performance-of-facebook-ads

Werber hat den Durchblick

Noch bevor wir heute die Medienmitteilung «Campaigning ist gut» veröffentlichten, ereilte mich schon ein Anruf aus dem Fernsehstudio in Leutschenbach, was ich zur Nutzung von Daten in Wahlkämpfen in der Schweiz zu sagen hätte.

Ich erklärte mich bereit, in 10 vor 10 zu zeigen, wie meine Agentur für meinen eigenen Gemeinderats-Wahlkampf Facebook genutzt hatte, um ganz bestimmten Zielgruppen Werbung zu zeigen, die nur für sie relevant war, für andere aber nicht, zum Beispiel Werbung, die sich ganz gezielt an AC/DC-Fans richtete. Das ist möglich, ohne auf verwerfliche Art an Daten heranzukommen, denn man kann dazu bei Facebook einstellen, dass dieses bestimmte Facebook-Inserat nur Leuten mit den ausgewählten Interessen – in diesem Fall Hardrock – gezeigt wird. Man erfährt weder, wer diese Leute sind, noch wie Facebook an die Informationen über deren Interessen herankommt. Damit ist der Schutz der Privatsphäre zumindest meiner Agentur gegenüber gewährleistet.  „Werber hat den Durchblick“ weiterlesen

Campaigning ist gut

Aufgeschreckt durch Artikel mit Schlagzeilen wie «Campaigning ist auch in der Schweiz möglich», wie wenn Campaigning etwas Schlechtes sei, mussten wir heute morgen in der Firma einiges umplanen, um die folgende Medienmitteilung zu veröffentlichen. Campaigning wird in der Schweiz seit Jahrzehnten betrieben und ist grundsätzlich gut, weil es Ressourcen schont und immer versucht, für seine Zielgruppe relevant zu sein. Auch der aktuelle Skandal rund um Facebook und Cambridge Analytica kann daran nichts ändern. Hier die Medienmitteilung meiner Firma: „Campaigning ist gut“ weiterlesen

Die Konvergenz von Technik, Mensch und Medien – Teil 8

(Fortsetzung)

Von welchen Trends können wir ausgehen?

  • Ihre Toilette wird ihren Gesundheitszustand analysieren und automatisch beim Arzt nach einem Rezept nachfragen, falls dabei bestimmte Krankheiten identifiziert werden. Das Medikament wird innerhalb von Minuten per Drohne frei Haus geliefert. Vorbei sind die Zeiten, in denen man daran denken musste, bei der Apotheke vorbeizugehen.
  • In der Folge erleben wir ein Ende der Individualität, wie wir sie heute kennen, denn wenn wir alle die gleichen Informationen bekommen, werden wir zwangsläufig immer gleicher. Spätestens hier müssen wir als Marketeer, als NGO-Campaigner, als Kommunikationsspezialist usw. aufhorchen. Denn ist es nicht die Individualität, mit der wir immer zu kämpfen haben? Wäre sie nicht so viel einfacher zu einem bestimmten Verhalten zu bewegen, wenn alle Menschen gleich ticken würden? Andererseits, ist es nicht genau das, was unseren Job so spannend macht, was verhindert, dass wir einfach nur stupiden Routinen folgen, die uns sogar Maschinen abnehmen können.
  • Seien Sie beruhigt. Zu jedem Trend gibt es einen Gegentrend. Menschen WOLLEN sowohl zu einem Stamm gehören, und gleichzeitig individuell sein. Dank der omnipräsenten Verfügbarkeit von Wissen und der Dezentralisierung der Produktion – 3D-Drucker sind vermutlich nur der Anfang – finden wir neue Formen der Individualität, die wir komplementär zur Stammeszugehörigkeit ausleben. Die Zielgruppe der Zukunft wird dadurch typischerweise jedoch nicht mehr als ca. 150 Individuen umfassen.
  • Was ebenfalls immer gleicher wird, ist die Länge der Spiesse. Geld alleine wird immer weniger für den Erfolg von Kampagnen erfolgsentscheidend.
  • Die Bedeutung von Fotos, Bildern, Videos und Symbolen in der Kommunikation wird massiv zunehmen. Und ebenso die Bedeutung von spannenden und relevanten Geschichten.
  • Weil sämtliche Informationen über die Welt von allen Orten abrufbar sind, erleben wir heute schon eine neue Art von Aufmerksamkeit, das produktive Erkunden. Das werden Sie in Zukunft verstehen und nutzen müssen, wenn Sie Ihre Zielgruppe noch erreichen wollen.
  • Und weil Wissen und Informationen im Wertesystem der Menschen an Bedeutung zunehmen, die Ressourcen hingegen abnehmen, wird Besitz materieller Güter immer weniger wichtig. Stattdessen teilt man sie sich, was ebenfalls dadurch erleichtert wird, dass jeder Gegenstand im Netz eine eigene Identität hat und seine Verfügbarkeit transparent abgerufen werden kann.
  • Produktion in Echtzeit nimmt zu. Falls Sie selbständig sind, machen Sie sich darauf gefasst, dass Ihre Kunden jederzeit Ihre Verfügbarkeit, die Zufriedenheit der anderen Kunden mit Ihnen, die Kosten und Ihr Team sehr gut kennen. In der Folge wird Reputation das neue Kapital und Authentizität löst das professionelle Auftreten ab. Dienstleister müssen viel flexibler werden als heute.
  • Wir werden viel mehr von zu Hause arbeiten, wo wir fast nur noch online erreichbar sind. Beruf und Privatsphäre verschmelzen noch mehr als heute.
  • Das heutige Startup Nvisio wird zum entscheidenden Bestandteil jeder Plakatkampagne, denn seine Software analysiert Gesichtsausdrücke, um die emotionale Wirkung von Werbung zu analysieren. Überhaupt wird in Zukunft viel mehr gemessen, wie eine Kampagne wirkt. Vorbei sind die Zeiten, als ADC-Preise für Mass für die Qualität einer Werbekampagne herhalten mussten. Nicht die Effizienz zählt in Zukunft, sondern die Wirksamkeit, also die Effektivität.
  • Die Welt rückt noch mehr zusammen. Es wird globale Durchschnittsprodukte geben und parallel dazu perfekt auf die lokalen Bedürfnisse massgeschneiderte Angebote.
  • Drohnen und 3D-Drucker werden die Logistik revolutionieren.
  • Produkte werden geliefert, noch bevor wir überhaupt wissen, dass wir sie kaufen wollen.
  • Klimawandel und ein massiver Anstieg des Ölpreises werden irgendwann zu einem Kollaps der Weltwirtschaft führen, aus dem wir uns nur erholen werden, indem wir selber alle zu Produzenten mutieren, die auch gleich noch die dezentral die Energieversorgung sicherstellen, denn dank der alles umfassenden Vernetzung kann jedes Haus zu einem kleinen Kraftwerk umgebaut werden.
  • Die Roboter der Zukunft sind nicht aus Metall, sondern aus Kohlenstoff..

(Fortsetzung folgt)

Ungeduldig?

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Die Konvergenz von Technik, Mensch und Medien – Teil 7

(Fortsetzung)

Von welchen Trends können wir ausgehen?

  • IT wird uns alles abnehmen, was automatisiert werden kann. Dazu gehört insbesondere die Analyse von Daten, und zwar von grossen Datenmengen, und das ist das eigentlich Neue daran. Sie wird uns auch das Ausarbeiten immer massgeschneiderter Empfehlungen abnehmen und die optimal zum Angebot passende Mediaplanung. Amazon mit seinen Empfehlungen in der heutigen Form wird bald alt und primitiv aussehen.
  • Es wird keine Datenfriedhöfe mehr geben, alle Daten werden analysiert. Grosse Einkaufszentren werden wissen, wie sich der Fleischabsatz verhält, wenn gerade eine Wein Aktion läuft. Software-Lösungen wie Splunk können beliebige Datenbanken miteinander verknüpfen und im Nachhinein oder in Echtzeit Nutzerverhalten analysieren, zum Beispiel in welcher Region oder Ortschaft welche Nutzertypen Ihre Website wie benutzen, welche Themen sie besonders interessieren und welche sie eher abschrecken. Zudem kann man Veränderungen des Verhaltens verfolgen, die auf Veränderungen bei der Einstellung schliessen lassen. Wie verändert sich das Einkauf- oder Stimmverhalten im Laufe der Zeit in welchen Regionen nach Lesen welcher Artikel? Oder nachdem Greenpeace oder die Erklärung von Bern eine Firma ins Visier genommen hat? – Sie denken, das ist Science Fiction? Splunk wird heute schon von Watson genutzt, um herauszufinden, welche Segmente der Bevölkerung in welcher Region sich für welche Story interessieren. Die Software Individuen in Echtzeit beobachten.
    Ein weiteres Anwendungsbeispiel: Man integriert einen Shortlink zu Facebook, der einen Tracking-Link in einen Newsletter enthält; jeder, der darauf klickt, wird in Splunk erfasst; seine Spur kann dann weiterverfolgt werden. Man bekommt genaue Informationen über das Nutzerverhalten in Abhängigkeit von den zur Verfügung gestellten Informationen, und damit erhält man Wissen darüber, welche Informationen wie wirken.
  • Ihr Kühlschrank wird wissen, welche Produkte Sie wo einkaufen. Er wird automatisch melden, wenn Nachschub gekauft werden muss. Sie selbst müssen sich keine Marken und Namen mehr merken, denn selbstverständlich kommuniziert Ihr Kühlschrank mit ihrer Einkaufs-App, über Sie Ihre Einkäufe organisieren. Diese zeigt Ihnen mehrere Vorschläge, das günstigste Angebot und das bio-fairtrade-transparente Angebot. Es gibt unterschiedliche Listen für unterschiedliche Geschäfte, alle in Ihrer Nachbarschaft.

(Fortsetzung folgt)

Ungeduldig?

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Die Konvergenz von Technik, Mensch und Medien – Teil 6

(Fortsetzung)

Es wurde erweitert durch ein komplementäres soziales Netzwerk, das seinen Nutzern die Hoheit über die eigenen Daten gibt. Inklusive darüber, welche Inhalte sie und ihre Freunde teilen, und vor allem zu sehen bekommen. Ohne zentrale Datenspeicherung hat keine zentral gesteuerte Firma mehr die Macht, für uns mit Hilfe von so etwas wie Edge Rank zu entscheiden, was wir zu sehen bekommen und uns interessante Inhalte vorzuenthalten, bloss weil dafür nicht gezahlt wurde. Bezahlte Facebook-Werbung wurde in diesemTeil des Netzes erneut ersetzt durch den authentischen Dialog. Allerdings ist das nicht mehr gratis zu haben, denn die Infrastruktur muss bezahlt werden. Man zahlt entweder mit Geld oder mit Daten.

Und deshalb gibt es nun ein Zweiklassen-Netz: eines, das gratis ist und ein Tummelfeld für bezahlte Werbung und ein High End Netz, das kostet, die Privatsphäre schützt und auf echten Dialog setzt. Ob das gut oder schlecht ist, ist ein anderes Thema. Die Piratenpartei jedenfalls fordert im Jahr 2020, dass das Internet in Zukunft durch den Staat finanziert wird.

Es ist auch ein anderes Szenario denkbar, in dem die Menschen, aufgerüttelt durch den Klimawandel und die damit einhergehenden Katastrophen und einen weiteren NSA-Skandal, ein derart grosses Misstrauen gegenüber dem Staat und grossen Konzernen entwickelt haben, dass sie ihre Daten überhaupt nicht mehr zentral lagern lassen, in dem Facebook komplett durch ein neues soziales Netzwerk ersetzt wurde.

Dieser Umbruch betrifft soziale Netzwerke, Cloud-Lösungen und das Internet der Dinge. Wir sind also maximal vernetzt bei gleichzeitig maximaler Kontrolle über die eigenen Daten.

Möglich könnte das werden – und jetzt verlassen wir den Bereich der Science Fiction – durch eine neue Software, die es ermöglicht, sämtliche Nutzerdaten lokal und dezentral zu speichern, und sie trotzdem zuverlässig den eigenen Freunden kontrolliert zugänglich zu machen. Diese Software stammt von der Firma Ethereum und wird seit kurzem in Zug entwickelt: www.ethereum.org

Diese Firma gibt es wirklich. Ich entdeckte per Zufall, dass sie die technische Lösung für das hatten, worüber ich schon länger nachdachte, nämlich ein Netz der kontrolliert geteilten Privatsphären. Allerdings hatten sie die Technik nicht dafür entwickelt, sondern als Alternative zu Bitcoin. Es würde jetzt den Rahmen meines Referats sprengen, das zu erklären, aber es gab einen aufschlussreichen Artikel in der Handelszeitung.

Dank dieser Technologie könnte es in Zukunft möglich sein, dass sich Ihre Geräte eineindeutig erkennbar mit dem Internet verbinden, Ihnen Angebote und Informationen zeigen, die auf Sie zurechtgeschnitten sind, aber gleichzeitig weiss niemand, dass Sie es sind, der dahinter steckt. Und genau deshalb werden Sie es erlauben. Und genau deshalb ist dieses Szenario realistisch, allen Datenschutzbedenken zum Trotz.

(Fortsetzung folgt)

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Die Konvergenz von Technik, Mensch und Medien – Teil 5

(Fortsetzung)

Am nächsten Morgen kommt Ihnen ein geniales Design für einen Motorradständer aus Karbon in den Sinn, das Ihren Online-Shop ideal ergänzen wird. Nach ein paar Stunden Design-Arbeit kann man es online kaufen und weltweit vor Ort im 3D-Printer ausdrucken.

Aber auch in Zukunft geht nichts ohne Werbung, nur nicht im klassischen Sinne. Ihre Marketing-Software untersucht das Design und stellt anhand der Materialien, der Verarbeitung, Form und der Farben fest, dass es wohl das grösste Potential in Südostasien haben wird. Es schlägt Ihnen vor, das Werbe-Budget vor allem dort einzusetzen, und zwar bei gut verdienenden Männern zwischen 40 und 50 Jahren, die schon Motorradfahrer-Jeans der Marke Rokker gekauft haben. Als Channel schlägt es bezahlte Werbung in Social Media vor, aber auch die Kontaktaufnahme mit einer thailändischen Bloggerin namens Pearl, die einen Prototyp testen und Verbesserungsvorschläge machen kann. Verschiedene Online Diskussionen werden eingeblendet, bei denen Sie mit diskutieren und so das Produkt in den richtigen Peer-Netzwerken bekannt machen können. Die Software identifiziert ohne Ihr Zutun die richtigen Kanäle und Multiplikatoren und kann Ihnen auch noch den wahrscheinlichen Return On Investment nennen. Was sie – noch nicht – kann, ist die kreative Arbeit, die gefordert ist, wenn es um die Formulierung der richtigen Botschaften geht. Für deren Inhalte allerdings liefert Ihnen die Software schon mal die richtigen Stichwörter und Buzzwords. Die Entscheidungen müssen Sie – vorläufig – noch selbst treffen. Die Umsetzung übernimmt dann wieder die Software.

In diesem Szenario gibt es dank 3D-Druckern, globalem Online-Handel und weiteren Innovationen viel weniger, dafür aber fast nur noch globale Konzerne und viel mehr KMU und Mikrofirmen. Grosse Werbebudgets gibt es zwar immer noch, aber sie sind dann gleich global, haben massiv an Bedeutung verloren, und Agenturen, die nicht in der Lage waren, sich auf die Bedürfnisse von KMU und Mikrofirmen einzustellen, sind von der Bildfläche verschwunden.

Auch die Unterscheidung zwischen NGOs und Unternehmen hat sich aufgelöst, ein wenig auch deshalb, weil der business campaigning Ansatz mit der Vision „sinnvolle Kommunikation für sinnvolle Produkte“ ein wenig dazu beigetragen hat. Stattdessen gibt es nur noch „Unternehmungen“ (Firmen, Organisationen oder Kampagnen) mit einen — wenigstens für eine Teilöffentlichkeit — unterstützungswerten Anliegen und solchen Unternehmungen, die nur einem Selbstzweck dienen (Profit, Shareholder Value, Selbsterhaltung, Spass, Eigeninteressen, …).

Auch Facebook in seiner heutigen Form gibt es nicht mehr.

(Fortsetzung folgt)

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Ist ein Facebook-Fan $174 wert?

Das zumindest behauptet die Social Media Marketing Firma Syncapse. Mashable hat über deren Studie berichtet, die sie gemeinsam mit  dem Forschungsinstitut  Hotspex durchführten. $174 ist ein Durchschnittswert, der von Marke zu Marke variieren kann. Die Studie verglich Facebook-Fans und Nicht-Fans bezogen auf ihre Produktkäufe, Markentreue, Neigung, eine Marke zu empfehlen, Werbewert, Akquisitionskosten und Markenaffinität. Hier geht’s zum Originalartikel:

http://mashable.com/2013/04/17/facebook-fan-value-researcher

Eine Formel zum Berechnen des ROI von Social Media gibt’s in meinem Buch «Der relative ROI von Social Media»

Facebook Like – How To Combine Online And Offline

Yesterday I came across a couple of nice examples that show creative ways how to combine Facebook Likes online and offline. Have a look: