Jede Menge Missverständnisse rund um Cambridge Analytica

Am letzten Samstag erschien im «Magazin» des «Tages-Anzeigers» ein Artikel, wie die Big-Data-Firma Cambridge Analytica Donald Trump zum Wahlsieg verholfen hat. Basierend auf Daten von Facebook-Benutzern sowie weiteren hinzugekauften Datenbeständen seien von 220 Millionen amerikanischen Bürgern detaillierte Persönlichkeitsprofile erstellt, die es der Trump-Kampagne ermöglicht haben sollen, gezielt kleinste Wählergruppen mit massgeschneiderten Informationen zu beeinflussen. Dieses so genannte Microtargeting habe Trump schliesslich ins Weisse Haus gebracht. Auch in der Brexit-Kampagne sei die Firma involviert gewesen.

Kritik an Cambridge Analytica zielt am eigentlichen Thema vorbei

Es dauerte nicht lange, bis Kritik an dieser Darstellung laut wurde. Die Schweiz am Sonntag schreibt heute, im Vorwahlkampf hätte Cambridge Analytica noch für Trumps Konkurrenten Ted Cruz gearbeitet und nun habe die Firma behauptet, ihm aus dem Nichts zu einem «Blitzaufstieg» verholfen zu haben, was kompletter Unsinn sei, denn Ted Cruz sei nicht aus dem Nichts gekommen, sondern war seit Jahren ein Star der Tea-Party-Bewegung. Trump habe bei den Stammwählern der Republikaner weniger Stimmen geholt, als Mitt Romney, und die Clinton-Kampagne habe ebenfalls auf Big Data und Microtargeting gesetzt.

Auch andere Autoren haben schon Kritik geübt. Was dabei aber völlig vergessen ging, ist die Tatsache, dass es NIE nur einen Einflussfaktor gibt, der über den Erfolg einer Kampagne entscheidet. In meinem, dem business campaigning® Modell gibt es 14 Strategische Campaigning Grundsätze, an die man sich halten sollte und 21 Strategische Campaigning Positionen, die den Erfolg mit beeinflussen. Die Wahl der richtigen Instrumente und die präzise Zielgruppenansprache sind zwar enorm wichtig, aber nicht die einzigen, wie man schon alleine anhand der Anzahl Einflussfaktoren sieht. Zu sagen, Microtargeting wie Cambridge Analytica es anbietet, sei nur einer von vielen Faktoren und deshalb solle man es nicht überbewerten, stellt also eine Erkenntnis dar, die so neu ist, wie die Erkenntnis, dass die Sonne im Osten aufgeht und im Westen unter.

Wer die Tatsache, dass es auch andere Einflussfaktoren gab und gibt, zum Anlass nimmt, die Bedeutung dessen, was Cambridge Analytica neu anbietet, herunterzuspielen, verschliesst deshalb die Augen vor der wirklichen Relevanz und Innovation einer Entwicklung, die eben erst richtig in Gang gekommen ist.

Angst ist immer ein schlechter Ratgeber

In der aktuellen Ausgabe des GDI Impuls («2050  – Gebrauchsanleitung für die Zukunft») steht geschrieben

Wir haben das hinter uns gelassen, das die Wirtschaftshistorikerin Carlota Pérez als Installationsphase der Software bezeichnet, die auf die grundlegende Infrastruktur wie Betriebssystem fokussiert ist. Stattdessen sind wir nun in einer Anwendungsphase, die sich auf Applikationen wie soziale Netzwerke, Ride-Sharing und E-Books konzentriert. In ihrer bahnbrechenden Arbeit zur Technikgeschichte zeigte Pérez auf, dass dieser Übergang von der Installations- zur Anwendungsphase bei jeder bedeutenden Technologie von einer chaotischen Übergangsphase geprägt ist – mit Kriegen, Finanzskandalen und tief sitzenden Ängsten vor dem Zusammenbruch der Zivilisation.

Kommt einem irgendwie bekannt vor… Es ist diese Angst, die uns den Blick auf das verstellt, was wirklich passiert, und die verhindert, dass wir die bahnbrechenden Veränderungen, die sich zur Zeit exponentiell vollziehen, nicht nüchtern betrachten und diskutieren können.

Letzten Montag haben wir – meine Campaigning-Firma business campaigning GmbH – unser Campaigning Center für einen Tag geschlossen und uns intensiv Gedanken über die Zukunft gemacht. Dabei kamen drei Szenarien heraus: Terminator (die Maschinen übernehmen die Kontrolle und finden, es braucht uns nicht mehr), Paradies (Maschinen erledigen alle Arbeiten, wir widmen uns dank den bedingungslosen Grundeinkommens nur noch der Kunst, dem Brot und den Spielen) und Goldene Mitte (Maschinen könnten theoretisch alles für uns übernehmen, wir müssen nicht mehr arbeiten, aber wir entscheiden bewusst, wie weit das gehen darf und behalten gewisse Betätigungsfelder für uns, in denen weiterhin Menschen die Arbeit verrichten und Entscheidungen treffen).

Drei Szenarien für die Zukunft

Für jedes Szenario haben wir uns überlegt, was uns als Firma noch übrig bleibt. Bei den ersten beiden Szenarien gab es nicht viel zu überlegen: kämpfen bzw. geniessen. In der Goldenen Mitte wird vor allem die Qualität der zwischenmenschlichen Beziehungen wichtiger. Wenn zum Beispiel ein Pilot eine Airline überzeugen will, dass er nun den Flug nach New York machen soll und nicht die Maschine selbst, wird die Entscheidung weniger von seinen Fähigkeiten abhängen als vom Goodwill der Entscheider. Bei diesem Szenario gibt es zum Glück eine Menge Arbeit für uns auf dem Weg dahin. Denn Menschen und Unternehmen müssen einen Kulturwandel bestreiten, es wird jede Menge Change Management und Involvement der Mitarbeitenden bei der Transformation brauchen; klassische Betätigungsfelder für internes Campaigning also.

Unter dem Strich blieb deshalb  übrig, dass wir uns vor allem auf das konzentrieren sollten, was wir auch in Zukunft noch gut können (müssen): Campaigning als die Kunst, nicht nur alle Register ziehen zu können, sondern vor allem auch als die Kunst, Menschen zu bewegen. Fürs Erste sind wir sicher…

Microtargeting ist gar nichts Neues. Es ist neu nur billiger.

Mit einer gewissen Ruhe im Kopf sollte man sich also ganz nüchtern betrachten, was die Cambridge Analytica Story wirklich bedeutet. Sie besagt nämlich nicht, wie es seit einer Woche immer heisst, dass es neuerdings möglich ist, Zielgruppen-Segmente bis herunter zur einzelnen Person personalisiert anzusprechen.

Denn das war schon immer möglich. Es war lediglich enorm aufwendig und bei grossen Zielgruppen viel zu teuer. Der News-Gehalt in dieser Story ist die Tatsache, dass die personalisierte Ansprache von Zielgruppen bzw. Zielpersonen heutzutage massenhaft zu einem spottbilligen Preis möglich ist, den man sich bis vor kurzem schlicht nicht vorstellen konnte. Und das wird unweigerlich in einer weitere Demokratisierung der Kampagnenführung münden.

Am Ende wird jeder jeden auf diesem Planeten persönlich ansprechen könne, ohne vorher von der Zielperson gewusst zu haben. Am Ende wird  Software stehen, der ich die Vermarktung meiner Ideen oder Produkte praktisch gänzlich überlassen kann, weil sie genau weiss, wen sie wo, wann und wie am besten erreichen kann. So, wie ich das schon vor zweieinhalb Jahren am Campaigning Summit Switzerland  2014 (damals hiess er noch Campaigning Summit Zurich) vorhergesagt habe:


Andere kritisieren, dass das Psychometrie-Modell, das hinter der Arbeit von Cambridge Analytica steht. Auch diese Kritik kann man getrost vergessen, denn sollte sie sich als richtig erweisen, wird das Modell einfach durch ein anderes ersetzt, das besser funktioniert. So oder so ist die Büchse der Pandora nun offen und man darf gespannt sein, was da alles bei herauskommt.

Mit Campaigning in die Zukunft

Das Motto des Campaigning Summit Switzerland 2017 – Hashtag #CSCH17 – lautet nicht umsonst «Mit Campaigning in die Zukunft».

Die aktuellen Themen und was alles noch bis dahin bekannt wird, werden uns intensiv beschäftigen, und mit Yuri van Geest haben wir auch einen Referenten, der sich unter dem Titel «Digital Big Bang – we are right in the middle of it!» intensiv mit den Folgen der technologischen Entwicklungen fürs Campaigning befassen wird.

(Übrigens: wer sich sein Ticket – fast die Hälfte ist schon weg – bis Weihnachten sichert, nimmt automatisch an der Verlosung einer Teilnahme am Speakers Dinner teil. Direkt zum Ticketshop geht’s hier.)

Es reicht nicht, die Zielgruppe präzise zu erreichen

Zum Schluss noch eine Bemerkung zur wirklichen Zielgruppenorientierung. Angesicht der enormen Möglichkeiten, die Big Data heute bietet, vor allem in Kombination mit lernender Software, habe ich mich natürlich gefragt, ob es in Zukunft überhaupt noch Target Community Labs™ braucht, unser Workshop-Angebot, bei dem Zielgruppen die Kampagnenstrategie, deren Botschaften usw. für sich selbst entwickeln. In Daniel Grafs Beitrag bin ich aber über folgende Passage gestolpert:

Während wir das «Keyvisual» , eine glückliche, 30jährige Frau mit zwei Hunden, für alle Versionen einsetzen, sorgen unterschiedliche Hintergrundbilder für einen regionalen Wiedererkennungseffekt.

Zielgruppen ticken meist anders, als wir denken

Wer dies aufmerksam durchdenkt, wird feststellen, dass diese Aussage auf einer (vielleicht) nicht überprüften Hypothese beruht, nämlich der Hypothese, dass ein ländliches Hintergrundbild ländliche Zielgruppen anspricht und ein urbanes städtische Zielgruppen. Aber stimmt das auch wirklich?

Als bluewin vor vielen Jahren junge Menschen mit einer Kampagne ansprechen wollte, die junge Menschen beim Snowboarden zeigt, erlebte sie einen Ansturm neuer Kunden aus dem KMU-Kader-Segment. Denn es waren vor allem deren Sehnsüchte – die sie sich viel zu selten erfüllen konnten –, die angesprochen wurden, während die jungen Leute die Werbesujets mehrheitlich ignorierten, schliesslich zeigten sie nichts Besonderes. Man muss sich also schon sehr gut überlegen, was denn am Ende wirklich bei der Zielgruppe richtig ankommt.

Target Community Labs™ wird es noch eine ganze Weile brauchen

Deshalb denke ich, wir können uns bei business campaigning GmbH entspannt zurücklehnen. So schnell wird die 2016 enorm angestiegene Nachfrage nach Target Community Labs™ nicht versiegen. Gleichzeitig bauen wir mit jedem Target Community Lab™ unser Wissen über das aus, was die verschiedenen Zielgruppen-Segmente, die schon teilgenommen haben, wirklich bewegt. Wir werden dadurch dank unserem eigenen Datensatz permanent besser darin, zu wissen, was bei wem funktioniert und was nicht. (Wer mehr über Target Community Labs™ wissen will, kann sich hier für einen spezifischen Newsletter anmelden und bekommt noch ein White Paper dazu.)

Eines Tages werden wir das in einen Algorithmus füttern. Aber bis dahin haben wir sicher eine neue Idee, was es auch in Zukunft noch für uns zu tun gibt.

Wir gehen weiter mit Campaigning in die Zukunft.

Endspurt für den Campaigning Summit Switzerland 2016

BarCamp Vorbereitungen im Campaigning Center #csch16Auf dem Bild sind die aktuell im Campaigning Center laufenden Vorbereitungen für die BarCamps zu sehen, also die Kurz-Workshops von Teilnehmenden für Teilnehmende.

Folgende BarCamps werden  am #CSCH16 stattfinden:

Je ein BarCamp mit jedem der Referenten vom Vormittag (Paula Peters, Jan Rijkenberg, Olaf Kunz)

Daniel Graf: «Demokratie ins Netz – Mobilisierung für Initiativen und Referenden?»

Markus Sorg: «Wie verkaufe ich ein Produkt, das es gar noch nicht gibt?»

René Lisi: «Wie mit #digitaltransformation umgehen und diese erfolgreich meistern?»

Urs E. Gattiker: «Social Media Kampagnen: Erfolgsmessung gewusst wie?»

Andrea Holenstein: «Strategie vs. Innovation: Wie kann ich Ziele erreichen und trotzdem flexibel auf Chancen und Risiken reagieren?»

Walter Weber: «Marketingitems, quo vadis? Wirksame oder verschwenderische Massnahme?»

Noëmi Schöni: «Wie positioniere ich mich erfolgreich als Experte im Social Web?»

Weitere folgen.

Es freut mich persönlich sehr, dass der Campaigning Summit Switzerland sich immer mehr zu dem entwickelt, was meine ursprüngliche Idee aus dem Jahr 2004 war: ein interaktiver Treffpunkt für Querdenker und Strategien, die sich gegenseitig inspirieren und voneinander lernen. Damals nannte ich das noch «wir machen die Nacht zum Tag», weil genau das an normalen Kongressen sonst nur am Abend in der Bar stattfindet.

Die letzten Tickets gibt es so günstig wie jetzt nur noch bis Sonntag. Also nichts wie ran:

CampaigningSummitSwitzerland.com

«Wie vermarkte ich Fleisch an Vegetarier?» und andere Workshops

Vielleicht haben Sie, liebe Leserinnen und Leser es ja schon auf Twitter bemerkt: die Vorbereitungen auf den Campaigning Summit Switzerland 2015 laufen auf Hochtouren. Heute haben wir die sieben Workshops bekanntgegeben, die am Vorabend stattfinden:

  1. «Design Thinking» | Sponsor: PostFinance AG | Referenten: Andreas Bircher & Charly Suter
  2. «How to get your voice heard in DC» (Workshop auf Englisch) | Sponsor: business campaigning Switzerland GmbH | Referent: Sid Balman | Moderation: Violet Tsagkas
  3. «Wie vermarkte ich Fleisch an Vegetarier? – Erfolgreiches Storytelling» | Sponsor: AlpenHirt GmbH | Referent: Adrian Hirt | Moderation: Brigitte Küng
  4. «Automatisiertes Kampagnenmanagement – ersetzt der Computer demnächst auch den Campaigner?» | Sponsor: Somexcloud | Referent: Michael Gisiger | Moderation: David Schäfer
  5. «Campaigning im Schweizer Wahljahr 2015: Polit-Experten zeigen Chancen und Risiken auf» | Sponsor: Interpharma | Referenten: Heike Scholten, Claude Longchamp, Mark Balsiger | Moderation: Markus Sorg
  6. «Lobbying, Public Affairs & politisches Campaigning» | Sponsor: Furrer.Hugi&Partner | Referent: wird noch bestimmt | Moderation: wird noch bestimmt
  7. «Crowdfunding: Erfolgreiche Finanzierung mit Schneeballeffekt – Tipps und Tricks aus der Praxis» | Sponsor: 100-days | Referent: Romano Strebel & Daniel Graf

Der Sponsor definiert den Inhalt und finanziert den Workshop, der Referent gibt ein Impulsreferat und der Moderator moderiert die gemeinsame Arbeit an konkreten Fragestellungen und Fallbeispielen der Teilnehmenden. Nach dem Workshop geht es weiter mit Networking und im Laufe einer Woche erhalten alle Teilnehmenden eine schriftliche Zusammenfassung.

Die Workshop-Plätze werden exklusiv unter Gästen des Sponsors und den Teilnehmenden des Campaigning Summit Switzerland verteilt. Dazu benötigen man natürlich ein Campaigning Summit 2015 Ticket. Hierbei gilt das Prinzip: First come, first serve.

Pro Workshop gibt es nur eine limitierte Anzahl Plätze, um die «Idee des Arbeitens in kleinen, effizienten Gruppen» zu realisieren. Das heisst, wenn Sie Ihren favorisierten Workshop auserkoren haben, dann schnell zur Anmeldung.

Informationen zum Campaigning Summit Switzerland gibt es hier: www.CampaigningSummitSwitzerland.com

Campaigning Summit Zurich heisst neu Campaigning Summit Switzerland

Campaigning Summit Switzerland 2015 Logo Facebook Profilbild TwitterDer Campaigning Summit geht in die nächste Runde. Mit dem folgenden Newsletter haben wir heute offiziell den Campaigning Summit Switzerland 2015 lanciert.

Menschen, die bewegen – Kampagnen, die bewegen. Das ist wieder das Motto des Campaigning Summits, der am 13. März 2015 zum dritten Mal in Zürich stattfinden wird.
Das Team von business campaigning Switzerland GmbH und alle anderen Supporter und Partner des Campaigning Summits sind schon wieder mitten in den Vorbereitungen.

Heute möchten wir Ihnen die aktuellen News mitteilen, denn davon gibt es so einige für den nächsten Summit:

Neuer Name

Wir haben einen neuen Namen: Campaigning Summit Switzerland. Da in den letzten beiden Jahren Teilnehmer aus allen Teilen der Schweiz, von Genf bis St. Gallen, von Basel bis Lugano, anreisten, soll dies mit einem neuen Namen deutlich zum Ausdruck gebracht werden. Der Campaigning Summit Switzerland ist für die ganze Schweiz gemacht.

Neue Website

Wir haben auch eine neue Website, die Sie unterwww.CampaigningSummitSwitzerland.com finden. Integraler Bestandteil sind Mitmach-Tools, denn wir setzen auch dieses Mal wieder auf die tatkräftige Unterstützung und Weiterempfehlungen durch die Campaigning Summit Community.

Mehr Möglichkeiten zum Networken

Um noch mehr Nutzen zu bieten, im Sinne von Erfahrungsaustausch und als Möglichkeit Gleichgesinnte kennenzulernen, haben wir neu BarCamps ins Programm aufgenommen. BarCamps sind kleine Workshops, die die Sie als Teilnehmer selbst organisieren können. Sie stellen für alle ein zusätzliches Angebot dar, bei dem auf konkrete, individuelle Problemstellungen eingegangen und gemeinsame Lösungsvorschläge erarbeitet werden können. Möchten Sie eine Frage vertiefen, die während eines der Referate auftauchte? Dann können Sie in einer Pause ein BarCamp dazu anbieten. Oder haben Sie jetzt schon ein Thema für ein BarCamp? Es werden während des Campaigning Summits drei Mal Zeitfenster für BarCamps angeboten. Vorschläge und Tipps für die BarCamps können Sie auf unserer neuen Website unterwww.CampaigningSummitSwitzerland/vorschlägemachen einbringen.

Neuerungen Im Programm

Auch 2015 ist Stephan Klapproth mit an Bord. Leider kann er wegen einer anderweitigen Verpflichtung dieses Mal aber nur die Eröffnungsrede halten. Moderation und Gruppendiskussionen werden vom Veranstalter Peter Metzinger und seinem Campaigner-Kollegen Markus Sorg aus Barcelona geleitet. Neu finden die Diskussionen erst nach jedem zweiten Referat statt, dafür aber doppelt so lange. Wer möchte, kann nach 20 Minuten die Diskussion verlassen und sich im Nebenraum einem BarCamp anschliessen. Ebenfalls neu sind die Preise für NGOs und Kleinstfirmen, die wir aufgrund des Feedbacks vom letzten Mal CHF 100.00 günstiger anbieten.

Themenblöcke: Change, Integrale Strategien, Big Data richtig nutzen

Ralf Stüber (Marketingleiter PostFinance) und Sunnie J. Groeneveld (CEO Inspire 925), befassen sich im ersten Block mit Fragen der Unternehmensentwicklung und eher internem Campaigning: Welche Konsequenz zieht die radikale Digitalisierung für traditionelle Branchen mit sich? Wie bereite ich unsere Firma, unser Geschäftsmodell und unsere Mitarbeiter proaktiv auf Veränderungen, wie z.B. die Digitale Transformation vor? Welche Rolle nehmen die Mitarbeiter beim Campaigning ein und wie kann ich sie zum Mitmachen bewegen?

Im zweiten Block werden Daniel Graf (Gamechanger) und Sid Balman (turner4D) den ganzheitlichen Ansatz des Campaignings durchleuchten. Daniel Graf erläutert, wie erfolgreiche Kampagnen den Brückenschlag zwischen Online und Offline meistern. Denn auch wenn wir viele Stunden am Tag online sind, geschieht das wahre Leben immer noch offline, was angesichts der omnipräsenten Digitalisierung nicht vergessen gehen darf. Sid Balman wird eine Antwort darauf geben, mit welchen Strategien man einem aktiven Campaigning entgegentritt und wie man sich in Washington DC Gehör verschaffen kann.

Als Hauptreferentin wird sich Celinda Lake dem Thema Big Data zuwenden und aufzeigen, wie man Big Data richtig nutzt, um gute Strategien zu entwickeln.

Was nicht neu ist

Auch in diesem Jahr gibt es am Vorabend exklusive und kostenlose Workshops. Zum Beispiel zum Thema «Wie vermarkte ich Fleisch für Vegetarier?». Die aktuelle Liste finden Sie hier.

Und auch dieses Mal wird sich der rote Faden des Campaigning über den ganzen Summit spinnen: Campaigning ist die Kunst, alle Register ziehen zu können und Menschen zu bewegen, um effektiv und effizient Ziele zu erreichen.

Handeln Sie jetzt

Schnellentschlossene sparen bares Geld mit den Pioneer-Tickets. Bis zum 22. November sparen Sie CHF 90.- gegenüber dem regulären Ticket. Denken Sie auch an andere. Machen Sie drei Bekannten eine Freude, indem Sie ihnen diesen Newsletter weiterleiten.

Happy Campaigning,
Peter Metzinger und das business campaigning Switzerland Team

Machen Sie mit.

Die Hauptsponsoren des Campaigning Summits Switzerland sind business campaigning Switzerland GmbH, PostFinance AG, und die ‚Persönlich‘ Verlags AG.

Weitere Sponsoren und Supporter sind immer willkommen. Haben Sie Vorschläge?