Mission Ozonloch – Wie wir die Erde gerettet haben

Weil ich selbst Ende der Achtziger in der Ozonloch-Forschung tätig war und bei Greenpeace-Kampagnen zum Stopp der FCKW-Produktion mitwirkte, dauerte es ein Jahr, bis ich die Dokumentation „Mission Ozonloch – Wie wir die Erde gerettet haben“ von Arte TV heute anschaute. Ich erwartete nichts Neues. 

Aber als ich sie eben doch sah, war ich verblüfft angesichts der Parallelen zur heutigen Klimadiskussion. 

Wissenschaftler wurden zuerst ignoriert, dann geächtet, dann hat man ihnen zugehört. Und dann erkannte man auf einmal noch, dass ihre ersten Warnungen noch viel zu sehr untertrieben waren und alles viel schneller passierte, als noch kurz vorher befürchtet.

Erzliberale Politiker stritten zuerst alles ab, hörten dann aber zu und setzten dann aufgrund wissenschaftlicher Fakten und unter Beachtung des Vorsorgeprinzips mutige Entscheidungen und Verbote (!!) durch, wozu es aber zuerst noch technische Alternativen brauchte. 

Es ging um nicht mehr als um die Lebensfreundlichkeit unseres Planeten. 

Die Dokumentation ist spannend wie ein Krimi und ebenso mit Emotionen gepackt. Die perfekte Unterhaltung für einen gemütlichen Sonntag. Online kann man sie z.B. hier schauen.

Auf die Gefahr hin, dass sie wegen Urheberrechtsverletzungen wieder gelöscht wird (in einigen Ländern wurde sie sofort nach dem Hochladen gesperrt), habe ich sie auf Youtube hochgeladen.

Denn man kann die Dokumentation sonst nirgends finden und sie ist zu wichtig angesichts der Katastrophe, auf die wir zusteuern.

Ich würde mich beeilen mit Anschauen!

Deutschland macht vorwärts mit einer Flugticketabgabe, die keine Lenkungsabgabe wäre

Verkehrsminister spricht sich für Zweckbindung der Luftverkehrssteuer aus http://www.airliners.de/verkehrsminister-luftverkehrssteuer-branchenkurs/51488

Das entspricht weitgehend dem, was ich hier geschrieben habe:

https://petermetzinger.com/2019/06/07/wie-man-eine-flugticketabgabe-sinnvoll-verwenden-koennte-auch-wenn-sie-klein-ist

Ozeane: Immer mehr Ausreißer-Ereignisse

«Typischerweise reagieren die Ozeane nur langsam auf Klimaveränderungen. … Doch als die globale Erwärmung sich beschleunigte, begann auch die Zahl der Temperatur-Ausreißer anzusteigen. … Insgesamt könnte dadurch die Artenvielfalt und Produktivität der Meeresökosysteme abnehmen, wie die Forscher berichten. … Historische Erfahrungen werden weniger relevant. Um erfolgreich zu sein, müssen Institutionen, darunter Unternehmen, Gemeinden, Managementagenturen und Regierungen, sich Strategien aneignen, die nach vorn statt nach hinten schauen», betonen die Forscher.

Letzteres ist für Campaigner eigentlich schon lange seläbstverständlich. Meine Firma hies ursprünglich mal «4C – Campaigning and Crisis Communication Consulting», wobei 4C als «foresee» ausgesprochen wurde – vorausschauen. Darin liegt begründet, warum ich mich so sehr für die neuesten Technologien, Techniken und Strategien im Campaigning und Innovation im allgemeinen interessiere und mir beim Thema Klimawandel primär Gedanken über Chancen und Gefahren mache, statt den Status Quo zu betrachten und mich auf vergangene Erfahrungen abzustützen.

— Weiterlesen www.wissenschaft.de/erde-klima/ozeane-immer-mehr-ausreisser-ereignisse/

„FDP-Gemeinderat setzt sich für Start-up-Cluster ein“

Die Limmattaler Zeitung berichtet über meine jüngste Interpellation.

Für Dietikon bestehe eine einzigartige Positionierungschance als Cluster für Clean Innovation, findet FDP-Gemeinderat Peter Metzinger. «Bei Start-ups mit Fokus auf innovative Technologien und Dienstleistungen im Bereich Umwelt und nachhaltige Wirtschaft handelt es sich aufgrund der immer dringender zu lösenden sozialen, umwelttechnischen und geopolitischen Probleme um Wachstumsbranchen mit bedeutendem Zukunftspotenzial», schreibt er in einer kürzlich eingereichten Interpellation.

Weiterlesen:

epaper-service.azmedien.ch/Nachrichten/0508-lim-Umwelt-p1074391.html

Nachtrag. Den Originaltext meiner Interpellation kann man hier lesen:

https://www.dietikon.ch/verwaltungpolitik/politik/legislative/politbusiness/733147

Climate change: 12 years to save the planet? Make that 18 months

There’s a growing consensus that the next year-and-a-half are key in the battle against rising temperatures.
— Weiterlesen www.bbc.com/news/science-environment-48964736

Progressiver und ökologischer Städtebau in Mailand

Progressiver und ökologischer Städtebau in Mailand – ein Bericht von swisscleantech über unseren Studientrip vom letzten Freitag, mit Gruppenfoto.
— Weiterlesen www.swisscleantech.ch/progressiver-oekologischer-staedtebau-mailand/

Mit Fotovoltaik-Sprit für eine Million Schweizer Autos – Klimaschutz durch Innovation

Laut einer Studie der Empa und des Paul Scherrer Instituts liesse sich per Sonnenkraft und Photovoltaik bald Sprit für eine Million Fahrzeuge in der Schweiz produzieren.

Solche innovativen Technologien will die FDP Dietikon ins Limmattal holen. Dazu habe ich am Donnerstag eine Interpellation eingereicht, unterschrieben von zahlreichen weiteren Mitgliedern des Gemeinderats.

Für einen Klimaschutz durch Innovation muss nun aber die Politik die richtigen Weichen stellen: die Anrechenbarkeit synthetischer Treibstoffe muss asap ins CO2-Gesetz, notfalls in die Verlängerung des alten; Mineralölsteuerbefreiung für Biotreibstoffe inkl. Synth. Sprit muss markant verlängert werden; für LNG muss der naturwissenschaftlich falsche Umrechnungsfaktor bei der Mineralölsteuer korrigiert werden

— Weiterlesen www.blick.ch/auto/news_n_trends/power-to-gas-in-der-sonne-liegt-die-kraft-die-sonne-liefert-sprit-fuer-eine-million-schweizer-autos-id15404795.html

Digitalisierung ist Beteiligung und auf dem Rapidplatz könnte man Bäume pflanzen

Impressionen von unser Studienreise mit den FDP Frauen und swisscleantech nach Mailand. Fazit: gemäss Roberta Cocco, Mailänder Stadträtin für Digitalisierung ist erfolgreiche Digitalisierung sehr nützlich, Dialog, Beteiligung der Bevölkerung, Erfahrungsaustausch mit anderen Städten und Teilen des Gelernten.

Und der Bosco Verticale beweist es: auf dem Rapidplatz könnte man durchaus (mobile) Bäume pflanzen!

Liberale foutieren sich nicht um Klima und Umwelt | NZZ

Mit Ach und Krach hat die FDP eine eigene Klima- und Umweltpolitik entworfen. Spät tat sie das, und erst noch in einem Wahljahr. Das ist riskant. Allerdings: Dass sich der Freisinn dem Thema zuwendet, ist richtig. Und dürfte ihm längerfristig helfen.

In den letzten vierzig Jahren wurde es zu einem Axiom: Umweltpolitik ist links. Muss das bis in alle Ewigkeit so bleiben? Und ist es zweckdienlich, wenn eine liberale Partei die Umwelt- und Klimapolitik ganz den Links-Grünen überlässt? Sicher nicht. Liberale foutieren sich nicht um Klima und Umwelt! 

— Weiterlesen www.nzz.ch/meinung/liberale-foutieren-sich-nicht-um-die-umwelt-ld.1492923

Mit business campaigning 1 Million Kilo CO2 einsparen

Meine Firma unterstützt das Startup Simply Home bei der Lancierung einer Kampagne für intelligente Heizungssteuerung.

Weiterlesen punkt4.info/social-news/news/business-campaigning-plant-klimaschutzkampagne.html