It’s the numbers, stupid!

Am Freitag durfte ich mal wieder an der ZHAW in Winterthur innerhalb des CAS Kommunikationsmanagement das Thema Campaigning unterrichten; bzw. mein business campaigning® Modell.

Nach der Einführung in die Strategielehre des business campaigning® Modells gab es eine Gruppenaufgabe: eine Grob-Strategie für ein konkretes Projekt bzw. eine Kampagne ausarbeiten.

Was mir bei der Präsentation wieder einmal auffiel war, wie wichtig es ist, Ziele messbar in konkreten Zahlen auszudrücken.

Bei einer Gruppe ging es darum, ein bestimmtes Bevölkerungssegment dazu zu bewegen, deren Kinder an einem Bildungsangebot teilhaben zu lassen. Die Strategie enthielt dann ein Ziel, Denner für die Mitarbeit zu gewinnen, weil man dort dieses Bevölkerungssegment gut erreichen kann. Das klang plausibel, aber als ich nicht locker liess und nach den konkreten Zahlen fragte, stellte sich heraus, dass diese so klein war, dass man mit einer solche Zusammenarbeit mit Kanonen auf Spatzen geschossen hätte. Stattdessen genügte es völlig, mit ein paar Quartiervereinen und ähnlichen Institutionen in Zürich zusammenzuarbeiten. Das sollte genügend Eltern erreichen und bewegen können.

Was man daraus lernt: wenn man die Zahlen nicht konkret benennt, kann ein einfach zu lösendes (Kampagnen-/Marketing-/Kommunikations-/Change-) Problem gigantisch erscheinen. Und auch wenn die Zahlen gross sind, hat man dann immerhin die Möglichkeit, sie in mehrere kleinere Pakete herunterzureichen, die jedes für sich wiederum einfach(er) zu bewältigen sind.

Ziele müssen konkret und messbar formuliert sein, wie es der «LACKMUS-Test für die Zielformulierung» aus dem business campaigning® Modell fordert:

L ösungsneutral

A nspornend, motivierend

C hancenreich, multiplikativ

K lar und eindeutig

M essbar, überprüfbar

U msetzbar, realisierbar, erreichbar

S ystemkonform, konsistent, Zielkonflikte vermeidend

Wer wer wissen will oder eine Ausbildung im business campaigning® möchte, kann sich hier anmelden oder am 3. Juli zum Informationsabend kommen.

Economiesuisse hat aus dem USR-III-Debakel gelernt – aber da fehlt noch was

Die Neue Zürcher Zeitung berichtete gestern über eine Analyse des USR-III-Debakels durch den Wirtschaftsdachverband Economiesuisse.

Nach dem ersten Wundenlecken hat Economiesuisse intern und extern die Ursachen für die misslungene Kampagne eruieren lassen. Zuständig für die interne Analyse zeichnet die Geschäftsstelle, extern befasste sich Iwan Rickenbacher, der frühere CVP-Generalsekretär, mit dem Abstimmungsdebakel. Diese Woche hat sich der Vorstandsausschuss von Economiesuisse mit den Ergebnissen auseinandergesetzt. Der NZZ liegen die Schlussfolgerungen der Verantwortlichen vor.

Das klare Volksverdikt sei nicht allein auf die Kampagne zurückzuführen, urteilen sie. Massgebenden Einfluss hätten das Umfeld, also etwa Globalisierungsängste, und die Vorlage selber ausgeübt. Economiesuisse stellt sich insgesamt sogar ein gutes Zeugnis aus, spricht von nicht beeinflussbaren Faktoren, nur punktuellen Fehleinschätzungen und nur einzelnen handwerklichen Schwachstellen in der Kampagnenarbeit. Tiefgreifende Änderungen, so das Fazit, seien aufgrund der Analysen nicht nötig. Rickenbacher bilanziert: «Die Kampagne wurde professionell und engagiert geführt. Auch eine andere Kampagne hätte diese Vorlage voraussichtlich nicht zu einem Ja geführt.»

Engagiertere Wirtschaft

Aus Sicht des Wirtschaftsdachverbands spielte das «über Jahre geschürte Misstrauen gegenüber der Elite / Classe politique» eine wichtige Rolle: Werde über Vertrauensfragen abgestimmt, bleibe der geschürte Elite-Basis-Konflikt nicht ohne Folgen. Relevant sei überdies das Engagement der Wirtschaft. In der direkten Demokratie sei es notwendig, dass sich Unternehmen als Teil der Gesellschaft verstünden und Wirtschaftsvertreter einen permanenten Dialog pflegten – «nicht nur, wenn konkrete Interessen auf dem Spiel stehen». Der Verband konstatiert: Das politische Engagement der Wirtschaftsführer ist in den letzten Jahren kleiner geworden. Dies bleibe nicht folgenlos.

(…)

Geprüft hat Iwan Rickenbacher eine Aufteilung des Dachverbands in eine Lobby- und eine Kampagnenorganisation. Eine solche Aufstellung wäre heute nicht mehr zielführend, schreibt der Berater. Dieser Ansicht schliesst sich der Dachverband an: «Die Interessen der Wirtschaft könnten weniger effektiv durchgesetzt werden als mit dem heutigen Modell, das Lobbying und Campaigning verzahnt und aus einer Hand anbietet.»

Ich masse mir nicht an, diese Analyse in Zweifel zu ziehen oder gar zu kritisieren. Nur in einem Punkt muss ich widersprechen, nämlich bei der Gleichstellung von Lobbying und Campaigning. Campaigning ist eine Denkweise und somit überhaupt nicht vergleichbar mit Lobbying. Das wäre, wie wenn man eine Obstschüssel mit Äpfeln vergleicht. Und wie die Obstschüssel kann Campaigning im konkreten Fall Lobbying enthalten, wie auch andere Methoden (Werbung, PR, Digital Marketing usw.). Iwan Rickenbacher meint vermutlich Public Campaigning als modern wirkendes Synonym für Öffentlichkeitsarbeit. Dem wäre nichts entgegenzuhalten. Ohne das Wörtchen Public ist Campaigning aber immer «mehr als Kommunikation».

Interessanterweise kann man genau das sogar aus der Analyse herauslesen. Rickenbacher empfiehlt «Engagement der Wirtschaft», also konkrete Taten statt nur Worte. Dies wäre dann im Sinne des anderen Teils, der zur Definition von Campaigning gehört: Interventionen, konkrete Taten und Veränderungen, die nicht primär kommunikativen Charakter haben.

Campaigning = Kommunikation x Intervention
(meine Campaigning-Formel von 1998)

Sogar für Ratten gilt: rückwärts denken, um voran zu kommen

So lautet der Titel einer meiner Standard-Kurs-Folien. Gemeint ist damit, dass man zuerst das Ziel einer Kampagne ganz genau definieren muss, bevor man sich über Zielgruppen («die Leute, die einem helfen, das Ziel zu erreichen», nicht nur simple Informationsempfänger) oder gar über Instrumente wie Werbung, PR oder Change Management Gedanken machen sollte. Bzw. dass man genau in dieser Reihenfolge denken sollte: vom Ziel auf die Zielgruppe schliessen, diese so richtig gut kennenlernen – oder in die Planung involvieren (Target Community Labs™) – und dann erst die Instrumente festlegen.

Im Spektrum der Wissenschaft habe ich nun entdeckt, dass das auch für Ratten gilt: «Lernt das Gehirn Routen am besten rückwärts?»

Wer mehr über Kampagnenplanung lernen will, sollte nicht nur zum Campaigning Summit Switzerland 2017 am 31. März kommen, sondern sich auch noch den Tag vorher frei halten. Konkrete Informationen, was genau wir für dann planen, werden demnächst bekannt gegeben. 

«Magazin»-Autoren geben ihren Kritikern recht, aber ich keinen von beiden

«Wir haben teilweise überspitzt formuliert», schreiben Hannes Grassegger und Mikael Krogerus mit Blick auf die Kritik an ihrem Artikel im «Magazin». Die beiden erhoffen sich, mit ihrem Beitrag den Anstoss für eine «wichtige Debatte» gegeben zu haben.

So stand es gestern im persönlich-Magazin. Den dazugehörigen Artikel in ganzer Länge gibt es hier.

Meiner Meinung haben aber beide Seiten Unrecht. Nur zwei Beispiele:

  1. Dass ein einzelner Faktor den Wahlsieg nicht erklären kann, ist doch logisch. Dass man darüber überhaupt diskutiert ist das eigentlich Faszinierende an dieser Sache. Die Tatsache, dass die Sonne im Osten aufgeht und nicht im Westen löst ja auch keine emotionalen Diskussionen aus. (Zumindest nicht dass ich wüsste…)
  2. Die Kritik, bei Cruz hätte Cambridge Analytica keinen Erfolg gehabt und deshalb auch nicht bei Trump erfordert hingegen schon ein wenig mehr Nachdenken. Jedoich nicht viel, wie folgender Vergleich zeigt: Beweist die tatsache, dass ich mit 5 Jahren noch nicht Motorrad fahren konnte, dass ich es heute auch nicht kann? – Jedes neue Tool muss erst einmal getestet werden, bevor man es voll beherrscht und es seine ganze Wirkung entfalten kann. Anfängliche Untauglichkeit sagt oft nicht sehr viel aus über spätere Einsätze. Auch das ist eigentlich völlig logisch, und es ist mir ein Rätsel, wieso das als Argument ins Feld geführt wird.

Die ganze Debatte ist vollgespickt mit unlogischen Äusserungen und Schlussfolgerungen, die den Blick aufs Wesentliche verschliessen: dass die Büchse der Pandora offen ist. Dabei ist nicht das Microtargeting gemeint. Das haben wir auch schon 1992 gemacht, als ich bei der Planung der Abstimmungskampagne gegen eine unbefristete Bewilligung für das AKW Mühleberg nachschaute, welche Gemeinden bei der 3xJa-Abstimmung für die Atomkraft abgestimmt hatten. In diesen Gemeinden verteilten wir dann Informationen zu möglichen Alternativen zum Mühleberg-Strom, mit dem Ziel, die Wähler dort zu verunsichern und von der Urne fernzuhalten (was auch die Trump-Kampagne gegenüber Hillary-Wählern erreichen wollte). Und in den AKW-Gegner-Gemeinden verteilten wir Informationen, die zum Urnengang mobilisieren sollten. Wir gewannen die Abstimmung mit ca. 52% Nein zur unbefristeten Bewilligung für Mühleberg…

Was aus der genannten Büchse der Pandora zuerst rauskam ist wahrscheinlich unwesentlich gegenüber dem, was in Zukunft rauskommt. Und darauf kommt es an. Es konnte mir noch niemand glaubhaft widerlegen, dass die Kombination aus globaler Daten- und Dinge-Vernetzung mit Learning Artificial Intelligence keine völlig neue Qualität bedeutet, einen Bruch mit dem, was wir bisher für selbstverständliche und gegebene Ordnungen und Wertesysteme im Campaigning hielten.

Darum geht es doch wirklich bei dieser Sache.

Analyse der US-Präsidentschaftswahl in 1’430 Zeichen

Wenn man über die Details dieses Wahlkampfs hinweg schaut, zeigt sich aus der Vogelperspektive ein gemeinsamer Nenner, der alles andere, was diesen Wahlkampf ausmachte, dominierte: Donald Trump gab sich nicht anders als die Konkurrenz, sondern komplett anders. Damit hat er nicht nur den Strategischen Campaigning Grundsatz Nr. 1 in Perfektion umgesetzt, sondern obendrein auch noch die Sehnsüchte einer grossen Mehrheit in den USA direkt angesprochen, einer Mehrheit, die sich nach Jahren des wirtschaftlichen Abstiegs nach Veränderung sehnt – Veränderung, wie Barack Obama sie versprochen, aber dann doch nicht bewirkt hat, weil auch er zum Establishment gehört.

Eine Empfehlung für Rockbands lautet: «Versucht nicht besser zu sein, denn das ist sowieso Geschmacksache. Stattdessen versucht, komplett anders zu sein. Darüber kann sich dann niemand mehr streiten, aber wer anders ist, fällt auf und prägt sich ins Gedächtnis ein». Beispiele: KISS (die mit der Schminke im Gesicht), AC/DC (die mit dem Gitarristen in der Schuluniform), The Beatles (die Pilzköpfe in Anzügen), usw.

Donald Trump ist so anders, dass er nicht einmal darauf achten musste, was er konkret von sich gab. Er konnte sich fast alles erlauben. Hauptsache, es war anders – und er war anders. Sein Toupet ist nicht die Krönung, sondern die Krone seiner Präsidentschaft. Am Ende werden wir uns an den «Präsidenten mit dem Toupet» erinnern. So sind wir Menschen.

AC/DC Shitstormstruck

Angus has hearing problemsThere’s a shitstorm going on against AC/DC. The most dedicated fans of the most dedicated fan community that you can imagine are turning against the band. AC/DC Italia decided to shut down their much respcted and famous-among-fans website. Pictures like the one in this article spread in the community. 

The band managed for six years to keep it secret that Malcolm Young was facing dementia and nobody else learned about it. But now road crew members turn to the media with shocking internal information. It’s terrible. AC/DC have lost control over their brand perception. How did that happen?

They may not care, because with Axl Rose as singer, stadiums will fill up with Guns N’Roses fans who will fill in the gaps left by AC/DC fans. So what? – It is an interesting case to learn from.

Why is one of the most dedicated fan community turning against their heroes? – Because Brian was fired? – We don’t even know this. And that rumor is not the reason.

The answer is hidden in AC/DC’s brand identity. In The AC/DC Strategy I explain the core values of AC/DC. The relevant selection of values that AC/DC stands for and that apply in this case are: reliability, loyality, humbleness and authenticity.

Axl Rose stands for the opposite of all of these values, except authenticity. (That only comes into play in the context of all those rumors about the true reaons behind all that.) Axl uses to leave the stage when he doesn’t like the audience. He presents himself as an arrogant guy who gives a f*** about the fans. And now he is presented as the guest vocalis following on this reliable, loyal and nice guy Brian Johnson? Fans perceive this as a serious breach of faith.

Found a better singer than AxlIt could have worked if Brian would have made the announcement. But without Brian’s blessing, dedicated fans, who live and breath these values, could not accept this. And they didn’t.

The following shitstorm only calmed down after Brian made a statement and gave his blessings.

It helped a bit but it didn’t help very much.

And the reason for this is that Brian made the statement alone, not together with the band. Now people wonder if he did it by himself in a deserate attempt to save the band’s reputation, while the band missed that opportunity. It would have given much more credibility had they done this together.

Here is what would have worked: a singer like Mark Storace or Steven Tyler who represents the same or similar values and is so engaged with his own band that he clearly is only a guest singer. An announcement together with Brian Johnson.

That chance was missed.

Is there anything else they can do now?

May this?

  1. Fly in Brian Johnson to Lisbon, have him go on stage and open the show by explaining the situation and introducing Axl personally as a guest vocalist for only this year.
  2. Make sure Axl doesn’t leave the stage during Have A Drink On Me.

Part 1 is not going to happen. Part 2…

AC/DC Without Brian Johnson Or Angus Young?

I was in the middle of writing a 2nd edition of«The AC/DC Strategy» (in German «Das AC/DC Prinzip» when the news about singer Brian Johnson having to stop hit. The major change to the 1st edition was to include the following thoughts, which arose already when rhythm guitarist Malcolm Young was replaced by his nephew Stevie Young. No true fan of AC/DC would have thought AC/DC could continue without Malcolm Young. But then they did and even released a new album, the first one without Malcolm. In my opinion «Rock Or Bust» is even one of their best albums ever. Can the members of AC/DC be replaced without damage to their brand?

The current discussion and wild rumors about AC/DC hiring a new singer made me wait with the 2nd edition and reconsider these thoughts and the discussion I had with the new (and former) rhythm guitarist Stevie Young in June 2015. I will not comment on any of the rumors but the question whether Brian Johnson can be replaced without AC/DC becoming their own tribute band is keeping the fan community busy and concerned.

If the band continues their current tour without Brian Johnson many of their most loyal fans – most of them since three decades – will either sell their tickets or go and watch the new band only as a reminder of «the real AC/DC» they once celebrated. Is there a way to replace Brian Johnson without such a «damage»?

As I have shown in my book «The AC/DC Strategy» AC/DC has a strong, simple and very clear concept of who they are, what music they play, how they interact with their audience and who their audience is. In general my analysis has shown that they follow the 14 Strategic Campaigning Guidelines, as far as one can tell from the outside.

But is AC/DC a concept band that has the power to replace Brian Johnson without damage to their brand and fan community? – I don’t think so, unless they change a few things, especially their current communication.

In my understanding a concept band would be a band following a clear concept of who they are, which music they play and how they interact with their fans, with members that can be replaced without damage to the brand. In a concept band individuals do not count; only the roles they play. These roles must be clearly defined.

In this understanding AC/DC as we know them cannot be a concept band. First of all, as Stevie Young expressed it when we talked: Angus Young cannot be replaced. If he stops, AC/DC stops.

Second there is the fact that AC/DC had more or less – with short interruptions – the same members for more than three decades now. And when in 2014 two members had to be replaced, the band came back with the same musicians who replaced them earlier temporarily.

Loyalty is a core value of the AC/DC brand. This does not mean that it is also a value of the band. A brand is more what an audience perceives about a company, organization or product, not what it truly is. However, if a brand value is not reflected by visible corporate behavior, the brand will be damaged.

As a consequence of loyalty being a brand value, it has become one of the core values of the AC/DC fan community. If being an AC/DC fan makes a person more loyal or if AC/DC simply attracts loyal people does not matter in this context. But true AC/DC fans are loyal as much to their friends as they are to the band’s individual members. We know who these members are and if there is another guy on stage this will not go unnoticed. Should Brian Johnson be replaced without transparent and understandable explanation, many fans will turn away from the band. This has been expressed in endless E-Mails and online discussions.

Can AC/DC continue to provide the world with AC/DC-style hard Rock’n’Roll music, even if the remaining members one day have to be replaced, can AC/DC turn into a concept band without damage to the brand and the fan community?

In order for this transformation to succeed, the following conditions must be met:

  1. AC/DC must publicly respect the value of loyalty: Ideally Brian Johnson should be the one to announce his successor. At least he must publicly express his support. This is the only way to assure acceptance by the most loyal part of the fan community and give the new singer the authority to step into Brian’s and Bon’s footsteps. It would also demonstrate respect to the value of loyalty and respect to Brian Johnson whose contribution to the band as their singer for 36 years cannot be denied.
  2. Should option 1 be impossible, due to heavy disagreements within the band, then the band must at least provide the fan community with transparent and understandable information – again as a sign of respect to the value of loyalty.
  3. The band should officially announce a new era of AC/DC as a concept band in which individual musicians can be replaced. There is enough understandable reason for this: even Angus has to stop one day and if the world wants to get more AC/DC music it is time to think about a future for the band without its founding members, of which only one is left anyway.

Of course, there will be more things to consider, like legal issues etc. but as far as the brand is concerned and the loyalty of the band’s fan community these few recommendations would serve to make the transformation possible. As a result AC/DC would stand for an idea, for a concept of Rock’n’Roll music that can be further developed and continue to provide the world with the music and emotions that AC/DC stands for.

Should AC/DC replace Brian Johnson without respect to loyalty there is a huge risk of the band becoming a shadow of themselves and touring smaller venues, perceived as their own tribute band – like so many bands did before and are still doing.

It’s a lot about respect. And writing about this: I do respect a lot what Angus, Brian, Bon, Chris, Cliff, Malcolm, Mark (Evans), Phil and the others have done for AC/DC, for us fans and for the heritage of Rock’n’Roll. And out of this respect the world should stop speculating about potential successors for Brian and wait for official information instead.

AC/DC without Briand Johnson and Angus Young? – Hard to imagine but not completely impossible.