Ozeane: Immer mehr Ausreißer-Ereignisse

«Typischerweise reagieren die Ozeane nur langsam auf Klimaveränderungen. … Doch als die globale Erwärmung sich beschleunigte, begann auch die Zahl der Temperatur-Ausreißer anzusteigen. … Insgesamt könnte dadurch die Artenvielfalt und Produktivität der Meeresökosysteme abnehmen, wie die Forscher berichten. … Historische Erfahrungen werden weniger relevant. Um erfolgreich zu sein, müssen Institutionen, darunter Unternehmen, Gemeinden, Managementagenturen und Regierungen, sich Strategien aneignen, die nach vorn statt nach hinten schauen», betonen die Forscher.

Letzteres ist für Campaigner eigentlich schon lange seläbstverständlich. Meine Firma hies ursprünglich mal «4C – Campaigning and Crisis Communication Consulting», wobei 4C als «foresee» ausgesprochen wurde – vorausschauen. Darin liegt begründet, warum ich mich so sehr für die neuesten Technologien, Techniken und Strategien im Campaigning und Innovation im allgemeinen interessiere und mir beim Thema Klimawandel primär Gedanken über Chancen und Gefahren mache, statt den Status Quo zu betrachten und mich auf vergangene Erfahrungen abzustützen.

— Weiterlesen www.wissenschaft.de/erde-klima/ozeane-immer-mehr-ausreisser-ereignisse/

„FDP-Gemeinderat setzt sich für Start-up-Cluster ein“

Die Limmattaler Zeitung berichtet über meine jüngste Interpellation.

Für Dietikon bestehe eine einzigartige Positionierungschance als Cluster für Clean Innovation, findet FDP-Gemeinderat Peter Metzinger. «Bei Start-ups mit Fokus auf innovative Technologien und Dienstleistungen im Bereich Umwelt und nachhaltige Wirtschaft handelt es sich aufgrund der immer dringender zu lösenden sozialen, umwelttechnischen und geopolitischen Probleme um Wachstumsbranchen mit bedeutendem Zukunftspotenzial», schreibt er in einer kürzlich eingereichten Interpellation.

Weiterlesen:

epaper-service.azmedien.ch/Nachrichten/0508-lim-Umwelt-p1074391.html

Nachtrag. Den Originaltext meiner Interpellation kann man hier lesen:

https://www.dietikon.ch/verwaltungpolitik/politik/legislative/politbusiness/733147

Climate change: 12 years to save the planet? Make that 18 months

There’s a growing consensus that the next year-and-a-half are key in the battle against rising temperatures.
— Weiterlesen www.bbc.com/news/science-environment-48964736

Progressiver und ökologischer Städtebau in Mailand

Progressiver und ökologischer Städtebau in Mailand – ein Bericht von swisscleantech über unseren Studientrip vom letzten Freitag, mit Gruppenfoto.
— Weiterlesen www.swisscleantech.ch/progressiver-oekologischer-staedtebau-mailand/

Mit Fotovoltaik-Sprit für eine Million Schweizer Autos – Klimaschutz durch Innovation

Laut einer Studie der Empa und des Paul Scherrer Instituts liesse sich per Sonnenkraft und Photovoltaik bald Sprit für eine Million Fahrzeuge in der Schweiz produzieren.

Solche innovativen Technologien will die FDP Dietikon ins Limmattal holen. Dazu habe ich am Donnerstag eine Interpellation eingereicht, unterschrieben von zahlreichen weiteren Mitgliedern des Gemeinderats.

Für einen Klimaschutz durch Innovation muss nun aber die Politik die richtigen Weichen stellen: die Anrechenbarkeit synthetischer Treibstoffe muss asap ins CO2-Gesetz, notfalls in die Verlängerung des alten; Mineralölsteuerbefreiung für Biotreibstoffe inkl. Synth. Sprit muss markant verlängert werden; für LNG muss der naturwissenschaftlich falsche Umrechnungsfaktor bei der Mineralölsteuer korrigiert werden

— Weiterlesen www.blick.ch/auto/news_n_trends/power-to-gas-in-der-sonne-liegt-die-kraft-die-sonne-liefert-sprit-fuer-eine-million-schweizer-autos-id15404795.html

Digitalisierung ist Beteiligung und auf dem Rapidplatz könnte man Bäume pflanzen

Impressionen von unser Studienreise mit den FDP Frauen und swisscleantech nach Mailand. Fazit: gemäss Roberta Cocco, Mailänder Stadträtin für Digitalisierung ist erfolgreiche Digitalisierung sehr nützlich, Dialog, Beteiligung der Bevölkerung, Erfahrungsaustausch mit anderen Städten und Teilen des Gelernten.

Und der Bosco Verticale beweist es: auf dem Rapidplatz könnte man durchaus (mobile) Bäume pflanzen!

Liberale foutieren sich nicht um Klima und Umwelt | NZZ

Mit Ach und Krach hat die FDP eine eigene Klima- und Umweltpolitik entworfen. Spät tat sie das, und erst noch in einem Wahljahr. Das ist riskant. Allerdings: Dass sich der Freisinn dem Thema zuwendet, ist richtig. Und dürfte ihm längerfristig helfen.

In den letzten vierzig Jahren wurde es zu einem Axiom: Umweltpolitik ist links. Muss das bis in alle Ewigkeit so bleiben? Und ist es zweckdienlich, wenn eine liberale Partei die Umwelt- und Klimapolitik ganz den Links-Grünen überlässt? Sicher nicht. Liberale foutieren sich nicht um Klima und Umwelt! 

— Weiterlesen www.nzz.ch/meinung/liberale-foutieren-sich-nicht-um-die-umwelt-ld.1492923

Umweltschutz: Vor den Grünen kämpften Konservative für die Natur

Widerstand gegen die Naturzerstörung gibt es seit Beginn der Moderne: Bereits früh formulierten Konservative Kritik an der Umweltzerstörung. Heute besetzen linke Parteien das Thema – wieso eigentlich?
— Weiterlesen www.nzz.ch/feuilleton/umweltschutz-vor-den-gruenen-kaempften-konservative-fuer-die-natur-ld.1478871

Solares Kerosin zum Fliegen bringen | ETH Zürich

5 Rappen pro Liter Kerosin würden reichen!

— Weiterlesen www.ethz.ch/content/main/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2019/06/blog-nachhaltiges-fliegen-patt.html

Wie man eine Flugticketabgabe sinnvoll verwenden könnte, auch wenn sie klein ist (ergänzt)

Kürzlich habe ich in Dietikon Marcel Hänggi getroffen, den Initianten der Gletscher-Initiative. Dabei kam mir eine Idee, wie man eine Flugticketabgabe auch dann noch sinnvoll erheben könnte, wenn sie so klein ist, dass sie keine Lenkungswirkung entfaltet (täte sie das gäbe es bekanntlich einen Aufsachrei und Ausweichmanäver).

Marcel Hänggi erzählte mir von einem Vorschlag, den Prof. Anthony Patt von der ETH hat. Ziel der Idee ist es, die Produktionskosten für synthetisches Kerosin mit der Zeit so weit zu senken, dass man in Zukunft mit diesem erneuerbaren Treibstoff klimaneutral fliegen kann. Gerade für die Fliegerei ist das wichtig, denn kein Energieträger hat eine höhere Dichte, als Kohlenwasserstoffe, weshalb sie für die Fliegerei viel interessanter und effizienter sind als Batterien.

Prof. Patt schlägt vor, dass man der Airline-Industrie eine ganz kleine Mindestmenge synthetisches Kerosin zum Beimischen vorschreibt. Diese Menge ist so klein, dass die sonst viel zu hohen Kosten für diesen Treibstoff keine Rolle spielen. Durch die trotzdem grossen Mengen sinken die Produktionskosten mit der Zeit. Parallel steigt die vorgeschriebene Menge zuverlässig gemäss klaren Vorgaben. Irgendwann ist man dann im wirtschaftlich tragbaren Bereich ist.

Soweit die Idee von Prof. Patt. Da wir aus Gründen der politischen Kompromissfindung kaum um eine Flugticketabgabe herumkommen, kam mir dann die Idee, diese mit einer vorübergehenden (!!!!) Flugticketabgabe zu kombinieren, wie von Ständerat Ruedi Noser vorgeschlagen, zur Förderung neuer Technologien:

Die Flugticketabgabe dient als Kompensation für die Airlines, um die (geringen) Mehrkosten, die diesen durch das synthetische Kerosin entstehen, zu kompensieren. Somit wäre die Beimischung für die Airline-Industrie kostenneutral und entsprechend auch kein Widerstand von dieser Seite zu erwarten. Und die Airline-Industrie würde die Weiterentwicklung von Direct Air Capture (DAC) zur Serienreife und die damit einhergehende Kostenreduktion durch Skaleneffekte finanzieren.

Ich muss zugeben, dass eine solche Vorschrift nicht besonders liberal ist, wenn man den Gesamt-Kontext ausser Acht lässt. Darin jedoch handelt es sich wohl um die liberalste und innovativste Idee zur Lösung eines Problems, die so dringend benötigt wird, dass wir Gefahr laufen, in unserem Handlungsspielraum immer mehr eingeengt zu werden.

Ich freue mich auf die Diskussion.

Nachtrag vom 13. Juni 2019

Der folgende Artikel zeigt die Probleme der Luftfahrtindustrie auf, die die dargestellte Idee lösen helfen könnte: 

http://www.airliners.de/synthetische-treibstoffe-retter-luftfahrt-klimabilanz/50510