Mit Crowdfunding 100 Tonnen CO2 aus der Luft filtern

Yes, we can, Mr. Trump! Und zwar CO2 aus der Luft filtern. Wir brauchen keine USA, wir packen selbst an. Letzte Woche war ich dabei, als in Hinwil die weltweit erste kommerzielle Anlage zum Filtern von CO2 aus der Atmosphäre in Betrieb ging, erfunden und installiert von ClimeworksHier gibt es einen tollen Bericht dazu (nur auf Englisch). Es war sehr bewegen und gab einem das Gefühl, einem historischen Moment beizuwohnen, weil damit der Beweis erbracht wurde, dass man CO2 aus der Luft nicht nur aus der Luft filtern und unterirdisch, wo es mit Gestein reagiert, sicher lagern kann, sondern man kann es auch als Rohstoff nutzen und damit fossile Energie ersetzen. Und das ganze einen Tag bevor Trump nur Mist erzählte, als er ankündigte, die USA würden sich vom Pariser Klimaabkommen verabschieden.

Wie das mit Campaignern so ist, führen solche Reaktionen manchmal zu Gegenreaktionen, getreu dem Motto «putting words to action». Und so haben wir von business campaigning GmbH nun eine Crowdfunding-Kampagne lanciert, mit der wir einerseits das Beseitigen von 100 Tonnen CO2 aus der Luft finanzieren wollen und andererseits Aktivitäten, die es weltweit bekannt machen, dass die Menschheit nun eine Chance hat, mit Innovation und Technologie den Klimawandel zu bekämpfen.

Unser Ziel ist es, 50’000 Franken zusammenzubekommen. Ab 1 Franken ist man dabei. Wir freuen uns über jeden einzelnen, der mitmacht und damit nicht nur CO2 aus der Atmosphäre entfernt, sondern auch ein Startup unterstützt. Let’s make it mit wemakeit:

https://wemakeit.com/projects/let-s-remove-100-tons-co2 

Big Data, Cambridge Analytica und andere Social Media-Mythen

So lautete der Titel eines Referats, das ich am 11. April beim Verband smama halten durfte. Heute entdeckte ich eine gute Zusammenfassung durch die Netzwoche, enthalten in diesem Artikel:
Tenor: «Die Zukunft liegt in Relevanz und Authentizität»

Die Fotos zeigen es: Campaigning Summit Switzerland 2017 mit 200 Teilnehmern mehr, als Donald Trump bei seiner Amtseinführung

Medienmitteilung vom 1. April 2017 | business campaigning GmbH

(Fotos ganz unten, © Bastian Schweitzer Film and Photography)

Mit Campaigning in die Zukunft 

Internationales Campaigner-Treffen mit 200 Teilnehmern – mehr, als bei Donald Trumps Amtseinführung

Dietikon, im Jahre des Herrn am 1. April 2017 – Am 5. Campaigning Summit Switzerland trafen sich am Freitag im ausverkauften Papiersaal Zürich fünf internationale Top-Referenten und rund 200 Kampagnen-Macher/innen aus Deutschland, Grossbritannien, Holland, Irland, Italien, Österreich, dem Saarland, Spanien und der Schweiz und aus vielen verschiedenen Branchen und Berufen, um Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu inspirieren und untereinander besser zu vernetzen. Auch die niederländische Botschafterin Anne E. Luwema stattete dem Campaigning Summit Switzerland 2017 einen kurzen Besuch ab.

Jonathan Ellis demonstrierte Tools zur Planung von Kampagnen, Operation Libero gewährte einen Blick hinter die Kulissen ihrer Kampagnenorganisation, Michael Brandtner betonte, dass sich Marken mit einem einzigen Wort positionieren sollten. Veranstalter Peter Metzinger gab den Teilnehmenden mit einem Rück- und Ausblick seine 5 wichtigsten Lektionen aus den vergangenen 5 Campaigning Summit Switzerlands mit und Bestseller-Co-Autor Yuri van Geest erläuterte sein Konzept der Exponentiellen Organisation als effektiver Schutz gegen die disruptiven Folgen der Digitalen Transformation. Für physische und geistige Auflockerung mittels Lachyoga und Gesichtslesen sorgte nach dem Mittagessen Stuart Goodman.

Zusammenfassend wurden die Erfolgsfaktoren Einfachheit, Empathie, richtige Zielgruppenorientierung, Innovation und die Wahl der richtigen Ziele aus verschiedenen Blickwinkeln thematisiert.

Finanziert wurde der Campaigning Summit Switzerland mehrheitlich durch business campaigning GmbH, die Nr. 1 für Campaigning  in der Schweiz. Unterstützung dabei gab es durch persoenlich Verlag AG, Hochschule Luzern, Ticketino AG, news Aktuell (Schweiz) AG, KV Zürich Business School, Watson und Papiersaal. Evernote notierte den Summit live mit. Und die saarländische SHF Foundation hat die Teilnahme von Saarländern gesponsert.

In der Toolbox, die der Präsentation neuer Campaigning-Tools dient, waren neben Evernote die Firmen Capture Media, SThAR und Yawave vertreten und stiessen dabei auf grosses Interesse. business campaigning GmbH demonstrierte live die Konfiguration ihres Campaigning-Chatbots mit dem Namen Berni.

Mit einer Rede eröffnet und moderiert wurde der Summit wieder von Stephan Klapproth. Zwischendurch gab es 12 BarCamp-Sessions, in denen Teilnehmende eigene Fragestellungen mit anderen Teilnehmenden bearbeiten und sich, so wie in den Pausen, intensiv vernetzen konnten.

Schon am Vortag hatte zusammen mit der KV Zürich Business School und Stride Learning in der Sihlpost der business campaigning Day stattgefunden, mit Referaten und Workshops.

Veranstalter Peter Metzinger ist felsenfest überzeugt, dass der Campaigning Summit Switzerland mehr Teilnehmer hatte, als Donald Trump bei dessen Amtseinführung. «Man kann es auf den Bildern sehen», so der Campaigning-Papst, wie er von vielen genannt wird.

Der Campaigning Summit Switzerland 2017 auf Twitter:
https://storify.com/campaigning/campaigning-summit-switzerland-2017

Fotos werden im Laufe der kommenden Tage hier veröffentlicht: facebook.com/CampaigningCH

Der nächste Campaigning Summit Switzerland findet am 16. März 2018 statt. Bis am Montagabend gibt es 20 besonders günstige Aftersummit-Tickets für nur 175.- Franken. Unmittelbar nach dem Event wurden davon bereits 11 gekauft. Ab Dienstag gibt es die Too Early Bird Tickets für 250.- Franken,  ebenfalls limitiert auf 20 Stück. Diese kann man bis Ende Mai beziehen bzw. bis zu dem Tag, an dem mindestens 3 Referentinnen oder Referenten bekanntgegeben werden.

Der offizielle Hashtag lautet #CSCH18

Weitere Informationen:

Peter Metzinger | @campaigning | +41 79 628 61 26 | peter@businesscampaigning.com

Event-Website http://www.CampaigningSummitSwitzerland.com

Event-Twitter @Campaigning_CH

«Campaigning ist die Kunst, alle Register ziehen zu können und Menschen zu mobilisieren, um effektiv und effizient seine Ziele zu erreichen.» (Peter Metzinger)

 

 

Impressionen vom business campaigning Day und den Campaigning Summit Switzerland Vorbereitungen

In Zusammenarbeit mit der KV Zürich Business School und Stride Learning fand heute in der Sihlpost der erste business campaigning Day statt. Ca. 65 Teilnehmende informierten sich über das business campaigning® Modell, das erstmal veröffentlichte How To Do Business Campaigning Manual und den Zertifikatskurs Strategisches Campaigning, der am 5. Oktober an der KV Zürich Business School beginnt. Am Vormittag stellte ich zuerst das business campaigning® Modell vor, dass sich vor ziemlich genau 20 Jahren in meinem Kopf zu formen begann. Anschliessend referierte Nicolas Bürer, Geschäftsführer von digitalswitzerland darüber, wie man sich in Campaigning-Manier die Digitale Transformation bei den Hörnern packen kann, Roman Ernst erklärte, was richtige Zielgruppenorientierung ist und wie man sie erreicht und ich erläuterte, wie man die 14 Strategischen Campaigning Grundsätze in den Gebieten Marketing und Leadership einsetzen kann.

Am Nachmittag gab es im Rahmen der Campaigning-Werkstatt ein Community Building Lab von Stride Learning.

Das folgende Feedback, das ich via Kontaktanfrage bei Xing anschliessend bekam, sagt alles :«Guten Tag Peter, Der Kurs heute war wirklich super. Ich will mehr.» – Was will man mehr? Die folgenden Bilder geben ein paar Impressionen.

 

 

 

 

 

 

Aktuell während ich dies schreibe, befinde ich mich im Folium des Papiersaals, wo morgen der 5. Campaigning Summit Switzerland über die Bühne geht und jetzt eben die Generalproben abgeschlossen wurden. Nach dem gestrigen Ausverkauf konnten wir heute wieder ein paar Tickets zur Verfügung stellen. Letzte Chance!

Internes Marketing und Empowerment als Unterstützer der Transformation

Heute morgen durfte ich am Marketing Tag 2017 ein Colab mit dem Titel «Internes Marketing & Empowerment als Unterstützer der Transformation» leiten. Schon kurz bevor es losging wurde es sehr spannend, denn ausser Lorena, die mitarbeitete, waren gerade mal drei Leute im Raum. Und dann auf einmal war er voll.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es ging um Strategien und konkrete Rezepturen des Empowerments und der Steuerung von Change Management Prozessen. Denn die digitale Transformation von Unternehmen braucht einen strategisch gesteuerten
Prozess, der mentale und emotionale Hürden abbaut, Zuversicht schafft und im Sinne eines Change Managements neue Prozesse, Denkweisen und Kulturen einführt, die die Mitarbeitenden befähigen, die anstehende Transformation produktiv und effizient zu bewältigen und sie eher als Chance zu sehen denn als Gefahr.

Nach einem kurzen Impulsreferat (kann man hier herunterladen) ging es an die Arbeit. Zuerst liessen wir 2er-Teams arbeiten, diese dann zu 4er-Teams fusionieren und diese dann zu zwei grossen Arbeitsgruppen, so dass nach 20 Minuten präsentiert werden konnte, obwohl dann mehr als 40 Personen im Raum waren. «Fusionierende Arbeitsgruppen» nannte ich die Technik.

Die Aufgabenstellung lautete, sich vorzustellen, man sei als Projektleiter/in damit beauftragt, die eigene Firma für die Digitale Transformation fit zu machen und dazu diese Frage zu beantworten:

Wie bewege ich die Unternehmensführung und Mitarbeitende dazu, sich der Digitalen Transformation zu stellen und gemeinsam Lösungen auszuarbeiten und umzusetzen?

Die Ergebnisse waren eindeutig:

  1. Zuerst einen guten Plan machen, statt in Hektik und Aktivismus zu verfallen. Basierend auf einer guten Analyse, die auch den Daseinszweck nochmals klar definierte (Passion, Vision, Mission gemäss dem business campaigning® Modell).
  2. Dabei nicht top-down, oder bottom-up planen, sondern beides: sowohl top-down als auch bottom-up.
  3. Generell gilt heutzutage immer mehr: sowohl-als-auch (wer sich erinnert: das ist der Strategische Campaigning Grundsatz Nr. 5, Flexibilität pflegen), denn es gibt auch nicht nur eine Zielgruppe und dementsprechend so viele Ansätze wie Charaktere in der Firma.
  4. Daraus folgte: richtige Zielgruppenorientierung anstatt vermeintlicher braucht es mehr denn je.
  5. Emotionen sind enorm wichtig.

Emotionen war vermutlich auch das am meisten gehörte Wort am heutigen Marketing Tag. Auch sonst war es ganz interessant. Zwei Referate befassten sich mit der Digitalen Transformation und erinnerten ein wenig an das, was Yuri van Geest bald am Campaigning Summit Switzerland 2017 erzählen wird. Und das Referat von Christian Schuldt, das sich mit dem Folgen der Digitale Transformation befasste, klang wie eine Zusammenfassung meines Buchs Business Campaigning (das aber aus dem Jahr 2003 stammt, sogar noch aus der Zeit vor Social Media).

Kein Wunder, dass Campaigning als Methode dem klassischen Marketing beim Umgang mit den Folgen der Digitale Transformation weit voraus ist.

Ich habe gerade mal nachgeschaut. Es sind nur noch 33 reguläre Tickets für den  Campaigning Summit Switzerland übrig. Wer 100 Franken sparen will, sollte sich beeilen.

Internes Marketing und Empowerment als Unterstützer der Transformation

Neben digitalen Kompetenzen sind Unternehmen auch auf der menschlichen Ebene herausgefordert. Die exponentielle Entwicklung der künstlichen Intelligenz in Kombination mit neuen digitalen Tools und Geschäftsmodellen macht vielen Menschen Angst und versetzt sie in ein Gefühl der Hilflosigkeit angesichts einer sehr unsicheren und kaum mehr planbaren Zukunft.
Die digitale Transformation von Unternehmen braucht deshalb einen strategisch gesteuerten Prozess, der mentale und emotionale Hürden abbaut, Zuversicht schafft und im Sinne eines Change Managements neue Prozesse, Denkweisen und Kulturen einführt, die die Mitarbeitenden befähigen, die anstehende Transformation produktiv und effizient zu bewältigen und sie eher als Chance zu sehen denn als Gefahr.
Entweder in einem Co-Lab oder in einer Masterclass vermittle ich Strategien und konkrete Rezepturen des Empowerments und der Steuerung von Change Management Prozessen. Dabei werden insbesondere auch im Sinne von Mitmach-Kampagne Methoden des Marketings und von Empowerment Campaigning vermittelt, die nach innen gerichtet diese Prozesse unterstützen oder steuern können.
Das Ziel dieser Session ist, dass die Teilnehmenden befähigt werden, in ihren Unternehmen entsprechende Strategien bzw. Konzepte zu entwickeln und Schritte in die Wege zu leiten. Dabei sollen sie auch selbst eher die Chancen als die Gefahren sehen.

So lautete mein Exposé für den Marketing Tag 17, das ich kurz vor Weihnachten Wochen einreichte. Ich freute mich dann sehr, als ich Mitte Januar die Zusage bekam, ein 50-minütiges Colab zum Thema zu leiten.

Denn ich denke, dieses Thema wird uns alle in den kommenden Jahren sehr beschäftigen und mit dem business campaigning® Modell haben wir eine Methode an der Hand, strategisches Leadership so zu gestalten, dass die Transformation möglichst reibungslos und ohne unnötige Verluste voranschreiten kann.

Was mich auch sehr gefreut hat, ist, wie der Marketing Tag dem Campaigning Summit Switzerland so ähnlich geworden ist. Es geht um Inspiration, Networking und Innovation, es gibt auch BarCamps und Workshops und vieles mehr, das uns sehr vertraut ist.

Nun rückt der Tag näher und ich habe begonnen, das Colab zu planen. Mehr kann ich nicht verraten, ausser dass ich mit einem Impulsreferat starte, dort die wichtigsten Herausforderungen und grob Lösungsansätze präsentiere und dann gemeinsam an den wichtigsten Themen gearbeitet wird. Zum Schluss tragen wir die Ergebnisse zusammen. Es geht um Motivationsfaktoren, Orientierung, Loyalität, Flexibilität, Macht Wissen und vieles mehr. business campaigning® als Methode, die auch im Change Management und im modernen Leadership erfolgreich eingesetzt werden kann.

Das Programm kann man hier anschauen: https://www.swissmarketingforum.ch/events/marketing-tag-17/programm

Campaigning! – Oder die Frage, wie ich meine Firma so richtig in Szene setze.

Am kommenden Montag findet im Campaigning Center das nächste unserer seit diesem Jahr monatlich stattfindenden Meetups statt. Beim ersten Mal haben wir informell über Campaigning und seine Herausforderungen philosophiert.

Nächsten Montag werde ich ein Referat wiederholen, das ich im Januar für die Standortförderung Limmat Tower hier:

«Über einen Ansatz, Firmen erfolgreich in Szene zu setzen und erfolgreiche Strategien zu realisieren. Gerade wenn die Märkte turbulent sind und die Budgets knapp.»

20. Februar 2017
19:30 – 21:00 Uhr
Campaigning Center by business campaigning GmbH
Im 4. Stock des Limmat Tower

Limmat Tower | Apartment 4.1 | Überlandstrasse 18 | 8953 Dietikon | Switzerland

Anmeldung: https://www.meetup.com/de-DE/Campaigning