Der wichtigste Megatrend unserer Zeit

Lesenswerter Artikel für alle, die noch meinen, die Sorgen um den Klimawandel seien ein vorübergehendes Phänomen. In Tat und Wahrheit werden weltweit Gegenmassnahmen in die Tat umgesetzt. Wer wusste, dass die Wirtschaft von Costa Rica schon 2021 klimaneutral sein wird? Sie ist damit dank vorausschauendem Handeln für die kommenden Herausforderungen bestens positioniert.

„Neo-Ökologie ist der Megatrend, der die 2020er prägen wird wie kein anderer: Umweltbewusstsein wird vom individuellen Lifestyle zur gesellschaftlichen Bewegung. Nachhaltigkeit vom Konsumtrend zum Wirtschaftsfaktor. Und die Klimakrise zur Grundlage einer neuen globalen Identität. (…)

Die Lösung der Klimakrise ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie kann nur gelingen, wenn sich sämtliche Gesellschaftsbereiche neu ausrichten – auf ein progressives Postwachstumsparadigma. Die Politik steht vor der Aufgabe, diesen Wandel durch entsprechende Regulierungen und Anreize voranzutreiben. Je eher Unternehmen die Potenziale dieser Transformation für sich ausloten, umso mehr werden sie künftig davon profitieren.

— Weiterlesen www.zukunftsinstitut.de/

„Die smarte grüne Diktatur“

Ein aktueller Artikel aus dem Spektrum der Wissenschaft, der zu denken gibt:

„Ist die Techno-Autokratie die Zukunft des Klimaschutzes? Angesichts des Klimawandels werden Stimmen nach einem radikalen Durchgreifen lauter. (…) Noch hat der Bürger die Wahl, ob er sich freiwillig in ein solches Freiluftgefängnis begibt. Doch mit jedem Grad Erderwärmung scheint die brutale Entscheidung zwischen dem demokratischen Weltuntergang und der autokratischen Weltrettung unausweichlicher. Kippt das Klima, könnte auch die Demokratie kippen.

Das Ende der Freiheit klopft an die Tür… Der Spielraum für liberale Lösungen wird zunehmend enger. Packen wir sie an!

— Weiterlesen www.spektrum.de/kolumne/die-smarte-gruene-diktatur/1694202

«Alles, was Sie im Netz tun, wird überwacht»

Dieser Artikel gibt zu denken. Ich zwar die Definition von Start-ups fragwürdig und nicht korrekt, aber den Rest des Artikels sollte jeder gelesen haben, der im Internet surft und/oder ein Smartphone hat, das kein iPhone ist. Wie wir überwacht werden und was «People Farming» bedeutet:

desktop.12app.ch/articles/11741569

Grönland: Eisschmelze entspricht schlimmsten IPCC-Szenario

Good news – bad news: Grönlands Eis schmilzt so schnell wie im höchsten IPCC-Szenario berechnet. Doch seit ein paar Jahren verliert es deutlich weniger Masse.

Quelle: Grönland: Eisschmelze entspricht schlimmsten IPCC-Szenario

Toter Liberalismus – aber was sonst?

Gastkolumne von Robert Nef in der Limmattaler Zeitung – Welche Weltanschauungen und ökonomischen Doktrinen sollen Klima und Welt retten?

Die Zeiten, in denen sich viele Linke selbst als «Auch-Liberale» oder mindestens «Kulturliberale» bezeichnet haben, sind offensichtlich vorbei. Heute wird der Liberalismus im Rahmen der Klimadebatte frontal angegriffen. Aber was tritt an seine Stelle? Nach den vielen Schiffbrüchen des etatistischen Sozialismus aller Schattierungen getraut man sich nicht, offen für eine sozialistische Zentralverwaltungswirtschaft einzutreten und für die Verstaatlichung der Wirtschaft, für die Abschaffung des Privateigentums und für eine staatlich kontingentierte Produktionslenkung und Konsumzuteilung. Die Frage muss erlaubt sein, mit welchen neuen politischen Weltanschauungen und ökonomischen Doktrinen man heute das Klima und die Welt retten will.

Die Analyse zeigt: Freiheit geht einher mit Lebens- und Umweltqualität, weil Totalitarismus und Planwirtschaft einfach zu viel kosten.

Deshalb nicht vergessen, am Sonntag in Zürich Ruedi Noser als Ständerat wählen.

Mehr dazu:

https://www.limmattalerzeitung.ch/kommentare-aaz/der-liberalismus-ist-tot-aber-was-ist-die-alternative-135938435

Hallo, Konservative: Klimaschutz ist imfall euer Kernthema. Get it?

Anstatt jeden Ton von Greta Thunberg wie ein geblendeter Bulle aufzuspiessen, würden sich konservative Eliten gescheiter auf ihre eigenen Vordenkerinnen besinnen. Zum Beispiel auf Margaret Thatcher. 

Sie gilt als Mutter des modernen Konservatismus, hat den britischen Finanz­markt dereguliert und staatliche Unter­nehmen privatisiert, wie es zuvor nie jemand gewagt hatte. Gemeinsam mit Ronald Reagan installierte sie eine neoliberale Wirtschafts­ordnung, die ihr Leben überdauerte. Kapitalismus­kritiker verachten Thatcher dafür bis heute; nach ihrem Tod im Jahr 2013 stürmte ein alter Musical­song mit dem Titel «Ding-Dong! The Witch is Dead» die britischen Charts.

Umso mehr überraschte ihr denkwürdiger Auftritt im Jahr 1989 an der Uno-Generalversammlung. Die damalige britische Premier­ministerin und studierte Chemikerin warnte in ihrer Rede, dass die Gefahr durch die Klima­erwärmung real genug sei, um sofortige Veränderungen herbei­zuführen und entsprechende Opfer zu bringen: «Die ökologische Heraus­forderung, vor der die ganze Welt steht, erfordert auch eine Antwort der ganzen Welt. Jedes Land wird betroffen sein, niemand kann sich verstecken. Und die Länder, die industrialisiert sind, müssen mehr tun und jenen helfen, die es nicht sind.»
— Weiterlesen www.republik.ch/2019/10/16/hallo-konservative-klimaschutz-ist-imfall-euer-kernthema-get-it

Zukunft des Verbrenners ist elektrisch

Im Mitgliedermagazin des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen VSE ist ein Artikel von mir erschienen, der sich mit der Frage befasst, wie sinnvoll es ist, Elektromobilität gegen Verbrennungsmotoren und Ölheizungen gegen Wärmepumpen auszuspielen.

Vielleicht würde es die Energiewende sogar beschleunigen, wenn wir mit dem entweder-oder-Denken aufhören und stattdessen sowohl-als-auch denken würden (was im übrigen dem Strategischen Campaigning Grundsatz Nr. 5 entsprechen würde).

Weiterlesen: https://klima-neutral.info/2019/09/08/die-zukunft-der-verbrenners-ist-elektrisch/

Im gleichen Magazin ist ein ergänzender Artikel Von Christian Bach (EMPA) erschienen:
https://www.bulletin.ch/de/news-detail/die-post-fossile-mobilitaet.html

Und zuguter Letzt noch der Hinweis, dass ich am Aufbauen einer Informationsplattform über die Klimaneutralität der verschiedenen Antriebs- und Heizsysteme bin, für die ich noch Partner suche, die bei der Finanzierung helfen: www.klima-neutral.info

Aktion von Clean Fuel Now im Juni 2015 auf dem Bundesplatz: Alt-Bundesrat Johann Schneider-Ammann füllt synthetischen Diesel in den Tank des Audis von Alt-Nationalrat Thomas Böhni (GLP)

20Minuten – So kann die Credit Suisse ihre Reputation retten

20Minuten hat mich um meine Meinung zum Banker-Zoff gefragt.
— Weiterlesen m.20min.ch/finance/news/story/was-credit-suisse-von-einer-airline-lernen-kann-14693853

Das Klima und ich

In der Debatte um Klimaschutz entsteht der Eindruck, jeder Einzelne müsse radikal sein Leben ändern. Das klingt sinnvoll – ist aber gefährlich, wie der folgende Beitrag aufzeigt. Denn es besteht die Gefahr, dass man vergisst, am grossen Rad zu drehen.

Weiterlesen: desktop.12app.ch/articles/11993745

Muss Klimaschutz sado-madoschistisch sein, um das Klima zu schützen?

Ich werde oft gefragt, wieso ich bei meiner Vergangenheit FDP-Mitglied bin. Seit 1982 engagiere ich mich für Umweltschutz und nachhaltige Lösungen. Und zwar für Lösungen, die funktionieren. Am besten und am schnellsten funktionieren Lösungen dann, wenn es keinen Widerstand gibt. Leute wie der Autor dieses Artikel wie der vom 9. September 2019 „Klimaschutz im Konjunktiv“ haben das noch nicht verstanden. Der Autor die Meinung vertritt, eine Lösung müsse weh tun, damit sie das Klima schützen kann. Was ist das für ein Unsinn?

Anthony Patt, Martin Bäumle und ich haben einen Ansatz für eine Flugticketabgabe ausgearbeitet, an dem man sicher noch weiter arbeiten kann, der aber einen realistischen Weg aufzeigt, wie die Flugindustrie bis 2050 komplett CO2-neutral fliegen kann. Wie geschrieben, funktioniert das am schnellsten, wenn es keinen Widerstand gibt, damit wir möglichst schnell loslegen können. Aber genau das, dass wir einen Weg gesucht gaben, der niemandem weh tut, wird nun missbraucht, um uns zu unterstellen, wir würden es mit dem Klimaschutz nicht ernst meinen.

Wer solche Thesen vertritt, sollte sich ernsthaft hinterfragen, worum es ihm wirklich geht, um echten und wirkungsvollen Umweltschutz oder nur um das Ausleben eines verkappten Sado-Masochismus. Wegen solcher Leute habe ich mich vor langem von den Grünen abgewandt und wurde Mitglied der FDP. Weil ich Lösungen voranbringen will, die funktionieren und nicht einfach nur für gewisse Leute gut aussehen, weil sie (anderen und einem selbst) weh tun.

CO2 vermeiden ist wichtiger als Leute lenken!

— Weiterlesen klimalandschweiz.ch/2019/09/10/9-september-2019-klimaschutz-im-konjunktiv/