evAi Intelligence macht Künstliche Intelligenz nutzbar

So lautet der Titel einer Medienmitteilung, die ich heute veröffentlicht habe. Kurz zusammengefasst gibt es nun in Dietikon eine Firma, die Künstliche Intelligenz nutzbar macht. Die Gründung geht darauf zurück, dass unser Anbieter aus Deutschland von Künstliche-Intelligenz-Applikationen (meine Firma nutzt Künstliche Intelligenz in Kampagnen seit dem Sommer) vorgeschlagen hat, gemeinsam eine Firma in der Schweiz zu gründen, die Künstliche Intelligenz auch in der Schweiz nutzbar macht. Forschungsprojekte und einzelne Pilotanwendungen gibt es ja genug, aber keinen Anbieter, der Produkte basierend auf Künstlicher Intelligenz entwickelt. Mit an Bord ist die Schlieremer IT-Schmiede Comitas.

Medienmitteilung vom 3. Mai 2018

evAi Intelligence macht Künstliche Intelligenz nutzbar

Dietikon, 3. Mai 2018. Künstliche Intelligenz ist in aller Munde, doch neben Forschung und Pilotprojekten gibt es noch kaum konkrete Anwendungen für den Massenmarkt. Die neue Firma evAI Intelligence GmbH will das nun ändern. Sie „macht Künstliche Intelligenz nutzbar“, so der Firmen-Claim. evAI Intelligence hat ihren Sitz in Dietikon und schon beim Firmenstart die ersten Kunden.

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Komitee „Ja zum Kauf des Coop-Areals“ gegründet

Am 10. Juni können die Stimmberechtigten der acht Trägergemeinden von Limeco an der Urne darüber entscheiden, ob Limeco eine an die Kehrichtverwertungsanlage (KVA) angrenzende Parzelle kaufen darf, auf der Coop heute ein Verteilzentrum betreibt. Limeco betreibt am Standort sowohl eine Kehrichtverwertungsanlage (KVA) als auch eine Abwasserreinigungsanlage (ARA). An diesem Standort soll auch die erste kommerzielle Power-to-Gas-Anlage entstehen, eine Technologie, für die ich mich schon lange engagiere.

Die Coop Genossenschaft ist mit einem einmaligen Angebot bereit, das Areal für netto 90 Millionen Franken an Limeco zu verkaufen.

Als Gemeinderat von Dietikon, der erst seit 2.5 Jahren im Limmattal wohnt (nicht weit weg von der Limeco) und den Standpunkt vertritt, dass man sich angesichts der teils sehr emotionalen Debatte (für mich persönlich nicht nachvollziehbar) genügend Zeit für einen fundierten Meinungsbildungsprozess nehmen sollte, ist es mir wichtig, dass sich die betroffenen Gemeinden alle Optionen bis auf weiteres offen lassen. „Komitee „Ja zum Kauf des Coop-Areals“ gegründet“ weiterlesen

Quartierverein Limmatfeld warnt vor Aktionismus auf dem Rapidplatz

Gestern morgen erfuhr von einem geplanten Postulat der SP-Fraktion im Gemeinderat Dietikon, wonach diese auf dem Rapidplatz ein Kinderspielplatz fordern wird. Gute Idee, dachte ich, doch der Vorstand des Quartiervereins Limmatfeld war sich schnell einig: es gibt nun schon drei gute Ideen, aber keine ist mit der anderen abgestimmt und es fehlt ein Gesamtkonzept. Es droht die Gefahr, dass einzelne, fest isolierte Installationen  nachher verhindern, dass der Platz noch besser genutzt werden kann. Wir veröffentlichten deshalb schnell eine Medienmitteilung, über die heute die Limmattaler Zeitung berichtet. Hier geht’s zum Artikel des Quartiervereins Limmatfeld.

Als Präsident des Vereins werde ich mich im Gemeinderat für ein Gesamtkonzept einsetzen. Darüber hinaus ist auch die geplante Outdoor-Fitness-Anlage womöglich noch nicht ganz durchdacht, wozu ich dann auch noch Fragen an den Stadtrat habe. Dabei geht es vor allem um den Einbezug des lokalen Gewerbes.

«Limeco kauft eine Perle»

Am Dienstag gab es in der ARA Limeco in Dietikon eine Informationsveranstaltung für die Partei- und Fraktionsvorstände der Trägergemeinden, zu der ich auch eingeladen war. Es ging um den geplanten Landkauf des Coop-Areals durch Limeco und eine Diskussion der Vorlage, über die am 10. Juni abgestimmt wird.  „«Limeco kauft eine Perle»“ weiterlesen

Verbesserungsbedürftige Signalisation à la Halter AG

Kürzlich war ich mit meiner Frau zu Besuch bei Freunden im Hardturm Park. Die Besucherparkplätze in der Tiefgarage waren kaum eindeutig zu identifizieren und es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis wir das Treppenhaus und den Lift fanden. «So wie hier beschildert ist, stammt der Bau garantiert von der Halter AG», sagte ich. Und lag richtig, wie sich später herausstellte. Denn auch im Limmat Tower, wo wir wohnen, ist die Signalisation an vielen Stellen an manchen Stellen chaotisch und irreführend. Die Eigentümer werden diese wohl auf eigene Kosten in Ordnung bringen müssen, falls die Halter AG sich weiterhin weigert, die Verantwortung dafür zu übernehmen. (Die ausführende Priora AG gibt an, Halter habe den Bau abgenommen und sei somit verantwortlich, während Halter darauf beharrt, dass laut Vertrag – in den man aber keine Einsicht bekommt – für alle Mängel die Priora zuständig sei…) Zur im Limmat Tower unter Beweis gestellten Signalisationskompetenz passt, was heute die Limmattaler Zeitung über eine Antwort des Stadtrats von Dietikon schreibt:  „Verbesserungsbedürftige Signalisation à la Halter AG“ weiterlesen

Fürs Limmatfeld in den Gemeinderat. Am 22. März ist es soweit.

Als Otto Müller, Stadtpräsident von Dietikon, heute im Stadthaus das Ergebnis der Gemeinderatswahlen verkündete, traute ich zuerst meinen Ohren nicht. Obwohl meine Partei, die FDP.Die Liberalen Dietikon keinen zusätzlichen Sitz gewonnen hatte und obwohl noch nicht offiziell bekannt war, dass Philipp Müller in den Stadtrat gewählt wurde, nannte der Stadtpräsident meinen Namen als zukünftigen Gemeinderat.

Das war nur so zu erklären, dass ich eine Menge Stimmen von Wählern anderer Parteien erhalten hatte. Und in der Tat hatte ich 17 Stimmen von der SVP-Liste, 11 von der SP, 15 von der CVP, 10 von der GP, 2 von der EVP, 1 von der DP und 8 von der GLP. Vermutlich, weil ich fürs Limmatfeld angetreten bin, aber sicher auch, weil ich mich für eine nachhaltige Wirtschaft und Innovation engagiere.

Vielen Dank für jeden, der mir seine Stimme gegeben hat! Mir ist klar: Nun muss ich den Erwartungen gerecht werden. Das wird der wirklich anspruchsvolle Teil. In vier Jahren ist es dann Zeit, Bilanz zu ziehen. «An den Taten sollt Ihr sie erkennen»…

AC/DC im Gemeinderat?

So lautet der Titel einer Werbekampagne, die ich gerade auf Facebook laufen habe. Sie richtet sich an AC/DC- und Hardrock-Fans aus Dietikon zeigt mich auf Fotos mit den AC/DC-Gitarristen Angus und Stevie Young, dem Schlagzeuger Chris Stade und dem Sänge Brian Johnson. 2015 durfte ich sie alle kennenlernen, in Zürich, London und Sydney. (Mehr darüber hier.) Was ist mit «AC/DC im Gemeinderat» gemeint? „AC/DC im Gemeinderat?“ weiterlesen

Wie die Digitalisierung die Menschlichkeit fördert und das Staatswesen fordert

Kurz nachdem wir 2015 nach Dietikon gezogen waren, wurde mir schnell klar, dass ich mich hier zum ersten Mal seit 1983 wirklich zuhause fühle. Da lag es nahe, dass ich die Anfrage, Präsident des Quartiervereins Limmatfeld zu werden, annahm, denn wo man sich zuhause fühlt, engagiert man sich auch gerne. (Ich zumindest.) Und als die FDP vorschlug, mich auf der Liste 4 nach ganz vorne zu setzen,um dem Limmatfeld Priorität einzuräumen, war auch hier die Zusage eine logische Konsequenz der ersten beiden Schritte. Und dennoch hatte ich immer auch noch das Gefühl, dass noch mehr dahinter steckt. Bis mir vor einer Weile auf dem Weg vom Bahnhof zum Limmat Tower plötzlich bewusst wurde, dass auch meine Überlegungen zur Digitalisierung eine bis dahin noch unterschwellige, unbewusste Motivation darstellten. Was steckt dahinter? „Wie die Digitalisierung die Menschlichkeit fördert und das Staatswesen fordert“ weiterlesen

Meh Blau für Dietikon

«Meh Blau für Züri» lautete der Slogan der FDP schon im Gemeinderatswahlkampf 2014, dessen Strategischer Wahlkampfmanager ich damals war. In dieser Funktion hatte ich auch den Spruch unter allen Vorschlägen ausgewählt. Er passte am besten zum Strategischen Campaigning Grundsatz Nr. 1 (Polarisieren, profilieren, positionieren). In Tat und Wahrheit jedoch ist Zürich jedoch vor allem Rot. Und zwar an der Ampel. (Dass ich da lieber mehr Grün sehen würde, kann ich mir aber knapp noch verkneifen. )

Vor Jahren sorgte ein Artikel der New York Times für Aufsehen, in dem ein Mitarbeiter des Tiefbauamtes freizügig zugab, dass man dort Überstunden schiebt, um künstlich Stau zu produzieren, damit möglichst wenig Autofahrer den Weg in die Stadt suchen. Auf Druck der Behörden musste der Artikel wieder vom Netz genommen wurden, aber plausibel war er definitiv. Denn so klein Zürich ist, wie der Tages-Anzeiger vor ein paar Tagen berichtete, hat die Stadt einen undankbaren Spitzenplatz bei Staus inne: „Meh Blau für Dietikon“ weiterlesen

Warum ist die S-Bahnstation Silbern so wichtig?

Die Vernehmlassung zur Bahninfrastruktur 2035 und die Forderungen nach einer S-Bahnstation Silbern waren in letzter Zeit oft in den Medien und haben auch einige Diskussionen ausgelöst. Viele Gemeinden, Organisationen und Unternehmen haben sich beteiligt und fordern die Station, es sind in Bern mehr Briefe eingegangen, als zu hoffen war. Warum ist diese Station so wichtig? „Warum ist die S-Bahnstation Silbern so wichtig?“ weiterlesen