Aus business campaigning wird Mr. Campaigning

Gestern rief mich Isabel Strassheim von 20 Minuten an, um meine Meinung über die Krisenkommunikation der Credit Suisse im Zusammenhang mit dem aktuellen Banker-Zoff einzuholen. Unter dem Titel «Banker-Zoff: So kann die Credit Suisse ihre Reputation retten» kann man das heute in 20 Minuten nachlesen. Da Sie mich über The Reputation Rescue Company AG gefunden hatte, die seit Dienstag Mr. Campaigning AG heisst, war ich gezwungen, die Namens- und Strategieänderung vorzeitig bekanntzugeben, was andererseits auch nicht schlecht ist, liebe ich doch ab und zu den Adrenalin-Kick, wie Loric Lehmann von persoenlich meint, der mich hier zur Namensänderung interviewt hat.

Mehr dazu hier:

www.linkedin.com/pulse/aus-business-campaigning-wird-mr-peter-metzinger

CO2-neutral Fliegen bis 2050 – so geht das günstig und ohne Widerstand

(Updated 10.10.19 with an English translation below the text in German)

Ein Vorschlag von ETH (Prof. Anthony Patt), GLP (Martin Bäumle) und mir als Vertreter des Forum Futur (FDP), über den die NZZ am Sonntag heute auf der Frontseite und S. 11 berichtet, im Detail.

Besonders daran ist, dass es sich um den ersten Vorschlag handelt, auf den die Luftfahrtindustrie positiv reagiert.

Seinen Anfang nahm die Idee damit, dass ich in Dietikon Marcel Hänggi, den Initianten der Gletscher-Initiative getroffen hatte. Da machte es auf einmal Klick, wie ich schon am 7. Juni berichtete. Konkrete und herausfordernde Ziele wie das der Gletscher-Initiative führen eben manchmal zu aussergewöhnlichen Ideen und Lösungen.

Ein Flugzeug auf dem Flughafen von Amsterdam wird startklar gemacht. In Holland entsteht schon eine Demonstrationsanlage zur Produktion von erneuerbarem Kerosin

Ausgangslage: Fliegen muss anders sein

Die Klimapolitik erfordert ein rasches und wirksames Handeln zur Reduktion der klimawirksamen Prozesse und insbesondere zur Reduktion des CO2. Die Ziele von Paris konsequent umgesetzt bedeutet mindestens die Erreichung eines Netto-Null-Zieles 2050. 

Dies ist insbesondere für die Luftfahrt eine Herausforderung, da die Luftfahrt zu den grossen CO2-Emittenten gehört und zudem v.a. auch weltweit rasches Wachstum aufweist. Eine markante Reduktion des Flugverkehrs ist aufgrund der global steigenden Nachfrage ohne massiven Kostenschub kaum wahrscheinlich. Das Fliegen ist zudem heute klar zu günstig, da insbesondere die externen Kosten nicht integriert sind. Es bleibt aber die Frage: wie können wir diese externe Kosten nicht nur kompensieren und mindern, sondern elimineren?

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Fridays – der Film, sucht Sponsoren

FRIDAYS – It’s our future | Der neue Kinodokumentarfilm von Carl-A. Fechner & Johanna Jaurich.

Offizielle Homepage des Kinodokumentarfilms „FRIDAYS – It’s our future“.— Weiterlesen fridays-film.de/english


Eine Teilnehmerin vom letzten Campaigning Summit Switzerland, die unserem Summit einer Veranstaltung mit Barack Obama vorgezogen hatte, schickte mir eine E-Mail mit Informationen zu diesem Film und der Bitte, als Multiplikator und Botschafter das Fundraising zu unterstützen, was ich hiermit gerne tue. Zitate aus der E-Mail, die ich erhalten habe:

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Es beginnt mit den Tieren und endet mit uns – Die Insekten-Apokalypse

Zuerst verschwanden die Insekten. Doch längst droht der ganzen Tierwelt das Massensterben. Ein Sachbuch liefert alarmierende Fakten.
— Weiterlesen www.republik.ch/2019/09/06/es-beginnt-mit-den-tieren-und-endet-mit-uns

Mission Ozonloch – Wie wir die Erde gerettet haben

Weil ich selbst Ende der Achtziger in der Ozonloch-Forschung tätig war und bei Greenpeace-Kampagnen zum Stopp der FCKW-Produktion mitwirkte, dauerte es ein Jahr, bis ich die Dokumentation „Mission Ozonloch – Wie wir die Erde gerettet haben“ von Arte TV heute anschaute. Ich erwartete nichts Neues. 

Aber als ich sie eben doch sah, war ich verblüfft angesichts der Parallelen zur heutigen Klimadiskussion. 

Wissenschaftler wurden zuerst ignoriert, dann geächtet, dann hat man ihnen zugehört. Und dann erkannte man auf einmal noch, dass ihre ersten Warnungen noch viel zu sehr untertrieben waren und alles viel schneller passierte, als noch kurz vorher befürchtet.

Erzliberale Politiker stritten zuerst alles ab, hörten dann aber zu und setzten dann aufgrund wissenschaftlicher Fakten und unter Beachtung des Vorsorgeprinzips mutige Entscheidungen und Verbote (!!) durch, wozu es aber zuerst noch technische Alternativen brauchte. 

Es ging um nicht mehr als um die Lebensfreundlichkeit unseres Planeten. 

Die Dokumentation ist spannend wie ein Krimi und ebenso mit Emotionen gepackt. Die perfekte Unterhaltung für einen gemütlichen Sonntag. Online kann man sie z.B. hier schauen.

Auf die Gefahr hin, dass sie wegen Urheberrechtsverletzungen wieder gelöscht wird (in einigen Ländern wurde sie sofort nach dem Hochladen gesperrt), habe ich sie auf Youtube hochgeladen.

Denn man kann die Dokumentation sonst nirgends finden und sie ist zu wichtig angesichts der Katastrophe, auf die wir zusteuern.

Ich würde mich beeilen mit Anschauen!

Deutschland macht vorwärts mit einer Flugticketabgabe, die keine Lenkungsabgabe wäre

Verkehrsminister spricht sich für Zweckbindung der Luftverkehrssteuer aus http://www.airliners.de/verkehrsminister-luftverkehrssteuer-branchenkurs/51488

Das entspricht weitgehend dem, was ich hier geschrieben habe:

https://petermetzinger.com/2019/06/07/wie-man-eine-flugticketabgabe-sinnvoll-verwenden-koennte-auch-wenn-sie-klein-ist

Ozeane: Immer mehr Ausreißer-Ereignisse

«Typischerweise reagieren die Ozeane nur langsam auf Klimaveränderungen. … Doch als die globale Erwärmung sich beschleunigte, begann auch die Zahl der Temperatur-Ausreißer anzusteigen. … Insgesamt könnte dadurch die Artenvielfalt und Produktivität der Meeresökosysteme abnehmen, wie die Forscher berichten. … Historische Erfahrungen werden weniger relevant. Um erfolgreich zu sein, müssen Institutionen, darunter Unternehmen, Gemeinden, Managementagenturen und Regierungen, sich Strategien aneignen, die nach vorn statt nach hinten schauen», betonen die Forscher.

Letzteres ist für Campaigner eigentlich schon lange seläbstverständlich. Meine Firma hies ursprünglich mal «4C – Campaigning and Crisis Communication Consulting», wobei 4C als «foresee» ausgesprochen wurde – vorausschauen. Darin liegt begründet, warum ich mich so sehr für die neuesten Technologien, Techniken und Strategien im Campaigning und Innovation im allgemeinen interessiere und mir beim Thema Klimawandel primär Gedanken über Chancen und Gefahren mache, statt den Status Quo zu betrachten und mich auf vergangene Erfahrungen abzustützen.

— Weiterlesen www.wissenschaft.de/erde-klima/ozeane-immer-mehr-ausreisser-ereignisse/

„FDP-Gemeinderat setzt sich für Start-up-Cluster ein“

Die Limmattaler Zeitung berichtet über meine jüngste Interpellation.

Für Dietikon bestehe eine einzigartige Positionierungschance als Cluster für Clean Innovation, findet FDP-Gemeinderat Peter Metzinger. «Bei Start-ups mit Fokus auf innovative Technologien und Dienstleistungen im Bereich Umwelt und nachhaltige Wirtschaft handelt es sich aufgrund der immer dringender zu lösenden sozialen, umwelttechnischen und geopolitischen Probleme um Wachstumsbranchen mit bedeutendem Zukunftspotenzial», schreibt er in einer kürzlich eingereichten Interpellation.

Weiterlesen:

epaper-service.azmedien.ch/Nachrichten/0508-lim-Umwelt-p1074391.html

Nachtrag. Den Originaltext meiner Interpellation kann man hier lesen:

https://www.dietikon.ch/verwaltungpolitik/politik/legislative/politbusiness/733147

Progressiver und ökologischer Städtebau in Mailand

Progressiver und ökologischer Städtebau in Mailand – ein Bericht von swisscleantech über unseren Studientrip vom letzten Freitag, mit Gruppenfoto.
— Weiterlesen www.swisscleantech.ch/progressiver-oekologischer-staedtebau-mailand/

Mit Fotovoltaik-Sprit für eine Million Schweizer Autos – Klimaschutz durch Innovation

Laut einer Studie der Empa und des Paul Scherrer Instituts liesse sich per Sonnenkraft und Photovoltaik bald Sprit für eine Million Fahrzeuge in der Schweiz produzieren.

Solche innovativen Technologien will die FDP Dietikon ins Limmattal holen. Dazu habe ich am Donnerstag eine Interpellation eingereicht, unterschrieben von zahlreichen weiteren Mitgliedern des Gemeinderats.

Für einen Klimaschutz durch Innovation muss nun aber die Politik die richtigen Weichen stellen: die Anrechenbarkeit synthetischer Treibstoffe muss asap ins CO2-Gesetz, notfalls in die Verlängerung des alten; Mineralölsteuerbefreiung für Biotreibstoffe inkl. Synth. Sprit muss markant verlängert werden; für LNG muss der naturwissenschaftlich falsche Umrechnungsfaktor bei der Mineralölsteuer korrigiert werden

— Weiterlesen www.blick.ch/auto/news_n_trends/power-to-gas-in-der-sonne-liegt-die-kraft-die-sonne-liefert-sprit-fuer-eine-million-schweizer-autos-id15404795.html