Digitalisierung für ein besseres Ich?: 5 To-Dos für Marken, die den Anschluss nicht verpassen wollen

Die Digitalisierung verändert viel mehr als nur unsere Kommunikation, unsere Arbeit und unser Kaufverhalten. Sie verändert auch unser Denken, unser Fühlen und unser Dasein. Anja Schüling erklärt bei HORIZONT Online, wie Marken diese Entwicklung zu ihrem Vorteil und wir Menschen sie optimal für uns nutzen können. Zum Ar
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Kommentar zur Antwort des Stadtrats auf meine Interpellation Standortförderung Limmatstadt AG

Gestern Abend durfte ich im Gemeinderat Stellung nehmen zur Antwort des Stadtrats auf meine kritischen Fragen (Interpellation) zur Vergabe der Standortförderung für das Limmattal an die Limmatstadt AG.

Wie ich schon Anfang Oktober der Limmattaler Zeitung erläuterte, bin ich mit der Antwort nicht zufrieden, allerdings mittlerweile noch aus ganz anderen Gründen. Kurz zusammengefasst habe ich mittlerweile klare Indizien dafür, dass man mit der Limmatstadt AG nicht den kompetenten der möglichen Anbieter gewählt hat und dass der Öffentlichkeit kein reiner Wein zum eigentlichen Geschäftsmodell der Limmatstadt AG eingeschenkt wird. Und der Stadtrat schreibt es selbst: nicht der beste Standortförderer wurde ausgewählt, sondern der am besten vernetzte. In meinen Augen ist das nicht tragbar und im Sinne einer liberalen Wirtschaftspolitik fordere ich für die Vergabe des Auftrags 2020 freien Wettbewerb, indem auch fähige Standortförderer sich für den Auftrag bewerben dürfen. Hier mein Votum im Original und in voller Länge. Wer sie lieber hören möchte, kann dies in den kommenden Tagen hier tun.

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FDP Clean Up Day und das Kippenproblem

Impressionen vom gestrigen FDP Clean Up Day. Weit mehr als ein Dutzend Mitglieder der FDP Dietikon und drei Vorstandsmitglieder des Quartiervereins Limmatfeld haben den Rapidplatz und die Nötzliwiese von Unrat befreit. Die enorme Menge an Zigarettenstummeln beschäftigt mich seitdem. Das ist wirklich schlimm. Wie können wir erreichen, dass Raucher ihre Kippen ordentlich entsorgen und nicht einfach wegwerfen?

Stéphane Broutin zeigte uns zudem, wie einfach es wäre, den Kalkstein unter den Arkaden beim Rapidplatz zu reinigen. Die Verwaltungen dort müssten es einfach nur bei der DBU in Auftrag geben.

Limmattal = Limmatstadt AG??

Am 7. Juni haben 8 Gemeinderäte quer durchs politische Spektrum mit mir zusammen eine Interpellation eingereicht, in der ich kritische Fragen zur Limmatstadt AG als neue Standortförderung des Limmattals stelle (ganz unten auf dieser Seite).

Letzte Woche erhielt ich die leider nicht zufrieden stellende Antwort des Stadtrates () und gestern einen Anruf durch die Limmattaler Zeitung. Deren Artikel mit meinen Antworten kann hier nachgelesen werden.

Und wie es der Zufall so wollte, stellte sich die Limmatstadt AG heute als neue Standortförderung des Limmattals beim Wirtschaftsfrühstück vor.

Das Interessanteste dabei fand ich, dass sie als Vision für das Limmattal definierte, es solle als «starke Marke» wahrgenommen werden. Meine Frage, wie denn diese Marke nun definiert sei, wofür die Marke Limmattal stehe, wurde leider nur mit «Limmatstadt» beantwortet. Eigentlich hätte ich dann gerne noch gefragt, wofür denn die Limmatstadt als Marke stehen soll, aber das verkniff ich mir dann, weil andere auch noch Fragen hatten. Jedenfalls ist auch diese Frage nicht beantwortet.

Wie will man eine Region als Standort fördern, wenn man noch nicht einmal sagen kann, wofür dieser Standort steht und was ihn einzigartig macht?

Fragen zur Public Governance werden nun durch inhaltliche Fragen ergänzt werden müssen.

Interessant war nach der Veranstaltung die Frage eines Teilnehmenden an mich: «Wie können Sie als FDP-ler dagegen sein, dass diese Aufgabe von Privaten wahrgenommen wird?» Die Antwort war schnell und klar: überhaupt nicht. Darum geht es ja gar nicht, sondern darum, wieso dieser durch unsere Steuergelder finanzierte Auftrag unter der Hand vergeben wurde oder ob er nicht besser hätte ausgeschrieben werden sollen, in einem fairen Wettbewerb.

Denn für eine funktionierende Wirtschaft braucht es Wettbewerb. Wo der nicht gegeben ist, endet die Gesellschaft in Korruption oder planwirtschaftlichem Chaos.

Das wollen wir für das mir lieb gewordene Limmattal doch vermeiden!

Interpellation Standortförderung Limmatstadt AG

Von Peter Metzinger

Im März 2018 wurde bekannt dass der gemeinnützige Verein „Standortförderung Limmattal“ (SFL) per 2019 mit der privaten Limmatstadt AG verschmelzen soll. Angeblich biete dies den grösstmöglichen Mehrwert für die heutigen SFL-Mitglieder, da so die gemeinsamen Stärken vereint werden könnten und die Standortförderung künftig schlagkräftig aus einer Hand getätigt werden könnte. Die Gesellschaft wurde 2014 auf Initiative der Halter AG gegründet. Sie investiert mit ihren Aktivitäten in die Region Limmattal, ist angeblich nicht gewinnorientiert und mittelfristig selbsttragend. Laut Insider-Informationen wird die Limmatstadt AG aktuell immer noch durch die Halter AG mit erheblichen Summen vorfinanziert. Dabei wird es sich kaum um ein selbstloses Engagement handeln. Im Limmatfeld hat die Halter AG viel versprochen, vieles davon nicht gehalten und nach dem Verkauf der Immobilien die neuen Besitzer und Mieter mit den durch die Halter AG oder eine ihrer Partnerfirmen verursachten Probleme alleine gelassen.

Ein Beispiel für das Haltern von Versprechen durch die Halter AG stellt folgendes Zitat von der Website www.limmatfeld.ch vom 30. Mai 2018 dar: „Der Rapidplatz ist das Zentrum des Limmatfelds und der Treffpunkt für Anwohner und Arbeitende. Hier trifft man sich, flaniert und verweilt. Zudem ist der Platz auch Bühne für kulturelle Angebote. Mit mehr als 10’000 m2 entsprechen die zahlreichen Laden- und Gewerbelokale in «unserer kleinen Stadt» der Fläche eines mittleren Einkaufszentrums, das vielfältige Angebot mit Bäckerei, mediterranen Spezialitäten, Migros- und Lidl-Filiale deckt schon heute jeden täglichen Bedarf.“ – Jeder, der sich im Limmatfeld auskennt, weiss, dass das meiste hiervon nicht stimmt. Die Wut unter der Bevölkerung im Limmatfeld auf die Halter AG ist gross.

Nun soll die gleiche Firma eine zentrale Rolle bei der Standortförderung für das Limmattal übernehmen.

Angesichts der Tatsache, dass sich die Gemeinden des Limmattals mit der Standortförderung in die Abhängigkeit einer privaten Firma begeben, deren Initiant den Ruf hat, seine Versprechen lediglich einzuhaltern – siehe auch Rechtsstreit mit der Stadt bzgl. Parkplätze im Limmatfeld – bitte ich den Stadtrat um die Beantwortung der folgenden Fragen:

1. Wie genau finanziert sich die Limmatstadt AG und was ist deren Business Modell?

2. Wie kann sichergestellt werden, dass die Limmatstadt AG die Interessen der Gemeinden immer gegenüber den eigenen Priorität einräumen?

3. Wie stellen die Gemeinden des Limmattals – bzw. der Stadtrat von Dietikon – sicher, dass Interessenkonflikte zwischen Bauunternehmen immer zugunsten der Gemeinden entschieden werden?

4. Wird der Limmatstadt AG eine Monopolstellung im Limmattal eingeräumt oder können sich auch andere, private Standortförderer oder Standortvermarktungsfirmen um das Mandat bewerben?

5. Falls ja, ab wann gibt es eine öffentliche Ausschreibung?

In den Vorstand der IG Silbern gewählt

Stadtpräsident Roger Bachmann erläutert die Pläne der Stadt

Der Verein Interessengemeinschaft Silbern-Dietikon wurde am 29. August 2003 gegründet und vertritt die Anliegen der Eigentümer und Grossmieter gegenüber Behörden, ist Informationsquelle zu laufenden Planungen und fördert den Austausch über Aktivitäten der einzelnen Mitglieder.

Die Hauptziele sind unter anderem die Förderung der Bekanntheit und der Standortattraktivität der im Quartier der Silbern-Dietikon gelegenen Liegenschaften, die positive Entwicklung des Gebietes Silbern zu einem urbanen Wirtschafts- und Lebensraum, die Pflege, respektive der Aufbau geeigneter Kontakte , namentlich zu Industrie- und Handelsverein (IHV), Vereinigung Zentrum Dietikon (VZD), Gewerbeverein und Stadt Dietikon, Standortförderung Dietikon und die Unterstützung und Intessensvertretung von und in verwandten Gremien wie „Vorwärts Limmattal“, „Wirtschaftsrat Dietikon“.

Seit dem Mai ist der Limmat Tower Mitglied bei der IG Silbern. Als Mitglied des Eigentümer-Ausschusses durfte ich den Limmat Tower heute bei der Generalversammlung der IG Silbern vertreten.

Weil die IG Silbern ihre Kommunikation, ihr Branding und ihre Kampagnenfähigkeit verstärken möchte, wurde ich in deren Vorstand gewählt. Ich freue mich darauf, die Entwicklung dieses Gebietes mit meiner (Business-) Campaigning-Erfahrung zu unterstützen und bedanke mich für das Vertrauen.

Manche rechnen übrigens auch das Limmatfeld zum Gebiet Silbern. Aber auch wenn man die beiden Gebiete getrennt sieht, sie haben vieles gemeinsam.

Zum Beispiel die Verkehrsprobleme der Achse Silbernstrasse-Heimstrasse, zu denen Stadtpräsident Roger Bachmann in seinem Referat Massnahmen präsentierte, die die Belastung der Heimstrasse reduzieren sollen.

Nein zu den Initiativen gegen die Limmattalbahn

Am Donnerstag hatten wir, wie jeden ersten Donnerstag im Monat, Gemeinderatssitzung. Erstes Thema war die kommunale Initiative gegen die Limmattalbahn. Meine Rede zu diesem Thema habe ich so verfasst, dass sie auch gleich noch zur Abbruch-Initiative passt. Letztendlich ist es egal, wie viele Initiativen gegen die Limmattalbahn noch über uns ergehen lassen müssen. Sie sind verantwortungslos, weil sie keine Antwort darauf liefern, wie die Zunahme des Verkehrs in den kommenden Jahren bewältigt werden soll und deshalb abzulehnen. Nicht umsonst hat der Dietiker Gemeinderat einstimmig Nein gesagt, nicht umsonst sämtliche Parteien die Nein-Parolen gefasst. Hier meine Rede im ungefähren Wortlaut. „Nein zu den Initiativen gegen die Limmattalbahn“ weiterlesen

«Ein neuer Stadtteil lebt sich ein»

Die Limmattaler Zeitung berichtet heute über das Limmatfeld und den Beginn des Stadtfests in Dietikon. Ich hoffe, ich sehe den einen oder die andere Leser/in dort in den kommenden Tagen. Am Samstag habe ich von 17 bis 22 Uhr Dienst an der Theke des Quartiervereins Limmatfeld, am Sonntag bin ich den ganzen Tag für den Getränkenachschub im Zelt des Gemeinderats zuständig.

Hier geht’s zum Artikel: epaper-service.azmedien.ch/Nachrichten/3108-lim-Neujahrsblatt-p969831.html

Lernwerkstatt zum Thema Künstliche Intelligenz und KMU

Dem einen oder anderen wird bekannt sein, dass ich die Firma evAI Intelligence GmbH mitgegründet habe, die Künstliche Intelligenz nutzbar macht – für jeden, insbesondere für KMU.

Am Digital Summit für KMU gestalten wir am 28. August eine Lernwerkstatt zu diesem Thema, in dem wir wichtiges Grundlagenwissen vermitteln und den Teilnehmern ermöglichen, daran zu arbeiten, wie sie sich mit Künstlicher Intelligenz einen Wettbewerbsvorteil verschaffen können.

Gesponsert ist die Lernwerkstatt durch meine Firma business campaigning GmbH, die schon seit einem Jahr Künstliche Intelligenz in Kampagnen einsetzt – bisher bei politischen und bei Marketing-Kampagnen.

Hier geht’s zum Lernwerkstatt Facebook-Link, hier direkt zur Lernwerkstatt.

«Die Bank, die keine ist»

Die Werbewoche berichtet heute über die Arbeit meiner Firma business campaigning GmbH für die Hypothekarbank Lenzburg, die zweite Bank übrigens, die wir bei der Jubiläumskommunikation unterstützen dürfen. Hier allerdings geht es um einen kreative Lösung für einen neuen, ungewöhnlichen Standort:

Business Campaigning unterstützt die Hypothekarbank Lenzburg beim Marketing für ihr neues Beratungsoffice in Aarau. Im Coworking-Space AarauDigital befindet sich «die Bank, die keine ist».

„«Die Bank, die keine ist»“ weiterlesen

Kritische Fragen zur Limmatstadt AG

Meine kritischen Fragen zur Public Governance bei der neuen Standortförderung und deren Verbindung zur Halter AG (siehe letzter Blog-Artikel) stehen heute in der Limmattaler Zeitung:

https://epaper-service.azmedien.ch/Nachrichten/0707-lim-Unterhaenger-p954815.html