business campaigning GmbH: Mit dem Chatbot zur sicheren Rente

Heute morgen hat meine Firma per Medienmitteilung darüber informiert, dass wir einen Chatbot zur dritten Säule als Teil einer Kampagne für junge Leute konfiguriert haben. Die Kampagne, für die Säule-3A-Stiftung Privor, haben wir in Zusammenarbeit mit der Hypothekarbank Lenzburg geplant und umgesetzt (vom Video abgesehen, das durch die Hypi direkt gemacht wurde).

Weitere Informationen:

http://www.campaigning.ch/index.php/medienmitteilungen-ausfuehrlich/altersvorsorge-3-0-mit-dem-chatbot-zur-sicheren-rente

Grober Tippfehler im letzten Blog-Beitrag

Soeben habe ich gemerkt, dass ich mich letzten Blog-Beitrag böse vertippt habe. Es sollte nicht heissen «Das bedeutet, ich sollte den Slogan von business campaigning Day anpassen», sondern den von business campaigning GmbH. Denn die business campaigning GmbH is «the real thing» in Sachen Campaigning. (Oder doch das business campaigning® Modell?)

Die Fotos zeigen es: Campaigning Summit Switzerland 2017 mit 200 Teilnehmern mehr, als Donald Trump bei seiner Amtseinführung

Medienmitteilung vom 1. April 2017 | business campaigning GmbH

(Fotos ganz unten, © Bastian Schweitzer Film and Photography)

Mit Campaigning in die Zukunft 

Internationales Campaigner-Treffen mit 200 Teilnehmern – mehr, als bei Donald Trumps Amtseinführung

Dietikon, im Jahre des Herrn am 1. April 2017 – Am 5. Campaigning Summit Switzerland trafen sich am Freitag im ausverkauften Papiersaal Zürich fünf internationale Top-Referenten und rund 200 Kampagnen-Macher/innen aus Deutschland, Grossbritannien, Holland, Irland, Italien, Österreich, dem Saarland, Spanien und der Schweiz und aus vielen verschiedenen Branchen und Berufen, um Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu inspirieren und untereinander besser zu vernetzen. Auch die niederländische Botschafterin Anne E. Luwema stattete dem Campaigning Summit Switzerland 2017 einen kurzen Besuch ab.

Jonathan Ellis demonstrierte Tools zur Planung von Kampagnen, Operation Libero gewährte einen Blick hinter die Kulissen ihrer Kampagnenorganisation, Michael Brandtner betonte, dass sich Marken mit einem einzigen Wort positionieren sollten. Veranstalter Peter Metzinger gab den Teilnehmenden mit einem Rück- und Ausblick seine 5 wichtigsten Lektionen aus den vergangenen 5 Campaigning Summit Switzerlands mit und Bestseller-Co-Autor Yuri van Geest erläuterte sein Konzept der Exponentiellen Organisation als effektiver Schutz gegen die disruptiven Folgen der Digitalen Transformation. Für physische und geistige Auflockerung mittels Lachyoga und Gesichtslesen sorgte nach dem Mittagessen Stuart Goodman.

Zusammenfassend wurden die Erfolgsfaktoren Einfachheit, Empathie, richtige Zielgruppenorientierung, Innovation und die Wahl der richtigen Ziele aus verschiedenen Blickwinkeln thematisiert.

Finanziert wurde der Campaigning Summit Switzerland mehrheitlich durch business campaigning GmbH, die Nr. 1 für Campaigning  in der Schweiz. Unterstützung dabei gab es durch persoenlich Verlag AG, Hochschule Luzern, Ticketino AG, news Aktuell (Schweiz) AG, KV Zürich Business School, Watson und Papiersaal. Evernote notierte den Summit live mit. Und die saarländische SHF Foundation hat die Teilnahme von Saarländern gesponsert.

In der Toolbox, die der Präsentation neuer Campaigning-Tools dient, waren neben Evernote die Firmen Capture Media, SThAR und Yawave vertreten und stiessen dabei auf grosses Interesse. business campaigning GmbH demonstrierte live die Konfiguration ihres Campaigning-Chatbots mit dem Namen Berni.

Mit einer Rede eröffnet und moderiert wurde der Summit wieder von Stephan Klapproth. Zwischendurch gab es 12 BarCamp-Sessions, in denen Teilnehmende eigene Fragestellungen mit anderen Teilnehmenden bearbeiten und sich, so wie in den Pausen, intensiv vernetzen konnten.

Schon am Vortag hatte zusammen mit der KV Zürich Business School und Stride Learning in der Sihlpost der business campaigning Day stattgefunden, mit Referaten und Workshops.

Veranstalter Peter Metzinger ist felsenfest überzeugt, dass der Campaigning Summit Switzerland mehr Teilnehmer hatte, als Donald Trump bei dessen Amtseinführung. «Man kann es auf den Bildern sehen», so der Campaigning-Papst, wie er von vielen genannt wird.

Der Campaigning Summit Switzerland 2017 auf Twitter:
https://storify.com/campaigning/campaigning-summit-switzerland-2017

Fotos werden im Laufe der kommenden Tage hier veröffentlicht: facebook.com/CampaigningCH

Der nächste Campaigning Summit Switzerland findet am 16. März 2018 statt. Bis am Montagabend gibt es 20 besonders günstige Aftersummit-Tickets für nur 175.- Franken. Unmittelbar nach dem Event wurden davon bereits 11 gekauft. Ab Dienstag gibt es die Too Early Bird Tickets für 250.- Franken,  ebenfalls limitiert auf 20 Stück. Diese kann man bis Ende Mai beziehen bzw. bis zu dem Tag, an dem mindestens 3 Referentinnen oder Referenten bekanntgegeben werden.

Der offizielle Hashtag lautet #CSCH18

Weitere Informationen:

Peter Metzinger | @campaigning | +41 79 628 61 26 | peter@businesscampaigning.com

Event-Website http://www.CampaigningSummitSwitzerland.com

Event-Twitter @Campaigning_CH

«Campaigning ist die Kunst, alle Register ziehen zu können und Menschen zu mobilisieren, um effektiv und effizient seine Ziele zu erreichen.» (Peter Metzinger)

 

 

Impressionen vom business campaigning Day und den Campaigning Summit Switzerland Vorbereitungen

In Zusammenarbeit mit der KV Zürich Business School und Stride Learning fand heute in der Sihlpost der erste business campaigning Day statt. Ca. 65 Teilnehmende informierten sich über das business campaigning® Modell, das erstmal veröffentlichte How To Do Business Campaigning Manual und den Zertifikatskurs Strategisches Campaigning, der am 5. Oktober an der KV Zürich Business School beginnt. Am Vormittag stellte ich zuerst das business campaigning® Modell vor, dass sich vor ziemlich genau 20 Jahren in meinem Kopf zu formen begann. Anschliessend referierte Nicolas Bürer, Geschäftsführer von digitalswitzerland darüber, wie man sich in Campaigning-Manier die Digitale Transformation bei den Hörnern packen kann, Roman Ernst erklärte, was richtige Zielgruppenorientierung ist und wie man sie erreicht und ich erläuterte, wie man die 14 Strategischen Campaigning Grundsätze in den Gebieten Marketing und Leadership einsetzen kann.

Am Nachmittag gab es im Rahmen der Campaigning-Werkstatt ein Community Building Lab von Stride Learning.

Das folgende Feedback, das ich via Kontaktanfrage bei Xing anschliessend bekam, sagt alles :«Guten Tag Peter, Der Kurs heute war wirklich super. Ich will mehr.» – Was will man mehr? Die folgenden Bilder geben ein paar Impressionen.

 

 

 

 

 

 

Aktuell während ich dies schreibe, befinde ich mich im Folium des Papiersaals, wo morgen der 5. Campaigning Summit Switzerland über die Bühne geht und jetzt eben die Generalproben abgeschlossen wurden. Nach dem gestrigen Ausverkauf konnten wir heute wieder ein paar Tickets zur Verfügung stellen. Letzte Chance!

Internationales Campaigner-Treffen in Zürich

Gestern haben wir die folgende Medienmitteilung veröffentlicht:

Mit Campaigning in die Zukunft

Internationales Campaigner-Treffen in Zürich

Zürich – Am Freitag treffen sich in Zürich zum fünften Mal führende Kampagnenmacher/innen zum Campaigning Summit Switzerland, um sich getreu dem Motto «Networking, Inspiration, voneinander lernen» auszutauschen. Sie kommen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, Spanien, England und Holland und diskutieren die Zukunft des Campaignings und wie sich mit Campaigning die Zukunft gestalten lässt. Unter den fünf internationalen Referenten befinden sich Operation Libero und ein Bestseller-Autor mit Augen öffnenden Erkenntnissen zur exponentiellen technologischen Entwicklung und deren Folgen. Der Hashtag lautet #CSCH17.

Weiter lesen: http://www.campaigningsummitswitzerland.com/de/medien/2017-03-27-mit-campaigning-in-die-zukunft-internationales-campaigner-treffen-in-zuerich

 

How To Do Business Campaigning – Das neue Manual

Ich bin ja immer wieder erstaunt, wenn mir Leser berichten, dass sie mein Buch Business Campaigning bis zum Schluss gelesen und dabei viel gelernt haben. Es ehrt mich natürlich, aber ich selbst finde es mittlerweile viel zu kompliziert.

Deshalb habe ich schon vor Jahren an einer Art Kochbuch für Kampagnen zu schreiben begonnen, das einen einfach nur durch den Planungsprozess führt, vom ersten Schritt bis zum letzten Schritt. Natürlich baut es auf dem business campaigning® Modell auf, das ist ja logisch. Dieses Manual beinhaltet die Checklisten des Modells in der Reihenfolge, in der sie bearbeitet werden müssen, mit minimalen Erläuterungen. (Wer es genauer wissen will, kann ja im Standardwerk Business Campaigning alles nachlesen.)

Und heute ist es endlich einsatzbereit. Mit unserem neuen Thermobinder, extra dafür angeschafft, haben wir den ersten Prototypen produziert, so dass am kommenden, ersten business campaigning Day in der Campaigning Werkstatt mit diesem Manual gearbeitet werden kann. Natürlich kann man sich auch am Campaigning Summit Switzerland eines der noch limitierten Exemplare schnappen. (Achtung: aktuell nur noch 15 reguläre Tickets übrig.)

Die sieben Phasen der Kampagnenplanung und die USR III

Am Freitag liess die NZZ drei Kampagnenmacher zur Frage zu Wort kommen, warum die Schweizer Abstimmungskampagne für die Unternehmenssteuerreform III scheiterte. Zumindest zwei davon vertraten die Meinung, es sei zu wenig im Vorfeld getan worden. Ich möchte nun ausnahmsweise mal nicht auf die Frage eingehen, ob die Gastautoren den Begriff Campaigning sinnvoll definieren. (Damit meine ich eine Definition, die die Methodik von semantisch verwandten Methoden abgrenzt, insbesondere von der öffentlichen Kommunikation zur Mobilisierung von Menschen. Ein neuer Begriff muss sich klar von bisherigen unterscheiden, damit nicht alter Wein in neuen Schläuchen verkauft wird.)

Stattdessen möchte ich auf die Kampagnen-Mechanik eingehen, wie sie im business campaigning® Modell beschrieben ist und 2003 in meinem Buch Business Campaigning veröffentlicht wurde.

Hier die relevantesten Passagen zweier Gastautoren:

Das mangelnde Vertrauen kam aber primär dadurch zustande, dass die Vorlage nicht verstanden wurde. Nicht, weil die Bürgerinnen und Bürger zu dumm dafür wären, sondern weil die Wirtschaftsverbände und Parteien erst wenige Monate vor dem Abstimmungssonntag begannen, mit wenigen Parolen und Schlagworten eine Abstimmungskampagne zu führen, welche weder die Steuerreform erklärte noch die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ernst nahm.

Die Beschränkung auf eine reine Werbekampagne über drei Monate genügt heute nicht mehr. Sie hat wahrscheinlich noch nie genügt. Wer heute wirtschaftspolitische Vorlagen gewinnen will, muss die Elemente, welche das Erfolgsmodell Schweiz ausmachen, in «Friedenszeiten» erklären und nicht erst im «Krieg» Slogans verkünden und Plakate schwenken. Wo war in den letzten Jahren die provokative Debatte darüber, ob die Schweiz überhaupt eine Unternehmenssteuer brauche? Wo die leicht lesbare Infografik, wie das Steuersystem der Schweiz funktioniert?

(Andreas Hugi)

Politik und Wirtschaft müssen unter dem Jahr zwischen den Abstimmungen wieder mehr in Vertrauensbildung, Wissensvermittlung und Debatten investieren, idealerweise gemeinsam auf einer Plattform oder zumindest koordiniert. Direkte Demokratie ist ernsthafter Dialog durch überzeugende Köpfe und nicht nur Werbung. Nur dieser Dialog führt zur Akzeptanz politischer Positionen und Vorlagen.

Selbstverständlich braucht jede Abstimmungskampagne ihre Plakate und Schlagworte, dies ist jedoch nur noch das werberische Schlussbukett, die Schlussmobilisierung in den letzten Wochen vor dem Abstimmungssonntag, um flächendeckend die Aufmerksamkeit für sein Anliegen zu gewinnen und zum Handeln, also zum Abstimmen, aufzurufen. Zuerst kommt die dialogische Kommunikation (das Wesen der Public Relations), dann die Schlusskampagne (die Werbung). Diese Mechanik – der kurze Werbespot sei an dieser Stelle erlaubt – ist den Kommunikationsprofis in unserer Branche sehr wohl geläufig.

(Roman Geiser)

Dass Campaigning Dialog ist, predige ich ja nun schon seit 20 Jahren, und diese Erkenntnis hat auch Eingang in eine meiner Campaigning-Definitionen gefunden:

Campaigning = Intention x Information x Interaktion x Intervention

Aber wie sieht es mit den anderen Aussagen aus? Braucht es bei Abstimmungskampagnen eine Art Vorkampagne und Dialog in «Friedenszeiten»? – Nach dem business campaigning® Modell ganz klar: Ja.

Denn in der Regel folgen alle Kampagnen sieben typischen Phasen, wie sie in der Grafik symbolisch dargestellt sind.

  1. Kampagnen-Planung

    Während der Kampagnen-Planung wird die erste Idee formuliert, einer Analyse unterzogen, die Strategie ausgearbeitet und die verschiedenen Projekte oder Teilprojekte definiert. Notwendige Sofortmassnahmen werden im Massnahmenplan festgehalten, umgesetzt und evaluiert. Dazu gehört auch, was es in Phase 2 zu tun gibt.

  2. Community-Aufbau

    Die interne Kampagne kommt immer zuerst. Sie dient auch als Test für die Umsetzbarkeit nach aussen. Interne Meinungsmacher, Beeinflusser und Entscheider werden involviert und können Einfluss nehmen. Die Grenze zwischen intern und extern entscheidet darüber, ob damit nur «innerhalb der eigenen Organisation» oder z.B. «innerhalb der Branche» usw. gemeint ist. Je nach Feedback wird der Kampagnen-Plan angepasst.

  3. Community-Ausweitung

    Weitere Stakeholder werden involviert oder informiert. Spätestens jetzt sind damit auch externe Akteure bis hin zur gesamten Öffentlichkeit gemeint. Bei Abstimmungskampagnen ist in dieser Phase der in den Gastautoren-Beiträgen der NZZ erwähnte Dialog, die Vertrauensbildung und  die Wissensvermittlung zu leisten. Je nach Feedback wird der Kampagnen-Plan angepasst.

  4. Logistische Vorbereitungen

    Während dieser Phase werden die Kampagnenmaterialien produziert, das Team ausgebildet, die Infrastruktur aufgebaut usw. Bei Abstimmungskampagnen werden Plakate, Flyer usw. produziert.

  5. Lancierung

    Ob sie nur einen Tag geht oder eine ganze Woche: die Lancierung sollte als gesonderte Phase betrachtet werden, weil sie eine andere Dynamik als der Rest der Kampagne hat und weil von ihr so viel abhängt («you never get a second chance to make a first impression»). Je nach Feedback wird der Kampagnen-Plan angepasst.

  6. Umsetzung

    In dieser Phase wird umgesetzt und beim Erreichen von Meilensteinen gemessen, ob man auf Kurs ist. Die Meilensteine wurden schon während der Planung festgelegten; das ist sehr wichtig. Auch die Art und Weise, wie die Zielerreichung gemessen wird, muss bereits zusammen mit der Kampagnen-Strategie ausgearbeitet worden sein. Nur so kann man verhindern, dass die Wirksamkeitsmessung mehr vom eigenen Wunschdenken beeinflusst wird als von den Fakten. Je nach Ergebnis werden Analyse, Strategie,  Projektplanung und/oder die Massnahmenplanung überarbeitet.

  7. Abschlussphase

    Die Kampagne ist beendet, anhand der zu Beginn festgelegten Kriterien wird ihr Erfolg beurteilt und aus dem Ergebnis die Lehren für die nächste Kampagne gezogen und schriftlich festgehalten. Diese finden ihren Eingang in die Analyse, Strategie, Projekt- und Massnahmenplanung für die nächste Kampagne.

Abschliessend sei noch erwähnt, dass dieses Modell fraktal ist. Denn die sieben Phasen gelten auf jeder Ebene bzw. zu einem gewissen Mass auch wiederum in den einzelnen Phasen. Die interne Kampagne folgt dem gleichen Muster, wie auch die Phasen der Community-Ausweitung und die Lancierung.

Ich freue mich auf Fragen und Kommentare und/oder Diskussionen über dieses Bild am business campaigning Day mit anschliessendem Campaigning-Meetup am 30. März und/oder beim Campaigning Summit Switzerland am 31. März. (Es sind weniger als 20 reguläre Tickets übrig.)