How To Do Business Campaigning – Das neue Manual

Ich bin ja immer wieder erstaunt, wenn mir Leser berichten, dass sie mein Buch Business Campaigning bis zum Schluss gelesen und dabei viel gelernt haben. Es ehrt mich natürlich, aber ich selbst finde es mittlerweile viel zu kompliziert.

Deshalb habe ich schon vor Jahren an einer Art Kochbuch für Kampagnen zu schreiben begonnen, das einen einfach nur durch den Planungsprozess führt, vom ersten Schritt bis zum letzten Schritt. Natürlich baut es auf dem business campaigning® Modell auf, das ist ja logisch. Dieses Manual beinhaltet die Checklisten des Modells in der Reihenfolge, in der sie bearbeitet werden müssen, mit minimalen Erläuterungen. (Wer es genauer wissen will, kann ja im Standardwerk Business Campaigning alles nachlesen.)

Und heute ist es endlich einsatzbereit. Mit unserem neuen Thermobinder, extra dafür angeschafft, haben wir den ersten Prototypen produziert, so dass am kommenden, ersten business campaigning Day in der Campaigning Werkstatt mit diesem Manual gearbeitet werden kann. Natürlich kann man sich auch am Campaigning Summit Switzerland eines der noch limitierten Exemplare schnappen. (Achtung: aktuell nur noch 15 reguläre Tickets übrig.)

Jede Kampagne hat eine eigene Identität: die Campaign Identity

Kaum zu glauben, dass es nur noch wenige Wochen bis zum 5. Campaigning Summit Switzerland sind. Vor wenigen Tagen haben wir einen Newsletter verschickt, dessen Inhalt es durchaus wert ist, ihn hier nochmals zu wiederholen.

Die Abstimmung über die Unternehmenssteuerreform III hat es mal wieder gezeigt: der Erfolg einer jeden Kampagne hängt enorm ab vom Image der Organisation dahinter. Dabei spielt es keine grosse Rolle, ob es sich um eine Abstimmungskampagne oder eine Werbekampagne für ein Produkt handelt. Letztendlich geht es immer um Vertrauen, Nutzen und Relevanz.

Insofern hat auch jede Kampagne ihre eigene Identität, weshalb ich gerne auch von der Campaign Identity spreche, in Anlehnung an den Begriff Corporate Identity. Das ist  – neben anderen – auch ein Grund, weshalb wir bei business campaigning GmbH mit Michel Philipona einen Markendesigner im Team haben. Er entwickelt nicht nur Corporate Identities, Logos usw., sondern stellt zu Beginn einer jeden Kampagne die richtigen Fragen nach deren Identität und Positionierung. (Und natürlich kann er das alles dann auch gleich noch graphisch umsetzen.)

Vor wenigen Jahren bin ich auf Michael Brandtners Blog «Brandtner on Branding» gestossen, der sich Woche für Woche der Frage widmet, wie man sich positionieren muss, um seine Ziele zu erreichen.

Obwohl ich immer viel zu wenig Zeit zum Lesen habe, lese ich diesen Blog regelmässig und sehr gerne. Denn Michael Brandtner bringt auf eine andere und frische Art zum Ausdruck, was auch ich über Markenpositionierung denke.

Und deshalb haben wir Michael ja auch als Referent an den kommenden, fünften Campaigning Summit Switzerland eingeladen.

Die folgenden Beiträge der letzten Zeit finde ich besonders gut:

Mercedes versus BMW oder das große Markenduell 2017

Über Jahrzehnte wurde vor allem auch in den Medien das Markenduell zwischen Mercedes-Benz und BMW zelebriert. So stand Mercedes für Prestige und Fahrkomfort, während BMW auf das Gegenthema „Fahrfreude“ setzte. Nur vor einigen Jahren sah es dann auf einmal so aus, dass das große Duell BMW versus Audi lauten wird. Nur dann tappte zuerst Audi und dann auch BMW in die „Designperfektions-Falle“. Hier weiterlesen.

Positionierung und Repositionierung oder woran man eine starke Markenidee erkennt

Starke Markenideen positionieren nicht nur die eigene Marke in der Wahrnehmung der Kunden, sie repositionieren auch immer den Mitbewerb direkt oder indirekt. Wenn Coca-Cola in der Wahrnehmung „The real thing“, also das Original ist, dann sind automatisch alle anderen Colas dazu „verdammt“, nur Kopien zu sein. Hier weiterlesen.

30 Jahre Red Bull oder das eigene Markendenken beflügeln

… Dabei geht es gar nicht darum, wer als Erster eine Produkt- oder Dienstleistungskategorie erfindet, sondern vor allem darum, wer diese als Erster besetzt. Tesla hat sicher das Elektroautomobil nicht erfunden, aber Tesla ist dabei, die erste Elektroautomobilmarke zu bauen…. Hier weiterlesen.

Vom Lesen alleine wird man nicht schlau. Wir freuen uns deshalb sehr auf das Referat von Michael Brandtner am 31. März und die Möglichkeit, sich mit ihm in den Pausen persönlich auszutauschen.

Wer noch ein Ticket ergattern möchte, sollte sich beeilen: www.CampaigningSummitSwitzerland.com bzw. direkt hier im Ticketportal.

Last not least, nicht vergessen: wer ein Ticket für den Campaigning Summit Switzerland hat, spart 100 Franken am business campaigning Day mit der ersten Schweizer Campaigning Werkstatt.

Das business campaigning Modell wird erwachsen

Heute sind es exakt 18 Jahre her, dass ich das erste Mal ein Campaigning-Semianr gab, das auf dem business campaigning Modell beruhte. Schon zu Greenpeace-Zeiten hatte ich die Idee, ein Modell zu entwickeln, mit dem man rasch vermitteln kann, wie erfolgreiches Campaigning funktioniert, mit dem man Kampagnen und Change-Projekte planen und umsetzen und mit dem man Kampagnen, Change-Projekte und die Leistung von Campaignern evaluieren kann. Dieses Modell entwickelte ich dann für ein internes Campaigning-Seminar für die Zürcher Sektion der damaligen Gewerkschaft Bau & Industrie (die dann später mit der SMUV zur Unia fusionierte).

Nach einem Tag Folienschlacht und Zuballern der Teilnehmer war mir klar: das Ganze muss noch entschlackt und vereinfacht werden. Auch wenn das Feedback durchaus positiv und die späteren Kampagnenerfolge dieses Feedback bestätigten, gab es noch einiges Finetuning zu tun.

Das tat ich während der folgenden Monate und testete die neue Version dann am 26. April im Rahmen eines öffentlichen Seminars. Dort waren nicht nur Vertreter von Gewerkschaften und NGOs, sondern auch von Unternehmen anwesend, die anschliessend mit Mandaten auf mich zukamen. Der Unternehemensberatungsteil von business campaigning GmbH war geboren. Heute bieten wir Aus- und Weiterbildung, Unternehmensberatung und Agenturdienstleistungen (analog einer Kommunikationsagentur) an.

Ebenfalls 1998 begann ich mit der Arbeit an meinem Buch «Business Campaigning», veröffentlichte aber zuerst noch ein paar Fachartikel zum Thema Campaigning. Das Buch war dann erst 2003 fertig.

Es gäbe noch viel über die damalige Phase zu erählen, aber die laufenden Kampagnen rufen wieder. Wer sich gerne mit mir über damals unterhalten möchte, bekommt am Campaigning Summit Switzerland 2016 eine Chance. Nur noch vier Wochen. Es empfiehlt sich, die Tickets nicht zu spät zu buchen. Nicht nur, weil sie dann mal teurer werden, sondern auch, weil es immer weniger werden.

www.CampaigningSummitSwitzerland.com

Good Niuws – Peter Metzinger als Kurator 

Heute wurde die folgende Medienmitteilung lanciert:

Medienmitteilung vom 10. Dezember 2015

Die App Niuws bietet Nachrichten und Empfehlungen von rund 60 Expert(inn)en, nämlich ausgewählten Kuratoren, die Artikel nach Relevanz ordnen, kommentieren und weiterempfehlen. Peter Metzinger wurde offiziell als Kurator von Niuws ausgewählt. Er wird ab heute mehrmals pro Woche seine Inputs über Campaigning-Themen teilen.   „Good Niuws – Peter Metzinger als Kurator „ weiterlesen

business campaigning® in Washington D.C.

Last Friday the time had come. I ran Washington D.C.’s first campaign strategy workshop based on my business campaigning® model. The workshop was for a client of our partner agency turner4D. Most important tools were „Four Layers of Planning“, a strategy mindmap based on my strategy definition and a process that has proved to be successful since my first business campaigning® workshop, back in 1999. 
Four Layers of Planning
It was a great pleasure to work with the turner4D team, their client and renowned experts like leading pollster Celinda Lake and former campaign manager David Hunter. The workshop was such a success (9in the eyes of Turner4D and their client) that we are considering applying it to a wider range of their and our joint clients. Looks like I’ll be back in the US soon 🙂
Want to learn more about business campaigning®? – Book my seminar on 27th and 28th November: www.amiando.com/CampaigningSeminar.html

Und weiter wird gebildet

Unterwegs nach Luzern, wo ich heute und morgen im CAS Strategic Communication unterrichte. In zwei Tagen werde ich einen Einblick in das «business campaigning»® Modell geben. Die Themen, die ich behandle erstrecken sich von der Definition des Begriffs Campaigning und seiner Nähe zur Integrierten Kommunikation über die 14 Strategischen Campaigning Grundsätze bis hin zu weniger bekannten Tools für die Situationsanalyse und die verschiedenen Definitionen des Begriffs Strategie. Morgen Nachmittag sollten die Teilnehmenden dann wissen, welche Fragen eine Strategie beantworten muss wie man eine Strategie entwickelt. 

Der Inhalt ist ähnlich wie beim Campaigning Seminar, das ich am 20. und 21. November anbiete. Bis 21. Juli  Frühbucher-Rabatt mit bis zu CHF 500.- Ermässigung: www.amiando.com/CampaigningSeminar
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*** Werbeblog ***
Jetzt anmelden für den Campaigning Summit Zurich 2014.
Reguläre Tickets zum normalen Preis nur noch bis zum 19. Mai.
*** Ende des Werbeblogs***

«Diplomeros PR Coup»

 

„Vor zwei Wochen lancierte das Startup Diplomero seine Online-Learning-Plattform. Seither gab es zahlreiche Beiträge in verschiedenen Medien – dank dem zehnjährigen Mathe-Genie Max Janisch. Ein Schulbeispiel für eine gelungene PR Kampagne.“

So stand es am 29. November auf Startupticker.ch, und das freute mich ganz besonders, denn diesen Coup kann ich für mich verbuchen. Dabei war der Ansatz an und für sich eigentlich gar nichts Spezielles, denn es handelte sich lediglich um eine konsequente Umsetzung des Strategischen Campaigning Grundsatzes Nr. 1, «polarisieren, profilieren, positionieren». Während es sich bei den meisten Online Learning Plattformen um so genannte MOOCs handelt («Massive Open Online Courses»), auf denen (ältere) Professoren ihren normalen Unterricht gratis zum Anschauen anbieten, ist der jüngste Dozent bei Diplomero, der ersten Online Learning Plattform der Schweiz, ein  zehnjähriges Mathe-Genie, das mit Hilfe seines Vaters einen massgeschneiderten Nachhilfekurs für Maturanden (Schweizerisch für Abiturienten) anbietet.

Als ich dies während einer Vorbesprechung meines Mandats als Mediensprecher für Diplomero erfuhr, war mir sofort klar, wie wir es schaffen würden, Diplomero in die Medien zu bringen. Allerdings ist Max noch aus einem anderen Grund ein Glücksfall, und der ist vielleicht noch viel wichtiger – zumindest auf Dauer. Max vertritt eine Generation junger Menschen, für die Online Learning so selbstverständlich sein wird, wie für meine Generation das Fernsehschauen. Bezeichnend in diesem Zusammenhang ist auch, wie schnell er die Aufnahmetechnik im Studio kapierte. Ich bin ja auch Dozent bei Diplomero, aber ich brauchte etwa eine Stunde, um mit der Technik klarzukommen.

Hier noch der Rest des Artikels von Startupticker.ch:

„«Diplomeros PR Coup»“ weiterlesen

Wenn der Schuss nach hinten losgeht

Wussten Sie, dass Warnungen vor möglichen Nebenwirkungen, zum Beispiel von Medikamenten oder Zigaretten, nur kurzfristig eine abschreckende Wirkung entfalten? Schon nach wenigen Tagen geht der Schuss nach hinten los.

Dann steigt die Attraktivität des Produktes, und zwar noch höher als wenn keine Nebenwirkungen genannt werden.

Den Forschern zufolge, die das untersuchten, hat der Effekt vermutlich etwas mit der Wahrnehmung von Glaubwürdigkeit zu tun. Wer vor dem eigenen Produkt warnt, gilt demzufolge als glaubwürdig. Nachzulesen im Bild der Wissenschaft.

Der Artikel zeigt, wie wenig wir häufig über unsere Zielgruppen wissen. Denn solche unerwünschten Wirkungen unserer Kommunikation überraschen uns doch immer wieder.

Als «Gegenmedikation» hilft nur die Kombination aus einer sehr guten Beobachtung der Zielgruppe und Offenheit dafür, dass diese sich einfach anders verhält als man denkt. Man sollte deshalb immer zuerst Tests machen und deren Wirksamkeit messen, bevor man das gesamte Budget verpulvert.

Ich muss jedoch davor warnen, dass solche typischen Campaigning-Methoden zur Erkenntnis führen können, dass man etwas grundlegend verändern muss – bei der Strategie oder den Massnahmen.

Auch vor einer Weiterbildung in Campaigning, wie ich sie am 21. und 22. November in Zürich anbiete, wird gewarnt. Von Teilnehmenden früherer Kurse ist bekannt, dass sie nach dem Kurs ihre Stelle kündigten. Wer sich nicht abschrecken lässt, wird belohnt. Mit dem folgenden Gutscheincode gibt es ein ganzes Dutzend Prozente Rabatt, gültig nur bis 15. Oktober: 12ProzentRabatt

Weitere Informationen und Anmeldung: http://www.amiando.com/CampaigningSeminar

Erzählen Sie das bitte nicht weiter.

You don’t honor the seconds, you’re not worth the hours

This morning I published another business campaigning Switzerland newsletter, which I’d like to present here in English.

Save time with TextExpander

This morning I would like to quickly introduce a software that I would never want be without anymore: TextExpander. It has already helped me to save a lot of time and increase my productivity (in line with Strategic Campaigning Guideline No. 11). It works like this: you enter a long or complicated text into a field and a snippet text into another field. From now on when you type the snippet it is automatically replaced by the long or complicated text. Although you save only a few seconds each time I have saved 7.75 hours, since I started using the software, a full working day. Imagine the productivity gains …

Branded Social Media Marketing seReive

Our little daughter seReive is evolving beautifully. Since a week, when the staff of Swiss Travel Systems AG is posting on Twitter or Facebook, their posts no longer show the name of another company the social media tool of which they are using, but the name of their website www.SwissTravelSystem.com Clicking on it will draw users to the site. Branded Social Media Marketing this is called in a technical jargon, and Swiss Travel Systems AG is taking over a pioneer role for this here in Switzerland. Thanks to a so-called white label version of seReive. Media release here.

For more information: www.seReive.info

Next Campaigning Seminar: 14-15 January 2013

„Dear Co-Campaigners. Yesterday I presented my input on (name of the project) to the board of directors meeting. My suggestion to go back to the roots, meaning to start all over with the vision (what does our organisation want, what do our customers expext?) did – after a lively discussion -. fall on fertile ground. To create awareness  of the „four levels“ (Vision, Strategy, Operations, Tactics) is very helpful to overcome deadlocks and approach problems from a new angle. It’s just often the case that you lose the actual goals out of sight during the „fire extinguishing“ and then possibly find yourself somewhere where you did not want to go … „.

After this feedback to the last seminar I’ve decided to offer another one, again at the Clouds, on 14 and 15 January 2012.

Regristration here (German):  http://www.amiando.com/CampaigningSeminar

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business campaigning Modell auf nur einer DIN A4 Seite

Das nenne ich echte Leistung und Engagement. Martin Gallmann, Betriebswirtschafter und Personalberater, der mich kürzlich als Referent im MAS Communication Management an der Hochschule Luzern erlebte, hat es geschafft, mein business campaigning Modell auf einer einzigen DIN A4 Seite unterzubringen, ohne etwas wesentliches auslassen zu müssen. Ich war wirklich tief beeindruckt, als ich diese Darstellung zum ersten Mal sah, und möchte mich bei dieser Gelegenheit bei Martin bedanken und die Grafik anderen Interessierten zur Verfügung stellen. Hier geht’s zum Download: business campaigning Modell à la Martin Gallmann (pdf).