LinkedIn – Im Netz der Karrieristen läuft einiges schief

Ein Artikel von heute aus der Schweiz am Wochenende erinnert mich an eine eigene Geschichte mit LinkedIn: man kann den Profilen dort nicht trauen.

Vor ein paar Monaten entdeckte ich, dass unser früherer Mitarbeiter S. P. in seinem LinkedIn-Profil angibt, er sei bei business campaigning GmbH als Campaign Manager mit einer Budget-Kompetenz von 50’000 CHF angestellt gewesen. Tatsache ist: er hatten einen Job als Junior Campaigner und nur in einem einzigen Fall überhaupt Budgetkompetenz – über max. 1’500 CHF, niemals jedoch über 50’000 CHF.

Daraufhin kontaktierte ich LinkedIn, um das Netzwerk auf diese Falschangaben hinzuweisen. Ich wollte verhindern, dass zukünftige Arbeitgeber in die Irre geführt werden und jemanden als «erfahrenen» Campaign Manager einstellen, der bisher nur Erfahrung als Junior sammeln konnte. Und was tat LinkedIn daraufhin? Sie antworteten, sie hätten S. P. kontaktiert und dieser habe angegeben, es stimme alles. Dann legten sie den Fall zu den Akten, obwohl ich anbot, schriftliche Beweise für die Falschinformationen zu liefern.

Fazit: traue niemals einem LinkedIn-Profil. Es gibt keinerlei Qualitätsgarantie.

Und hier noch der Artikel über weitere Verfehlungen im Karrieristen-Netzwerk:

epaper-service.azmedien.ch/Nachrichten/24-akt-linkedin-p1060433.html

Was hat eine Körperpositivitäts-Aktivistin mit Algorithmen zu tun?

Campaigning im Zeitalter der Algorithmen

Campaigning-Summit-Switzerland-2019-Teaser-Harnaam V02Am 5. April findet der siebte Campaigning Summit Switzerland statt, unser jährliches Gipfeltreffen für Campaigning, das ich gerne als mein teuerstes Hobby bezeichne, weil diese Veranstaltung ohne erhebliche Eigenleistungen seitens business campaigning GmbH nicht möglich wäre.

Der Summit steht unter dem Motto «Campaigning im Zeitalter der Algorithmen». Es geht also um neue Technologien und Strategien für Marketing, Kommunikation und Kampagnen der Zukunft und die Frage, wie sich all dies durch Algorithmen verändern wird. Steffen Konrath zum Beispiel wird über «Augmented Campaigning: Wie die künstliche Intelligenz Kampagnen bereits intelligenter macht» reden.

Und wie passt das britische Model und Life-Coach Harnaam Kaur in dieses Programm?

Jeder Megatrend hat einen Gegentrend. Wenn eines Tages Algorithmen den Grossteil unserer Arbeit verrichten können, was bleibt dann noch für uns? Was macht uns Menschen aus und unterscheidet uns von den Maschinen? Bei der Digitalisierung führen diese Fragen zum Gegentrend – hin zu mehr Menschlichkeit.

Wenn eine Person weiss, was sie als Mensch ausmacht, dann ist das Harnaam Kaur. Das vollbärtige, weibliche Model ist weltberühmt als The Bearded Dame und als Körperpositivitäts-Aktivistin. In England geboren und aufgewachsen leidet sie am Polyzystischen Ovar-Syndrom und verbrachte ihre Jugend damit, ungewollte Körperbehaarung zu entfernen. Im Alter von 16 Jahren beschloss sie, ihren Körper anzunehmen, wie er ist. Harnaam, die ihre Energie aus Narben und Kämpfen als gemobbter Teenager zieht, inspiriert Menschen auf der ganzen Welt, ihre Schönheit anzunehmen, egal in welcher Form sie auftritt! Mit einer Reichweite von über zehn Millionen Fans in den sozialen Medien verbindet sich die bärtige Dame täglich mit Menschen und verändert Leben auf der ganzen Welt!

Letztes Jahr sprach Harnaam sogar vor dem «House of Parliament» und diskutierte Themen rund um die psychische Gesundheit, Cyber-Mobbing und LGBTQIA und erklärte, wie Social Media, Unternehmen, Schulen und die Regierung bei der Entwicklung positiver Körperbilder helfen können. Mit ihrem Weg aus der Defensive in die Offensive lebt sie den Strategischer Campaigning Grundsatz Nr. 2: «Die Agenda kontrollieren» und selbst bestimmen, wann, was, wie und wo geschieht.

Harnaam Kaur tritt zum ersten Mal in der Schweiz auf.

Eine Übersicht über die Referent/inn/en und Themen:

  • Lucero Oyarzun – Wie man Millennials und die Generation von morgen bewegt
  • Harnaam Kaur – Sei die Veränderung, die du anstrebst, indem du dich liebst, wie du bist
  • Sophie Hundertmark, Christoph Süess – Zuschauen, wie ein Chatbot ins Leben kommt
  • Steffen Konrath – Augmented Campaigning: Wie die künstliche Intelligenz Kampagnen bereits intelligenter macht
  • Dr. Peter Hogenkamp – Content Marketing der Zukunft im Zusammenspiel von Mensch und Maschine

Und was motiviert uns, jedes Jahr so viel Zeit und Geld in diese Veranstaltung zu stecken?

Es ist das Feedback.

15% der Teilnehmenden sichern sich ihr Ticket für das Folgejahr unmittelbar am Nachmittag nach dem Summit – ohne das Programm zu kennen. «Ich bin an so vielen Events. Bei den meisten schaut man 2-3 Mal vorbei, dann hat man es gesehen. Bei Euch ist das anders, jedes Jahr aufs Neue spannend. Ich habe soeben mein siebtes Ticket gekauft», so eine Teilnehmerin direkt nach dem 6. Campaigning Summit Switzerland.

«ALOHA, ich bin sogar aus Hawaii angereist. Ich finde es wundervoll, dass der Campaigning Summit eine Plattform bietet, Menschen zusammenzubringen, die auch das vermeintlich Unerreichbare erreichen wollen und können und dabei bereit sind, kreativ und gegebenenfalls auch ungewöhnlich zu denken und zu handeln. So wird das scheinbar Unmögliche möglich, was uns u.a. die Speaker 2018 aufs feinste verdeutlicht haben 🙂 – Katharina Becker, www.TouchKauai.de»

Es lohnt sich also, dabei zu sein.

Weitere Informationen: www.campaigning.swiss

Wie geht’s Dir?

Die Kampagne «Wie geht’s dir» erscheint in Neuauflage – bei der Strategie-Entwicklung war ich Berater, nur liest man sowas nie 😜

https://www.persoenlich.com/kategorie-werbung/wie-geht-s-dir-erscheint-in-neuauflage

Lernwerkstatt zum Thema Künstliche Intelligenz und KMU

Dem einen oder anderen wird bekannt sein, dass ich die Firma evAI Intelligence GmbH mitgegründet habe, die Künstliche Intelligenz nutzbar macht – für jeden, insbesondere für KMU.

Am Digital Summit für KMU gestalten wir am 28. August eine Lernwerkstatt zu diesem Thema, in dem wir wichtiges Grundlagenwissen vermitteln und den Teilnehmern ermöglichen, daran zu arbeiten, wie sie sich mit Künstlicher Intelligenz einen Wettbewerbsvorteil verschaffen können.

Gesponsert ist die Lernwerkstatt durch meine Firma business campaigning GmbH, die schon seit einem Jahr Künstliche Intelligenz in Kampagnen einsetzt – bisher bei politischen und bei Marketing-Kampagnen.

Hier geht’s zum Lernwerkstatt Facebook-Link, hier direkt zur Lernwerkstatt.

«Die Bank, die keine ist»

Die Werbewoche berichtet heute über die Arbeit meiner Firma business campaigning GmbH für die Hypothekarbank Lenzburg, die zweite Bank übrigens, die wir bei der Jubiläumskommunikation unterstützen dürfen. Hier allerdings geht es um einen kreative Lösung für einen neuen, ungewöhnlichen Standort:

Business Campaigning unterstützt die Hypothekarbank Lenzburg beim Marketing für ihr neues Beratungsoffice in Aarau. Im Coworking-Space AarauDigital befindet sich «die Bank, die keine ist».

„«Die Bank, die keine ist»“ weiterlesen

Werber hat den Durchblick

Noch bevor wir heute die Medienmitteilung «Campaigning ist gut» veröffentlichten, ereilte mich schon ein Anruf aus dem Fernsehstudio in Leutschenbach, was ich zur Nutzung von Daten in Wahlkämpfen in der Schweiz zu sagen hätte.

Ich erklärte mich bereit, in 10 vor 10 zu zeigen, wie meine Agentur für meinen eigenen Gemeinderats-Wahlkampf Facebook genutzt hatte, um ganz bestimmten Zielgruppen Werbung zu zeigen, die nur für sie relevant war, für andere aber nicht, zum Beispiel Werbung, die sich ganz gezielt an AC/DC-Fans richtete. Das ist möglich, ohne auf verwerfliche Art an Daten heranzukommen, denn man kann dazu bei Facebook einstellen, dass dieses bestimmte Facebook-Inserat nur Leuten mit den ausgewählten Interessen – in diesem Fall Hardrock – gezeigt wird. Man erfährt weder, wer diese Leute sind, noch wie Facebook an die Informationen über deren Interessen herankommt. Damit ist der Schutz der Privatsphäre zumindest meiner Agentur gegenüber gewährleistet.  „Werber hat den Durchblick“ weiterlesen

Campaigning ist gut

Aufgeschreckt durch Artikel mit Schlagzeilen wie «Campaigning ist auch in der Schweiz möglich», wie wenn Campaigning etwas Schlechtes sei, mussten wir heute morgen in der Firma einiges umplanen, um die folgende Medienmitteilung zu veröffentlichen. Campaigning wird in der Schweiz seit Jahrzehnten betrieben und ist grundsätzlich gut, weil es Ressourcen schont und immer versucht, für seine Zielgruppe relevant zu sein. Auch der aktuelle Skandal rund um Facebook und Cambridge Analytica kann daran nichts ändern. Hier die Medienmitteilung meiner Firma: „Campaigning ist gut“ weiterlesen

Künstliche Intelligenz und Leadership am Campaigning Summit Switzerland

News aus dem Limmat Tower. Soeben haben wir folgende Medienmitteilung veröffentlicht:

Medienmitteilung vom 7. März 2018

Künstliche Intelligenz und Leadership am Campaigning Summit Switzerland

Dietikon. Am Freitag, 16. März 2018, findet im Papiersaal in Zürich zum sechsten Mal der Campaigning Summit Switzerland statt. Das Klassentreffen der Changemaker aus den Bereichen Campaigning, Marketing, Kommunikation, Lobbying, Politik und Wirtschaft unter dem Motto «Networking, Inspiration, voneinander lernen.» 4 Internationale Top-Referentinnen diskutieren, wie sie durch Campaigning ihre Unternehmen erfolgreich machen. Dabei sind Lucy Quist, Honey Thaljieh, Nadja Schnetzler und Vanessa Weber. Was dieses Jahr ganz besonders macht: Es wird gezeigt, wie künstliche Intelligenz in Kampagnenarbeit verwendet werden kann.

„Künstliche Intelligenz und Leadership am Campaigning Summit Switzerland“ weiterlesen

Kampagnen mit Künstlicher Intelligenz aus dem Limmatfeld

Gestern hat meine Firma business campaigning GmbH bekanntgegeben, dass wir dank einer strategischen Partnerschaft mit Liquid Newsroom nun Kampagnen mit Künstlicher Intelligenz anbieten können:

Medienmitteilung vom 21. Februar 2018

business campaigning mit Künstlicher Intelligenz

business campaigning GmbH bietet ab sofort Kampagnen mit Künstlicher Intelligenz an. Dazu ist man eine strategische Partnerschaft mit dem deutschen Anbieter Liquid Newsroom eingegangen. Eine enge Zusammenarbeit besteht schon seit dem Sommer 2017. «Die Erfolge und Resultate beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz haben uns nun zu diesem Schritt bewogen», so Peter Metzinger, Inhaber und Geschäftsführer von business campaigning GmbH. business campaigning GmbH wird damit exklusiver Vertriebspartner von Liquid Newsroom in der Schweiz. Beim Campaigning Summit Switzerland am 16. März werden konkrete Anwendungen gezeigt.*

„Kampagnen mit Künstlicher Intelligenz aus dem Limmatfeld“ weiterlesen

20 Years Business with Campaigning

(For the English version scroll down, please.)

Heute vor genau 20 Jahren war es so weit. Am ersten Tag in meinem «Leben nach Greenpeace» kratzte ich alles Geld zusammen, das ich hatte und kaufte mir einen Mac, einen Bildschirm und einen Drucker.

Ich hatte schon zuvor die Idee gehabt, dass sämtliche Kampagnen und Veränderungsprozesse den gleichen Mustern und Gesetzmässigkeiten folgen. (Im Endeffekt sind Kampagnen nichts anderes als Veränderungsprozesse, denn sie zielen auf Änderungen im Wissen, Verhalten oder Denken von Zielgruppen ab.)

Wenn dem so wäre, dachte ich, muss es doch möglich sein, ein Modell dafür zu entwickeln, bestehend aus Begriffsdefinitionen, allgemein gültigen strategischen Grundsätzen, Checklisten und Prozessen, die definieren, wie diese Checklisten abgearbeitet werden. Mit diesem Modell sollte man Kampagnen planen, umsetzen und auswerten, sowie Campaigner ausbilden können, so meine Überlegung. Es sollte wie ein Computer-Programm funktionieren: man gibt Informationen hinein und heraus kommt ein Kampagnenplan.

Zum Teil wurde ich auch noch inspiriert von dem, was ich in damals 5 Jahren Ninjutsu-Training gelernt hatte. Auch dort gibt es Checklisten für alles mögliche und klar definierte Reihenfolgen zum Abarbeiten dieser Checklisten.

Neben dem Computer hatte ich auch noch Bücher über militärische und betriebswirtschaftliche Strategielehre gekauft, denn mein grösstes Problem war nicht ein Mangel an Ideen oder Knowhow, sondern ein Mangel an Begriffen, um das, was ich in damals 15 Jahren Campaigning gelernt hatte, in Worte zu fassen.

So wurde das business campaigning® Modell, das ich nun in meiner 2.5-Zimmer-Wohnung im Zürcher Kreis 6 zwischen dem 19. November 1997 und Anfang Februar 1998 entwickelte, auch von den verschiedenen Gebieten der Strategielehre massgeblich beeinflusst.

Das erste Seminar fand dann am 12. Februar 1998 statt. Das Feedback der Teilnehmer zeigte mir vor allem eins: für einen Tag Unterricht hatte ich viel zu viel ins Programm gepackt. Aber auch, dass das Modell im Prinzip dem entsprach, was die Teilnehmer brauchten und erwarteten. Mit den Checklisten konnten sie arbeiteten, wie sich auch im Laufe der nächsten 20 Jahre zeigen sollte.

Mit dem business campaigning® Modell wurde das Open Forum Konzept am WEF in Davos entwickelt, im Rahmen einer Diplomarbeit das Businessmodell für den Kulturmarkt in Zürich, das Marketing- und Kommunikationskonzept für den Film «Mein Name ist Eugen», die Jubiläums- und Imagekampagne der Urner Kantonalbank, bei Dow Chemicals ein Change Projekt, Abstimmungs- und Wahlkampagnen, verschiedene Startups haben damit ihre Strategie und/oder ihr Marketingkonzept entwickelt und vieles mehr. In 20 Jahren kann man eine Menge machen.

Was bringen die nächsten 20 Jahre?

Aus der Einzelfirma wurde eine business campaigning GmbH genannte Unternehmensberatung, eine Kommunikationsagentur und eine Grafik Design Agentur mit Angestellten, die vor allem konzipieren, Content erarbeiten und koordinieren. Unsere Spezialität ist echte Zielgruppenorientierung. Dazu haben wir ein Netzwerk von Spezialisten für die verschiedenen Dienstleistungen, die es für umfassendes Campaigning braucht. Unsere Einsatzgebiete reichen von der internen Kommunikation über Change Management und Kulturwandel, Branding, Marketing, Kommunikation und Social Media bis hin zur politischen Kommunikation und Public Affairs.

Vor kurzem war ich eingeladen, eine Rede zum Thema bei einem Fortune 500 Unternehmen in Beverly Hills zu halten. Gerade in den USA wird Campaigning mit Wahlkampf verwechselt, was mich zum Nachdenken über einen anderen Begriff anregte.

Während einer langen Fahrt durch die Sandhügel von Nebraska entstand dann im Gespräch mit einem guten Freund vor drei Wochen die Idee, dem ganzen einen neuen Namen zu geben: The Science of Change. Denn einerseits geht es beim Campaigning immer darum, Veränderungen zu bewirken (im Wissen, Verhalten oder denken von Zielgruppen) und andererseits hat das business campaigning® Modell eine wissenschaftliche Basis alleine schon, weil es erheblich vom Denken beeinflusst ist, das ich während meines Physikstudiums lernte.

Das erste Referat mit dem Titel «The Science of Change» werde ich am Vormittag des 20. Januar in Kenia halten, auf Einladung einer Konferenz afrikanischer Change Makers, die sich der Frage widmet, wie die Sustainable Development Goals in Afrika implementiert werden können.

Mal schauen, was die nächsten 20 Jahre bringen.

It’s A Long Way To The Top (If You Wanna Rock’n’Roll)
R.I.P. Malcom Young

ENGLISH

Exactly 20 years ago today, the time had come. On the first day of my «life after Greenpeace», I scraped all the money I had and bought a Mac, a monitor and a printer.

I had previously had the idea that all campaigns and change processes follow the same patterns and laws. (In the end, campaigns are nothing more than change processes because they target changes in the knowledge, behavior, or thinking of audiences.)

If so, I thought, it must be possible to develop a model for it, consisting of definitions, generally applicable strategic guidelines or principles, checklists, and processes that define how these checklists are handled. With this model one should plan campaigns, implement and evaluate, as well as train Campaigners, so my thoughts. It should work like a computer software: put in information and out comes a campaign plan.

In part, I was also inspired by what I had learned in five years of Ninjutsu training. There too are checklists for all possible situations and clearly defined sequences for working through these checklists.

In addition to the computer, I had also bought books on military and business strategy, because my biggest problem was not a lack of ideas or knowhow, but a lack of concepts to verbalize what I had learned in 15 years of campaigning.

So, the business campaigning® model that I developed between 19th November 1997 and the beginning of February 1998 in my 2.5-room apartment in Zurich’s neighborhood No. 6 was also significantly influenced by the various areas of strategy teaching.

The first seminar took place on 12th February 1998. Feedback of the participants showed me one thing: I had packed too much information into a program for one day of lessons. But also that the model was basically what the participants needed and expected. They were able to work with the checklists, as should be seen over the next 20 years.

With the business campaigning® model, the Open Forum concept was developed at the WEF in Davos, within the framework of a diploma thesis the business model for the Kulturmarkt in Zurich, the marketing and communication concept for the film „My name is Eugen“, the jubilee and image campaign of the Urner Kantonalbank, a change project at Dow Chemicals, voting and election campaigns, various startups have developed their strategy and / or marketing concept and much more. In 20 years you can do a lot.

What will the next 20 years bring?

The one man show became a business consulting company called business campaigning Ltd., a communications agency and a graphic design agency with employees who primarily write and design content, develop and coordinate campaigns. Our specialty is real target group orientation. We have a network of specialists for the various services needed for comprehensive campaigning. Our missions range from internal communication via change management and cultural change, branding, marketing, communication and social media to political communication and public affairs.

Recently, I was invited to give a speech at a Fortune 500 company in Beverly Hills. Especially in the US, campaigning is confused with election campaigning, which inspired me to think about another term.

During a long drive three weeks ago through the sand hills of Nebraska then, with a good friend the idea came up  to give the whole thing a new name: The Science of Change. On one hand, campaigning is always about making changes (in the knowledge, behavior, or thinking of target groups), and on the other hand, the business campaigning® model has a scientific basis because it’s heavily influenced by the thinking that I learned while studying physics.

I will be holding the first speech titled „The Science of Change“ in Kenya on the morning of 20th January 2018, at the invitation of a conference of African change makers on how to implement the Sustainable Development Goals in Africa.

Let’s see what the next 20 years bring.

It’s A Long Way To The Top (If You Wanna Rock’n’Roll)
R.I.P. Malcom Young