Weil die Behörden kein Problem sehen: jetzt Petition «Gefährlicher Fussgängerstreifen Ueberlandstrasse / Heimstrasse» unterstützen!

Im November wurde ich als Präsident des Quartiervereins Limmatfeld auf folgendes aufmerksam gemacht:

Bei der Einmündung der Heimstrasse in die Ueberlandstrasse kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen mit LKWs und Transportern. Die kantonalen Behörden, die sich mit einer Antwort lange Zeit liessen, sehen darin kein Problem. Man muss sich fragen, ob zuerst etwas passieren muss, bis die Situation entschärft wird. Mehr dazu hier auf dem Quartierverein Limmatfeld Blog.

Und hier geht es zur Petition, die wir am Sonntag lancierten:

https://www.petitio.ch/petitions/1HT1h

Mein Unterstützerkomitee stammt bisher aus dem Limmat Tower. Wieso eigentlich?

Die ersten Namen meines Unterstützerkomitees sind nun online – bisher alle aus dem Limmat Tower. Das ist sicher das Ergebnis meines Engagements für die Interessen der Stockwerkeigentümerinnen und -eigentümer und für eine anständige und vollständige Behebung der letzten vorhandenen Baumängel.
Solche Mängel gibt es bei jedem Neubau. Sie sind nichts Aussergewöhnliches und der Limmat Tower ist ein tolles Gebäude, in dem ich sehr gerne wohne. Jedoch wäre es wünschenswert, wenn die Halter AG und Priora AG sich nicht so viel Zeit mit der Mängelbehebung lassen würden. Ich engagiere mich dafür, dass diese vollständig und zügig behoben werden und dass die Eigentümer das nicht selbst und auf eigene Kosten machen müssen. Schliesslich wurden die Firmen schon dafür bezahlt, ein mängelfreies Gebäude zu erstellen.
Eigentlich sollte man 20 Prozent des Kaufpreises auf ein Kautionskonto zahlen und erst dann freigeben, wenn die Mängel alle behoben sind. Leider versagt hier bei Stockwerkeigentum der Markt. Mit verschiedenen Nationalrätinnen und Nationalräten habe ich schon darüber gesprochen, ob man ein solches Kautionskonto nicht gesetzlich und obligatorisch verankern sollte. Die Idee stiess auf grosses Interesse. Ich bin gespannt, wie es damit weitergeht.

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Bildung – das beste Bollwerk gegen Alternative Fakten

Der Preis der Freiheit heisst Verantwortung. Verantwortung für das übernehmen, was man unternimmt. Dabei die richtige Entscheidung zu treffen hängt erheblich von der Qualität der Informationen ab, die man zur Verfügung hat. Qualitativ schlechte Informationen bedeuten meist auch schlechte Entscheidungen, nicht selten Entscheidungen, die gegen die eigenen Interessen gehen. Wie zum Beispiel das Nein zur Senkung des Mindest-Umwandlungssatzes vor 8 Jahren. Viele dachten damals, das sei ein Rentenklau, weil sie schlecht oder falsch informiert waren. Sie verstanden nicht, dass der wahre Rentenklau genau andersrum verläuft, über eine unnötig niedrige Verzinsung zur Finanzierung der gestiegenen Lebenserwartung, notwendig gemacht durch einen zu hohen Mindest-Umwandlungssatz. „Bildung – das beste Bollwerk gegen Alternative Fakten“ weiterlesen

Wahlkampfversprechen – alles nur gelogen?

Kürzlich fragte mich ein Bekannter, ob ich ihm einen Arbeitsplatz geben könnte – wegen meines Versprechens, mich im Gemeinderat in Dietikon für nachhaltige Arbeitsplätze zu engagieren. Bei passender Qualifikation könnte ich das und habe ihm das auch geschrieben. Das Beispiel zeigt aber ein grosses Missverständnis auf.  „Wahlkampfversprechen – alles nur gelogen?“ weiterlesen

Das Limmatfeld – urbane Insel im Dämmerzustand?

Rund 2300 Bewohner sind in den letzten Jahren ins Dietiker Neubauviertel Limmatfeld gezogen. Aber das erwartete pulsierende Leben fehlt. Die NZZ wollte wissen weshalb.

So leitete NZZ-Redaktorin Dorothee Vögeli am 20.8.2016 ihren Artikel ein, der Aussagen enthielt wie

Menschen sind hier jedoch kaum anzutreffen (…) Verloren stehen sechs Stühle und ein Bänkli auf der weiten, schattenlosen Kiesfläche (…) Es fehle die Laufkundschaft (…) in den letzten vier Jahren schon viele Ladenbetreiber kommen und gehen sah.

Zwar gab es durchaus auch positive Stimmen im Artikel, das Blumengeschäft werde expandieren, zum Beispiel, es sind laut Artikel aber vor allem die grossen Geschäfte und Ketten, die zufrieden sind.

Bis heute hat sich nicht viel daran geändert. Ich habe in den letzten Wochen in meiner Funktion als Präsident des Quartiervereins Limmatfeld Geschäfte besucht (noch nicht alle), um herauszufinden, welche Probleme es gibt. „Das Limmatfeld – urbane Insel im Dämmerzustand?“ weiterlesen

Alle reden von Bitcoin, aber wieso niemand von der Blockchain?

Das Auf und Ab von Bitcoin ist derzeit in aller Munde. Kann ja sein, dass der eine oder die andere nun viel Geld macht oder verliert. Das wirklich Relevante am Phänomen geht jedoch unter, weil man es zwar nicht oft genug wiederholen und durchdenken kann, die Medien aber immer wieder News brauchen. Und die gibt es in diesem Zusammenhang kaum (noch). Bitcoins wären nicht möglich ohne die Blockchain. Wieso sich Unternehmen, vor allem KMU und Behörden mit der Blockchain auseinandersetzen sollten, ist das Thema meines heutigen Blog-Beitrags.

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Horror: Spenden sammeln für den Wahlkampf

Ich habe zwar meine berufliche Laufbahn in einer Organisation begonnen, die es nur dank zahlreicher Spenden gibt, aber das so genannte Fundraising war nie mein Ding. Stattdessen habe ich als Campaigner an der Front gewirkt, mich für eine bessere Zukunft engagiert und konkrete Veränderungen bewirkt. Selbstlosigkeit war immer die oberste Maxime. Und nun bin ich auf einmal mitten im Wahlkampf für mich selbst. Und muss Spenden sammeln… „Horror: Spenden sammeln für den Wahlkampf“ weiterlesen