Quartierverein Limmatfeld warnt vor Aktionismus auf dem Rapidplatz

Gestern morgen erfuhr von einem geplanten Postulat der SP-Fraktion im Gemeinderat Dietikon, wonach diese auf dem Rapidplatz ein Kinderspielplatz fordern wird. Gute Idee, dachte ich, doch der Vorstand des Quartiervereins Limmatfeld war sich schnell einig: es gibt nun schon drei gute Ideen, aber keine ist mit der anderen abgestimmt und es fehlt ein Gesamtkonzept. Es droht die Gefahr, dass einzelne, fest isolierte Installationen  nachher verhindern, dass der Platz noch besser genutzt werden kann. Wir veröffentlichten deshalb schnell eine Medienmitteilung, über die heute die Limmattaler Zeitung berichtet. Hier geht’s zum Artikel des Quartiervereins Limmatfeld.

Als Präsident des Vereins werde ich mich im Gemeinderat für ein Gesamtkonzept einsetzen. Darüber hinaus ist auch die geplante Outdoor-Fitness-Anlage womöglich noch nicht ganz durchdacht, wozu ich dann auch noch Fragen an den Stadtrat habe. Dabei geht es vor allem um den Einbezug des lokalen Gewerbes.

Roger Bachmann als Stadtpräsident

Roger Bachmann als StadtpräsidentIch war nicht gerade begeistert, als ich vor einer gefühlten Ewigkeit erfuhr, dass es keinen FDP-, sondern einen SVP-Kandidaten geben sollte, den die FDP Dietikon als Stadtpräsident unterstützen würde, bin ich doch der Meinung, dass die FDP ein eigenes Profil stärken muss, um ihren Wählern gegenüber die gegebenen Versprechen einlösen zu können (sonst könnten diese ja auch gleich eine andere Partei wählen). Als ich aber Roger Bachmann dann persönlich, beim Wirtschaftspodium Limmattal,  kennenlernte, änderte sich meine Meinung. Mit ihm tritt jemand an, der definitiv nicht die typischen Klischees der SVP erfüllt. Ich lernte ihn kennen als jemanden, der gut zuhört, sehr offen für und interessiert an Innovationen ist, dem eine nachhaltige Wirtschaftspolitik kein Dorn im Auge, sondern ein echtes Anliegen ist und der mit seiner Art sicher ausgleichend wirken kann, eine Eigenschaft, die ein Präsident mitbringen sollte, kommt der Begriff doch vom lateinischen Wort für Vorsitz und meint eine gute Sitzungsleitung bzw. Teamführung.

Zudem ist er sehr daran interessiert, was im Limmatfeld passiert und ich habe bei ihm sicher ein wirklich offenes Ohr, nicht eines, das nur hört, was es sich selbst sowieso schon gesagt hat.

Ganz abgesehen davon ist er AC/DC-Fan 🤘

Roger Bachmann hat von 2004-2014 die Rechnungsprüfungskommission der Stadt präsidiert, war 2009/2010 Präsident des Gemeinderates und aktuell präsidiert er die Sozialbehörde und ist Vizepräsident der Sozialkonferenez des Kantons Zürich. Er setzt sich für qualitatives Wachstum der Stadt ein, was bedeutet, Dietikon soll primär erneuert und modernisiert werden und nicht unbedingt quantitativ weiterwachsen. Die Stadterneuerung soll letztlich auch positive Auswirkungen auf die sozialen Lasten und die finanziellen Probleme der Stadt haben. Die Stadterneuerung soll aber auch dazu führen, dass Dietikon weiter an Attraktivität als Wohn- und Arbeitsort gewinnt.

Aus all diesen Gründen unterstütze ich Roger Bachmann als Stadtpräsident von Dietikon. Wählen auch Sie Roger Bachmann, indem Sie am besten jetzt gleich brieflich abstimmen, falls noch nicht getan.

Werber hat den Durchblick

Noch bevor wir heute die Medienmitteilung «Campaigning ist gut» veröffentlichten, ereilte mich schon ein Anruf aus dem Fernsehstudio in Leutschenbach, was ich zur Nutzung von Daten in Wahlkämpfen in der Schweiz zu sagen hätte.

Ich erklärte mich bereit, in 10 vor 10 zu zeigen, wie meine Agentur für meinen eigenen Gemeinderats-Wahlkampf Facebook genutzt hatte, um ganz bestimmten Zielgruppen Werbung zu zeigen, die nur für sie relevant war, für andere aber nicht, zum Beispiel Werbung, die sich ganz gezielt an AC/DC-Fans richtete. Das ist möglich, ohne auf verwerfliche Art an Daten heranzukommen, denn man kann dazu bei Facebook einstellen, dass dieses bestimmte Facebook-Inserat nur Leuten mit den ausgewählten Interessen – in diesem Fall Hardrock – gezeigt wird. Man erfährt weder, wer diese Leute sind, noch wie Facebook an die Informationen über deren Interessen herankommt. Damit ist der Schutz der Privatsphäre zumindest meiner Agentur gegenüber gewährleistet.  „Werber hat den Durchblick“ weiterlesen

Campaigning ist gut

Aufgeschreckt durch Artikel mit Schlagzeilen wie «Campaigning ist auch in der Schweiz möglich», wie wenn Campaigning etwas Schlechtes sei, mussten wir heute morgen in der Firma einiges umplanen, um die folgende Medienmitteilung zu veröffentlichen. Campaigning wird in der Schweiz seit Jahrzehnten betrieben und ist grundsätzlich gut, weil es Ressourcen schont und immer versucht, für seine Zielgruppe relevant zu sein. Auch der aktuelle Skandal rund um Facebook und Cambridge Analytica kann daran nichts ändern. Hier die Medienmitteilung meiner Firma: „Campaigning ist gut“ weiterlesen

«Limeco kauft eine Perle»

Am Dienstag gab es in der ARA Limeco in Dietikon eine Informationsveranstaltung für die Partei- und Fraktionsvorstände der Trägergemeinden, zu der ich auch eingeladen war. Es ging um den geplanten Landkauf des Coop-Areals durch Limeco und eine Diskussion der Vorlage, über die am 10. Juni abgestimmt wird.  „«Limeco kauft eine Perle»“ weiterlesen

Verbesserungsbedürftige Signalisation à la Halter AG

Kürzlich war ich mit meiner Frau zu Besuch bei Freunden im Hardturm Park. Die Besucherparkplätze in der Tiefgarage waren kaum eindeutig zu identifizieren und es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis wir das Treppenhaus und den Lift fanden. «So wie hier beschildert ist, stammt der Bau garantiert von der Halter AG», sagte ich. Und lag richtig, wie sich später herausstellte. Denn auch im Limmat Tower, wo wir wohnen, ist die Signalisation an vielen Stellen an manchen Stellen chaotisch und irreführend. Die Eigentümer werden diese wohl auf eigene Kosten in Ordnung bringen müssen, falls die Halter AG sich weiterhin weigert, die Verantwortung dafür zu übernehmen. (Die ausführende Priora AG gibt an, Halter habe den Bau abgenommen und sei somit verantwortlich, während Halter darauf beharrt, dass laut Vertrag – in den man aber keine Einsicht bekommt – für alle Mängel die Priora zuständig sei…) Zur im Limmat Tower unter Beweis gestellten Signalisationskompetenz passt, was heute die Limmattaler Zeitung über eine Antwort des Stadtrats von Dietikon schreibt:  „Verbesserungsbedürftige Signalisation à la Halter AG“ weiterlesen

Künstliche Intelligenz und Leadership am Campaigning Summit Switzerland

News aus dem Limmat Tower. Soeben haben wir folgende Medienmitteilung veröffentlicht:

Medienmitteilung vom 7. März 2018

Künstliche Intelligenz und Leadership am Campaigning Summit Switzerland

Dietikon. Am Freitag, 16. März 2018, findet im Papiersaal in Zürich zum sechsten Mal der Campaigning Summit Switzerland statt. Das Klassentreffen der Changemaker aus den Bereichen Campaigning, Marketing, Kommunikation, Lobbying, Politik und Wirtschaft unter dem Motto «Networking, Inspiration, voneinander lernen.» 4 Internationale Top-Referentinnen diskutieren, wie sie durch Campaigning ihre Unternehmen erfolgreich machen. Dabei sind Lucy Quist, Honey Thaljieh, Nadja Schnetzler und Vanessa Weber. Was dieses Jahr ganz besonders macht: Es wird gezeigt, wie künstliche Intelligenz in Kampagnenarbeit verwendet werden kann.

„Künstliche Intelligenz und Leadership am Campaigning Summit Switzerland“ weiterlesen

Fürs Limmatfeld in den Gemeinderat. Am 22. März ist es soweit.

Als Otto Müller, Stadtpräsident von Dietikon, heute im Stadthaus das Ergebnis der Gemeinderatswahlen verkündete, traute ich zuerst meinen Ohren nicht. Obwohl meine Partei, die FDP.Die Liberalen Dietikon keinen zusätzlichen Sitz gewonnen hatte und obwohl noch nicht offiziell bekannt war, dass Philipp Müller in den Stadtrat gewählt wurde, nannte der Stadtpräsident meinen Namen als zukünftigen Gemeinderat.

Das war nur so zu erklären, dass ich eine Menge Stimmen von Wählern anderer Parteien erhalten hatte. Und in der Tat hatte ich 17 Stimmen von der SVP-Liste, 11 von der SP, 15 von der CVP, 10 von der GP, 2 von der EVP, 1 von der DP und 8 von der GLP. Vermutlich, weil ich fürs Limmatfeld angetreten bin, aber sicher auch, weil ich mich für eine nachhaltige Wirtschaft und Innovation engagiere.

Vielen Dank für jeden, der mir seine Stimme gegeben hat! Mir ist klar: Nun muss ich den Erwartungen gerecht werden. Das wird der wirklich anspruchsvolle Teil. In vier Jahren ist es dann Zeit, Bilanz zu ziehen. «An den Taten sollt Ihr sie erkennen»…

«Leadership – zum Erfolg mit Komplizen»

Wer hat nicht gehört vom Weltrekord für journalistisches Crowdfunding? Dahinter steckt eine Gruppe von Komplizen, die ein Jahr lang diese Kampagne vorbereiteten und dabei absolut dicht hielten. Ich kann das bestätigen, weil ich eine der Gründerinnen in dieser Zeit mehrmals getroffen habe, aber nie auch nur ein Wörtchen hörte. Eine andere Gründerin, Nadja Schnetzler, ist am 16. März Referentin beim Campaigning Summit Switzerland und wird dort die spannende Geschichte der Republik erzählen, wie man sie sonst nur unter Insidern kennt und so, dass wir alle etwas daraus lernen können: wie man ein richtig motiviertes und schlagkräftiges Team aufbaut. Lektionen für Unternehmensführer, Campaigner und solche, die es werden wollen. Am besten jetzt gleich das Ticket sichern.

Thomas Zeller von business campaigning GmbH hat Nadja interviewt:
„«Leadership – zum Erfolg mit Komplizen»“ weiterlesen

Den Kunden zum Helden machen – so gewinnt man richtig loyale Kunden

Vanessa Weber ist Geschäftsführerin der Firma Werkzeug Weber GmbH & Co KG in Aschaffenburg und Unternehmerin aus Leidenschaft. Wie nutzt man Storytelling richtig, dass es eine starke Loyalität bewirkt? Dies wird sie uns am 16. März am Campaigning Summit Switzerland verraten. Thomas vom Campaigning Summit Switzerland-Team hat ihr vorher einige Fragen zu Campaigning und Storytelling gestellt. „Den Kunden zum Helden machen – so gewinnt man richtig loyale Kunden“ weiterlesen