Good Niuws – Peter Metzinger als Kurator 

Heute wurde die folgende Medienmitteilung lanciert:

Medienmitteilung vom 10. Dezember 2015

Die App Niuws bietet Nachrichten und Empfehlungen von rund 60 Expert(inn)en, nämlich ausgewählten Kuratoren, die Artikel nach Relevanz ordnen, kommentieren und weiterempfehlen. Peter Metzinger wurde offiziell als Kurator von Niuws ausgewählt. Er wird ab heute mehrmals pro Woche seine Inputs über Campaigning-Themen teilen.   „Good Niuws – Peter Metzinger als Kurator „ weiterlesen

Der Campaigning Summit Switzerland 2016 ist komplett

Heute morgen haben wir unsere vierte Referentin bekannt gegeben (die gesamte Medienmitteilung gibt es hier).

Paula Peters wird in der Kategorie «political campaigns» sprechen. Als Director Strategy bei Change.org sorgt sie dafür, Menschen zu informieren, zu mobilisieren, sich gemeinsam für eine Sache einzusetzen und bewegt mit ihrer Arbeit täglich viele Menschen und ein Stück der Welt gleich mit – und genau deshalb perfektioniert sie den Mix und die Themenvielfalt des Campaigning Summit Switzerland.

Wir haben Paula Peters angefragt, weil sie massgeblich in den Aufbau von Change.org in Deutschland involviert war und aus der Community der Wunsch kam, gerade bei politischen Kampagnen Referenten zu haben, welche räumlich näher an der Schweiz angesiedelt sind. Ihr Spezialgebiet sind Formen der Partizipation von Menschen durch das Internet – ein Thema das im Campaigning aktueller ist denn je. Mit Paula Peters als Speakerin profitieren die Teilnehmenden vom Wissen einer erfahrenen Campaignerin, die sowohl deutschlandspezifisch als auch international erfolgreich tätig war.

Somit ist unser Referenten-Lineup komplett:

Paula Peters widmet sich der Kategorie «politische Kampagne» dem Thema Menschen mobilisieren. Jan Rijkenberg wird uns als Branding-Spezialist in der Kategorie «Inspiration», von seinen langjährigen Erfahrungen im Business teilhaben lassen. In der Kategorie «Business» zeigt Olaf Kunz wie man mit einem guten Gespür und viel Mut etwas Erfolgreiches kreieren kann. Hauptreferent André Schneider befasst sich mit einem übergeordneten Campaigning Thema und damit, wie man mit Innovation und dem richtigen Changemanagement ein Stück der Welt verändern kann.

Derzeit haben wir noch die Earlybird-Tickets im Angebot. 

#newsunfucked mit Olaf Kunz auf dem Campaigning Summit Switzerland 2016

Unser dritter Referent für den Campaigning Summit Switzerland 2016 steht fest. Wir haben uns für Olaf Kunz, Mitglied der Chefredaktion («Chef vom Dienst») bei watson.ch, entschieden. Er wird in der Kategorie «Business» sprechen, neben Jan Rijkenberg «Inspiration» und Hauptreferent André Schneider.

Letztens war ich gemeinsam mit meiner Mitarbeiterin Helena zu Besuch bei der watson-Redaktion. Olaf Kunz stellte uns dabei watson vor und führte uns durch die Redaktion. Wir durften sogar an einer Redaktionssitzung teilnehmen.

Helena und ich waren zugleich beide inspiriert und begeistert vom Feeling und dem jungen Geist der Redaktion, sowie der Erfolgsgeschichte, die man uns vor Ort erzählte.

Noch mehr allerdings von den konkreten Tipps & Tricks, die Olaf zu den folgenden Fragen auflisten konnte: Wie verpacke ich eine Nachricht so, dass sie richtig neugierig auf mehr macht? Wie erkläre ich komplexe Zusammenhänge so einfach und verständlich, dass man sie auf einem Handybildschirm vermitteln kann und die Leser sie weitererzählen können? Mobile first – wie mache ich das richtig? Und noch einige Fragen mehr.

Recht schnell war dann die Idee da, Olaf als Referent für den Campaigning Summit Switzerland 2016 einzuladen.  Spannend ist ja obendrein auch die Erfolgs-Geschichte von watson.ch, eines aussergewöhnlichen Start-Ups, von dem man am Campaigning Summit Switzerland dann auch mehr erfahren wird. Z.B. was Native Ads sind und wie man sie einsetzen muss, damit sie richtig ankommen.

Uns geht es beim Campaigning Summit Switzerland ja  immer um den Mix, um die Vielfalt, den Perspektivenwechsel und darum, Campaigning in den unterschiedlichen Einsatzgebieten zu durchleuchten.

Da kam mir die Idee, dass Olaf ausgezeichnet in die Kategorie «Business» passen würde und die watson-Geschichte auch rednerisch spannend vermitteln kann. Schnell waren wir uns einig, dass wir gemeinsame Sache machen möchten. Nach Absprache mit unserem Campaigning Summit Team war Olaf engagiert.

Olaf ist ein innovativer Mensch, der gerne Neues ausprobiert und für seine Interessen so richtig brennt, dafür geht er Risiken ein, genau das hat mir an ihm gefallen (und andere an mich selbst erinnert). Denn 2007 kam er in die Schweiz, um als als Community-Manager bei 20 Minuten Online dafür zu sorgen, dass die Seite zum Mitmach-Portal wurde. Er wechselte später dann zu watson.ch, einem Start-Up, welches 2014 online ging und bei Konzeption ausschliesslich auf Mobile setzt. Dort nahm er die Position als Mitglied der Chefredaktion ein. Es war zunächst eine Reise ins Ungewisse, aber schon nach kurzer Zeit bewies sich die Entscheidung als richtig. Denn schon 2015 konnte sich das mobile Newsportal in der Onlinearena als qualitativ überdurchschnittlich gut behaupten und konnte in Kürze überragende mehrere 100.000 Fans gewinnen.

Was bei Watson besonders gut ankommt, hat das Team von business campaigning GmbH in einer stichprobenartigen Umfrage mit der Zielgruppe in Erfahrung gebracht: Im Fokus steht bei Watson die Interaktion, vor allem mit der jüngeren Zielgruppe. Die jugendlichen User sind besonders gut online und mit den Sozialen Medien zu erreichen. Dort können sie sich mitteilen, gegenseitig austauschen. Beliebt ist watson u.a. aufgrund der angenehmen Mischung aus ernsten Themen/ Information und gehörig Spass, wie wir von der jugendlichen Zielgruppe erfuhren.

Olaf und watson.ch bilden ein Musterbeispiel dafür ab, wie man mit einem guten Gespür und viel Mut etwas Erfolgreiches kreieren kann und wie man mit Polarisierung und einem zeitgemässen Auftritt (entspricht meinem SCG Nr 1) die Zielgruppe zu richtigen Fans macht.

Olaf Kunz wird den Campaigning Summit mit erfrischendem und mutigem Gedankengut #unfucken. Das bietet eine Abwechslung zu den anderen Campaigning Themen, die ja teilweise doch wahrscheinlich ernsterer Natur (aber genauso inspirierend) sind.

Relevant ist Olafs Thema für alle, die komplexe Botschaften einfach, verständlich und unterhaltend unter die Leute bringen und damit Fans und loyale Kunden gewinnen wollen.

Stichworte: Messaging, Storytelling, Fans gewinnen, Zielgruppen-orientierte Kommunikation.

Wer sich das nicht entgehen lassen möchte, die Tickets gibt es bei Ticketino.

Die ganze Medienmitteilung vom 15.Oktober gibt es hier.

Warum wir Jan Rijkenberg als Speaker für den Campaigning Summit Switzerland ausgewählt haben

Vor ein paar Tagen haben wir bekanntgegeben, dass Jan Rijkenberg einer der Referenten am Campaigning Summit Switzerland 2016 sein wird. Leider war dabei die Geschichte, welche entscheidende Rolle er für mich bei der Weiterentwicklung des business campaigning® Modells hatte, intern nicht zu allen Mitarbeitenden durchgedrungen. Sie fehlte dann bei der Information. Da jedoch Geschichten zu den stärksten «Waffen» im Kampf um die Aufmerksamkeit gehören – Stichwort «Storytelling» – habe ich das so bedauert, dass wir uns entschieden haben, sie im Nachhinein in Form eines Interviews nachzuliefern. Im folgenden Interview, das Kira mit mir führte, erzähle ich die Geschichte, wie es zum Strategischen Campaigning Grundsatz Nr. 1 gekommen ist.

Peter, was ist dir bei der Auswahl der Speaker für den Campaigning Summit Switzerland wichtig? 

Der Campaigning Summit Switzerland ist interdisziplinär und crossmedial. Es geht uns vor allem darum, Campaigning als strategische Denkweise und Methode ganzheitlich zu betrachten – und dabei immer über den Tellerrand hinaus zu blicken. Sich aus alten und eingefahrenen Mustern und Perspektiven zu lösen, die mit simplifizierten Anleitungen funktionieren, nach dem Motto «wenn du ein neues Produkt hast, dann brauchst du eine Website, eine Facebook-Page und eine Imagebroschüre». Aber vielleicht braucht es davon ja gar nichts, sondern einfach nur aktiv gemanagte Weiterempfehlungen.
Es geht ums Querdenken, um Inspiration und das Ziel dabei ist es, durch die Heterogenität der Teilnehmerschaft und der Internationalität der Speaker gemeinsam und voneinander zu lernen. Und weil unsere Teilnehmenden aus so unterschiedlichen Bereichen kommen, ist es uns besonders wichtig, verschiedene Kategorien, in denen Campaigning zum Einsatz kommen kann, abzudecken. Die Kategorien für das Jahr 2016 sind «Business», «Inspiration» und «politisches Campaigning».
Unsere Speaker haben alle selbst etwas bewegt, Menschen mobilisiert, irgendwo ein Stück der Welt verändert. Sie haben spannende Geschichten zu erzählen, mit denen sie ihre Zuhörer inspirieren und so können wir alle von den Erfahrungen und dem Know-how anderer profitieren.

Jan Rijkenberg ist der erste offizielle Speaker für den Campaigning Summit Switzerland. Wie bist du auf Ihn gekommen oder weshalb habt ihr ihn ausgewählt? 

Im Zeitraum, als ich mein erstes Buch schrieb, las ich das Buch «Concepting» von Jan. Es befasst sich mit der Frage, wie man in einer Welt, in der sich alle Angebote immer mehr gleichen, immer noch eine einzigartige Positionierung einer Firma, einer Organisation oder allgemein einer Unternehmung erreichen kann. Jan bezeichnet dies als Concepting.
Wenn alle Firmen dasselbe tun und das gleiche Marketing einsetzen, unterscheiden sie sich auf dem heutigen, reizüberflutenden Markt überhaupt nicht mehr. Man muss heute nicht mehr nur anders sein, um aufzufallen, man muss komplett anders sein, als alle anderen. Für die Unternehmung heisst dass, sie muss eine feste Identität haben, eine Seele, einer Philosophie folgen und für bestimmte Werte stehen und dabei auch ganz klar definieren, wofür sie nicht steht. Letztendlich geht es darum, gegensätzliche Pole aufzubauen und sich dazwischen zu positionieren. Das macht die Geschichte der Unternehmung/Marke spannend – und Menschen wollen spannende Geschichten hören und erleben.

Jan betont in seinem Buch die Bedeutung dieses Polarisieren, der Identifikation von Gegensätzen beziehungsweise gegensätzlich-werdenden Polen, mit denen man in der Kommunikation arbeitet, um ein solches Konzept zu entwickeln. Als ich dies las, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Fünf Jahre zuvor hatte ich meine Liste der 14 Strategischen Campaigning Grundsätze entwickelt und in der Zeit seitdem keine weitere Spielregel entdeckt, die ich übersehen hätte. Und nun auf einmal las ich über die Wichtigkeit des Polarisierens und dachte «Donnerwetter, das haben wir doch auch immer gemacht, aber es ist mir nicht in den Sinn gekommen, dies bei den Spielregeln zu erfassen, weil es mir schlicht und einfach gar nicht bewusst war. Wir haben das einfach getan ohne uns dessen bewusst zu sein.»  Nach dieser Erkenntnis durchsuchte ich viele Konzepte der zurückliegenden Jahre darauf hin, ob wir auch in diesen Konzepten mit Polarisierungen gearbeitet hatten. Bingo! Hatten wir – nur war es mir nie bewusst gewesen. Das veranlasste mich, die 14 Strategischen Campaigning Grundsätze um einen weiteren zu ergänzen: «polarisieren, profilieren, positionieren.» Nun wäre es eigentlich 15 gewesen, aber die Zahl 14 hatte mir viel besser gefallen, weil sie ein Vielfaches der Zahl 7 darstellt und bis dahin alle Checklisten Vielfache von 7 aufwiesen. Wir Physiker lieben solche Zahlenspielereien, weil sie uns an harmonische Wellen erinnern. Also entschied ich, den Strategischen Campaigning Grundsatz «richtiges Timing» als eine von mehreren möglichen Interpretationen des Strategischen Campaigning Grundsatzes «die Agenda kontrollieren» zu betrachten und reduzierte somit die Zahl der Strategischen Campaigning Grundsätze wieder auf 14.

«Polarisieren, profilieren, positionieren» wurde zum Strategischen Campaigning Grundsatz Nummer 1, denn die Überlegungen, die man sich hier machen muss, stellen immer den Ausgangspunkt einer jeden Kampagne da. Es geht um Fragen der Identität, um die Frage, warum es diese Unternehmung überhaupt braucht. (Das Wort Unternehmung steht bei mir als Synonym für eine Kampagne, eine Organisation oder eine Firma.) Was ist ihr Sinn, ihre Relevanz, wofür steht sie und wofür nicht? Es ist kein Zufall, dass wir mit Michel Philipona einen Brand Identity-Spezialisten engagiert haben, der vor allem zu Beginn eines jeden neuen Projektes zum Einsatz kommt. Er stellt noch wesentlich kritischere Rückfragen zur Identität einer Unternehmung, als ich das tue. Und umso mehr freue ich mich auf das Referat von und das Wiedersehen mit Jan.

Was werden wir auf dem Campaigning Summit Switzerland von Jan Rijkenberg erwarten können? 

Jan Rijkenberg ist eine wahre Grösse in der Branche. Sein Buch «Concepting» hat nicht nur mich beeinflusst, sondern ist sogar als Bestseller in der Marketing- und Kommunikationsfachliteratur gelistet. Es gilt als eine Bibel des Marketing – damit hat er richtig was bewegt in der Branche.
Zudem ist er ein grandioser Speaker. Er spricht auf exklusiven Kongresses und Konferenzen, weltweit, hat sein Publikum binnen Minuten gefesselt und sorgt für Inspiration (und genau das wollen wir, dass die Teilnehmenden von unserer Veranstaltung inspiriert und elektrisiert in den nächsten Tag starten). Seine provokanten Thesen, gekoppelt mit geistreichem Querdenkertum, passen exakt in den Rahmen des Campaigning Summit Switzerland. Ich bin ich mir sicher, die Teilnehmenden werden begeistert sein. Wer ihn ganz persönlich näher kennenlernen möchte, sollte sich jetzt ein Ticket kaufen, denn unter den ersten 100 TN verlosen wir eine Teilnahme am Speakers Dinner.

Der erste Speaker für den Campaigning Summit Switzerland steht fest

Jan Rijkenberg, Autor des wegweisenden Bestsellers ‚Concepting‘, ist Speaker auf dem Campaigning Summit Switzerland 2016

Im kommenden März 2016 findet zum vierten Mal unser Campaigning Summit Switzerland statt. Hier trifft sich einmal im Jahr die Crême de la Crême aus den Bereichen Campaigning, Business Development, Innovation, Marketing, Kommunikation sowie Politik, Lobbying und Wirtschaft uvm.

Unsere internationalen Top-Referenten und der qualifizierte Experten-Kreis von Teilnehmenden widmen sich unter dem Motto «Networking, Inspiration, voneinander lernen» Querdenkertum und genau den Kampagnen, die Menschen bewegen.

Da es uns wichtig ist, Campaigning immer ganzheitlich, aus den verschiedenen Perspektiven und Einsatzgebieten zu betrachten, werden in den Referaten internationale best practice Beispiele der Kategorien «politische Kampagne», «Inspiration» und «Business» durchleuchtet.

Der erste Speaker der Kategorie «Business» steht fest: Jan Rijkenberg.
Rijkenberg ist Mitbegründer und CEO von BSUR Gruppe, ein kreatives Beratungsunternehmen mit Bürositzen in Amsterdam, Shanghai und São Paulo. Die Agentur berät internationale Unternehmen rund um das Thema Branding und entwickelt aus dem Kern der Marke integrierte, wirkungsvolle Kommunikationskampagnen. Sein Buch «Concepting», welches 1998 erschien, gilt als eine Bibel des Marketing und wurde in den Niederlanden, in der 12. Auflage, sogar als Bestseller in der Marketing- und Kommunikationsfachliteratur gelistet. Seither schreibt er Artikel und Kolumnen in führenden internationalen Fachzeitschriften. Als Berater hat er eine sehr gute Reputation, seit 1995 beriet er Unternehmen wie MINI (BMW), Wrangler, Glenmorangie Whisky (LVMH), BonPrix, SCA, AXA uvw. Als Branding-Spezialist spricht er auf exklusivsten Kongressen und Konferenzen weltweit, berichtet von seinen langjährigen Erfahrungen im Business und sorgt für eine Menge Inspiration bei seiner Zuhörerschaft. So lehrt auch an der Academy of Management der Universität Groningen und an der Delft University of Technology, Industrial Design.

Rijkenberg ist ein Vordenker und Macher, der seine Mitmenschen innerhalb von Minuten inspiriert und mit seinen provokativen Gedanken zum Querdenken anregt. Dadurch hat er in der Branche auch schon so richtig viel bewegt. Seine provokanten Thesen, gekoppelt mit geistreichem Querdenkertum, passen exakt in den Rahmen des Campaigning Summit Switzerland.

Man darf gespannt sein, worüber Rijkenberg im Detail auf dem Campaigning Summit Switzerland im März 2016 berichten wird und wer die weiteren Speaker sein werden. Die Gespräche laufen, wir werden die Referenten bald bekannt geben.

Die Pioneer-Tickets gibt es derzeit im Angebot hier. 

Aus dem Campaigning-Alltag: Hinter unseren Kulissen

Dezentralisierung: arbeiten im Team – aber ohne gemeinsames Büro?!

Business Campaigning Switzerland versucht immer so innovativ und modern wie möglich zu sein – dazu gehört auch viel Experimentierfreue und keine Scheu vor den impossible missions. Wir stellen uns gerne neuen Herausforderungen und widmen unsere Gedanken neuen Ideen.

Eine unserer Ideen, die sich auch irgendwie als Herausforderung darstellt, ist die Dezentralisierung unseres Büros. Was heisst das genau?

Unsere Mitarbeiter sitzen nicht klassisch in einem gemeinsamen Büro, sondern sind über den Globus verstreut.

Wir sind ein Team – mit vielen Homeoffices. Ein Grundgedanke von business campaigning Switzerland ist es nämlich, ein weites Netzwerk von Experten, Beratern und Mitarbeitern zu spannen, die weltweit angesiedelt sind und dennoch eine hervorragende (Team-)Arbeit leisten. Durch die fortschreitende Globalisierung ist diese Flächenausweitung wahrscheinlich ein positives und auch notwendiges Kriterium moderner Arbeitsweise. Mit dieser Struktur möchten wir unseren Kunden/ Partnern einen speziellen Service gewährleisten, nicht zuletzt durch unsere Internationalität und Interdisziplinärität. Hinzu kommt der Vorteil, dass wir durch die Zeitverschiebung einen 24 h Service anbieten können (dies ist z.B. besonders wichtig beim Krisenmanagement und -monitoring).

Noch ist es vielleicht untypisch, dass ein Team physisch nicht am gleichen Ort sitzt, aber dafür sind wir mental verbunden – und das dank dem WorlWideWeb. So kommunizieren wir wie ein „normales Büro“, aber halt eben via Email, Skype, Whatsapp, Facebook und modernen Team-Organisations-Programmen wie asana, Evernote etc. Wir halten Team-Sitzungen per Videokonferrenz, Skype, Google Hangout oder per Telefon ab. Treffen uns in öffentlichen Gemeinschafsbüro´s oder organisieren Workshops, wenn wir alle gemeinsam an einem Ort sein müssen. Dazu reist der ein oder andere Mitarbeiter nach Zürich in unser Headoffice; entweder mit dem Auto, dem Zug oder unsere Kollegen aus den USA, mit dem Flieger. Eines unserer Partnerbüros hat seinen Sitz nämlich in der Metropole Washington DC, ein weiteres in Barcelona, und ausserdem haben wir Partner in Wien und in Australien.

Die meisten Teammitglieder wohnen und arbeiten von Zürich aus, wir haben aber auch Mitarbeiter aus Bern und drei aus dem Team arbeiten von Deutschland aus.

Unsere Firmenstruktur und die Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten, bietet uns viele Vorteile und vor allem Freiheiten, aber manchmal haben auch wir unsere Problemchen. Wie es uns mit dieser Organisation ergeht und welche Erfahrungen wir machen, möchte ich gerne mit Euch in diesem Blog teilen.

Fortsetzung folgt!

Wenn Physiker sich zusammen schliessen

Big-Data-Partnerschaft für virales Street-Marketing

Das EPFL Start-Up SThAR «Social Thermodynamics Applied Research» und business campaigning GmbH schliessen sich im Zuge einer neuen Partnerschaft zusammen und bieten in naher Zukunft gemeinsam eine neuartige und innovative Dienstleistung an: die Software DEMOGRAPHICA. Dank ihr können Werber, Marketer und Promoter die idealen Orte und Zeitpunkte bestimmen, um ihre Botschaften so zu platzieren, dass sie sich viral verbreiten.

Wie erreiche ich die virale Verbreitung meiner Botschaft?

Das ist die Frage, die sich jede Unternehmung stellt. Denn nichts schont das Kommunikationsbudget mehr als eine Botschaft, die zum Selbstläufer wird. Campaigning-Organisationen und Firmen wie business campaigning GmbH sind deshalb darauf spezialisiert, Botschaften inhaltlich so zu gestalten, dass sie die idealen Voraussetzungen für die virale Verbreitung erfüllen. Den richtigen Ort und Zeitpunkt für die anfänglich aktive Verbreitung zu finden, war jedoch bislang fast reine Glückssache. Die von SThAR entwickelte und absolut innovative Software DEMOGRAPHICA liefert nun die Lösung. Sie berechnet anhand von Big Data den richtigen Ort und den richtigen Zeitpunkt zur Informationsverbreitung, so dass die grösstmögliche Informationsverbreitung wirkungsvoll erreicht werden kann.

Wie erfolgreich die Software DEMOGRAPHICA ist, zeigte sich bereits im spanischen Wahlkampf. Erstmals setzte eine der Parteien die Software ein und erzielte dadurch auf Anhieb signifikant bessere Wahlergebnisse als alle anderen Parteien.

Ein starkes Campaigning-Duo

Durch die Exklusiv-Partnerschaft von SThAR mit business campaigning GmbH ergibt sich eine einzigartige Kooperation aus technischem und praktischem Know-how.

Durch jahrelanger Campaigning-Erfahrung weiss business campaigning GmbH genau wie eine erfolgreiche Kampagne strategisch geplant und durchgesetzt werden muss, um die geplanten Ziele zu erreichen. Dies gekoppelt mit der neuen Software ermöglicht das, was bisher nicht möglich war: Das Wissen darüber, wo sich die Zielgruppe befindet, wie sie sich bewegt und wie man sie mobilisiert. Denn die Software identifiziert den wirkungsvollsten Zeitpunkt und Ort, um eine Botschaft effizient in der Zielgruppe zu platzieren und (viral) zu verbreiten.

Wie gelingt DEMOGRAPHICA das?

Die Software von SThAR  beruht auf sogenannten «soziothermodynamischen Voraussagen», beschreibt soziale Trends und ist darüber hinaus in der Lage, diese sogar vorherzusagen. Mit dem Ziel den Erfolg von Marketingkampagnen (vom Produktsegment bis hin zu Wahlkampagnen einsetzbar) noch weiter zu maximieren, zeichnet  DEMOGRAPHICA nämlich menschliche Mobilitätsmuster ab. Daten darüber, wie sich die Zielgruppe bewegt, liefern sichere Ergebnisse und Vorhersagen über Transportnetzwerke, Konsummuster und Verkaufstrends – dies bildet insofern die Basis für optimale Business-Intelligence.

Das Start-Up SThAR

Die Technologie, als Ergebnis jahrelanger Forschung in den Laboratorien von EPFL, verwendet eine Prognosemethode, die bislang nur in der Physik genutzt wurde und koppelt diese mit demographischen Daten. SThAR wurde aufgrund der aufsehenerregende Innovativität  für das EPFL Innogrants Programm ausgewählt, um DEMOGRAPHICA zu entwickeln und gewann darüber hinaus die Unterstützung vom Venture Kick Programm und von Swissnex Innovation, einem Förderprogramm der Schweizer Regierung.

«Ich habe SThAR als Mitglied der Venture Kick-Jury kennengelernt. Ich war sofort begeistert, weil SThAR genau das anbietet, wonach wir seit mindestens 12 Jahren gesucht haben» sagt Peter Metzinger, Gründer und Inhaber der business campaigning GmbH. Seine Firma und SThAR haben eine Vereinbarung unterzeichnet. Diese sieht business campaigning GmbH als exklusiven Partner für strategische Beratung und für die Durchführung von Kampagnen vor, während sie gleichzeitig zu der Vermarktung der Software beiträgt.

«Wir sind überzeugt, dass es sich bei diesem Joint Venture um eine Win-Win-Win-Situation handelt», sagt Alberto Hernando de Castro von SThAR. «Wichtiger als die Vorteile für SThAR und für business campaigning GmbH ist uns nämlich der Mehrwert für unsere Kunden. DEMOGRAPHICA ermöglicht unseren Kunden, den genauen Ort und die genaue Zeit zur Promotion ihrer Produkte, Dienstleistungen oder Informationen auszumachen. Dank DEMOGRAPHICA lässt sich auch mit limitierten Budgets ein maximaler Erfolg erzielen», so sind beide Partner, die übrigens alle – bis auf einen Chemiker – von Hause aus Physiker sind, überzeugt.

Die Kampagne easyvote

Die Kampagne easyvote läuft seit letztem Jahr und gehört zu dem Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ. Getreu dem Motto «Von der Jugend für die Jugend!» ist die Förderung der politischen Partizipation von Jugendlichen bei Wahlen und Abstimmungen das primäre Kampagnen-Ziel. Insbesondere sollen auch Neu-WählerInnen durch die Abstimmungshilfe easyvote politisch neutral informiert und aufgeklärt werden.

Der Kontakt zu easyvote fand erstmals über das Campaigning Netzwerk statt, vor allem daher, weil sie mein Buch kannten und einsetzen. Es bildet die Grundlage für die Kampagnenstrategie. Besonders hilfreich seien dabei die Campaigning Arena, die Zielgruppenorientierung, SCG1 (polarisieren, profilieren, positionieren) und die Formel I^4 gewesen, so easyvote.
Bevor die Kampagne starten konnte, wurde zunächst eine Campaigning-Analyse durchgeführt. Dazu fand vor circa einem Jahr der erste gemeinsame Workshop mit zahlreichen Campaigning-Experten statt, darunter auch Daniel Jörg von Farner, der aber nur dieses eine Mal dabei war und danach nicht mehr aufgeboten wurde.

Aufgrund meines Inputs und auch, weil mein Buch so klar betont, wie wichtig es ist, herauszufinden, was die Zielgruppe WIRKLICH bewegt, wurde eine Umfrage in Auftrag gegeben, um die Zielgruppe der jungen Wähler besser zu verstehen. Die Durchführung der Studie wurde von der gfs.bern AG (http://www.gfsbern.ch/de-ch/) übernommen. Die aus den Daten erstellte Zielgruppenanalyse zeigte die richtigen Tools und Methoden auf, mit denen Jungendliche WIRKLICH zu bewegen sind. (Es liegt in der Natur des business-campaigning-Modells auf echte Zielgruppen-Orientierung hinzuwirken und den Fehler zu vermeiden, man wisse, wie diese ticken.) So zeigte sich, dass nicht etwa – wie zuerst vermutet – Partys oder fancy Aktionen effektiv sind, nein es sind die seriösen, persönlichen Gespräche, die die Jugendlichen aktivieren. Auf Basis dieser Erkenntnisse wurde die Kampagnenstrategie entwickelt, die auf die beiden Stränge «Hemmnisse abbauen» und «Politisches Interesse wecken» setzt.
In der ersten Aprilhälfte leitete ich aus diesem Anlass bei easyvote zwei weitere Campaigning-Workshops. Das Team von easyvote hatte mit Hilfe meines Buches eine tolle Vorarbeit geleistet und einen Kampagnenplan entwickelt, der sich sehen lassen konnte. Es gab aber dennoch eine ganz wichtige Arbeit zu tun, vor der man sich nur allzu gern drückt, die aber den Schlüssel zum Erfolg liefern kann: die Ziele konkretisieren. Gemeinsam machten sich das Team von easyvote, externe Experten wie Marc Balsiger, Nicola Forster und Daniel Graf sowie Vertreter verbündeter Organisationen an die Arbeit. (An dieser Stelle nochmal vielen Dank an meine Kollegen und das engagierte Team von easyvote für die sehr gute Zusammenarbeit).
Zur Konkretisierung der Strategie wurden klare Ziele definiert: Steigerung der Wahlbeteiligung von 32% auf 40% (im Vergleich zur letzten Wahl 2011), d.h. 20.000 zusätzliche WählerInnen, insbesondere auch die NeuwählerInnen zwischen 18 und 23 Jahren. In der Diskussion darüber, wie man diese erreicht, wurden verschiedene Zielgruppen-Kategorien festgelegt. Als Ergebnis wurde folgende Zielsetzung für Oktober 2015 definiert: 10’000 NeuwählerInnen, 5’000 Wechselwähler/innen und 5’000 in der gfs-Studie als Internet-affin bezeichnete WählerInnen. Die konkrete Vorstellung vom Ziel machte auf einmal auch die Vorstellung davon konkret, wie man das Ziel erreichen kann. So entstand schnell die Idee, die Zielgruppe über so genannte WahlhelfernInnen zu mobilisieren, welche die Jugendlichen in persönlichen Gesprächen informieren. Um die Anzahl von 20’000 jungen Wählern zu erreichen, braucht es circa 1’000 solcher WahlhelferInnen. Gleichzeitig sollen diese ihr Engagement online sichtbar machen.

Die Ergebnisse des Workshops können in folgender Medienmitteilung nachgelesen werden:
https://www.easyvote.ch/fileadmin/files/News_und_Medien/Medienmitteilungen/2015_04_16_Medienmitteilung_easyvote.pdf

Unser Uri. Unsere Bank. Unsere Kampagne.

Unter diesem Slogan startete Ende letzten Jahres (2014) eine kreative Kampagne, die es nun sogar mit einem eigenen Fernsehbericht in die Medien geschafft hat (sehen Sie hier den Bericht von Tele1 ). Die Urner Kantonalbank suchte für ihr 100–Jahr-Jubiläum eine Campaigning-Agentur. Ja genau, eine traditionelle Bank suchte gezielt nach einer unkonventionellen Campaigning-Agentur, um gemeinsam eine außergewöhnliche Jubiläums-Mitmach-Kampagne ins Leben zu rufen. Die Wahl der Agentur fiel dabei recht schnell auf business campaigning, da wir langjährige Erfahrung in der Verbindung solcher vermeintlicher Gegenpole aufweisen und wir darüber hinaus wissen, wie man unterschiedliche Akteure wirkungsorientiert zusammenführt.

Die Idee mit einer Sitzbank als Symbol für die 100-Jahr-Jubiläums-Kampagne der Urner Kantonalbank zu arbeiten, kam Peter und Lorena bei einem Arbeits-Spaziergangs an der Sihl, den sie mit dem Ziel unternommen hatten, eine kreative Idee für diese Mitmach-Kampagne zu entwickeln. Mit einer Sitzbank als Symbol zu arbeiten war nur eine davon. Im Laufe des Jahres und in Zusammenarbeit mit dem Projekt-Team der UKB wurde die Idee weiter ausgearbeitet und aus dem Wortspiel wurde Realität:

Unser Uri. Unsere Bank. Unsere Kampagne.
business campaigning hat ganz zu Beginn ein integrales Konzept ausgearbeitet, mit dem wir die Jubiläumskampagne und alle anderen Initiativen der Bank in den Bereichen Marketing, Kommunikation und Unternehmensentwicklung unter einem Dach vereinen konnten, so dass sich Synergien nutzen lassen. Das Konzept beinhaltete einige spannende Aktionen, denn als Bank der Urnerinnen und Urner engagiert sich die UKB seit jeher für den Lebensraum Uri und seine Bewohner.

Mitmach-Aktionen für alle Urner und Urnerinnen
Der Jubiläumseinstig der crossmedialen Kampagne war die Liebeserklärung an den Kanton Uri, welche alle Bewohner Uris einreichen konnten. Und das taten die Urner fleissig, insgesamt gingen nämlich innerhalb kürzester Zeit elektronisch 300 Liebeserklärungen für Uri ein, die nun auf die Holzbank eingraviert werden.

Um die Sprüche online einreichen zu können, wurde eine Kampagnen-Microsite eingerichtet (http://www.unseruri.ch). Für die Programmierung der Kampagnen-Microsite empfahlen wir die DU DA GROUP aus Zürich (www.dudagroup.com), mit der wir schon seit einigen Jahren zusammen arbeiten. Das Design und die klassischen Werbemittel wurden von der Blatthirsch GmbH aus Seewen und Altdorf (www.blatthirsch.ch) geliefert. Die strategische Verantwortung lag bei business campaigning GmbH (www.businesscampaigning.com) selbst.
Nachdem diese Liebeserklärung-an-Uri-Aktion so gut ankam, sind die Beteiligten schon ganz gespannt, wie die nächste Mitmach-Aktion ankommen wird: Unser Uri. Dein Projekt. 
Mit dieser Aktion möchte die UKB kreative und tatkräftige Menschen unterstützen, ein von ihnen, im Kanton Uri, geplantes Traum-Projekt finanziell zu unterstützen. Zu diesem Zweck wurde ein Projektwettbewerb lanciert. Bis Ende Juli können Projekt-Vorschläge eingereicht werden.
Die Gewinner werden durch ein mehrstufiges Votingverfahren ermittelt. Der Votingprozess wurde als Teil der Strategie auch von business campaigning entwickelt und zwar nach dem oberstes Credo der Fairness und Transparenz.

Auf der Kampagnen-Mircosite finden Sie die eingereichten Projekte (www.unseruri.ch).