Wer mehr Umweltschutz will, muss Ruedi Noser in den Ständerat wählen

Was bringt einer fortschrittlichen Umweltpolitik mehr, eine weitere grüne Politikerin in Bern oder eine ganze Partei, die einer fortschrittlichen UmweltPolitik mehr und mehr Gewicht gibt?

Es sei daran erinnert, wie sehr die FDP Anfang des Jahres kritisiert wurde, weil das neue, totalrevidierte CO2-Gesetz im Nationalrat von den Grünen und der SVP abgelehnt wurden. Umso grösser das Erstaunen, als die FDP-Delegierten am 22. Juni ein fortschrittliches Umweltpositionspapier verabschiedeten, das bei der CO2-Zielsetzung noch über das Pariser Abkommen hinausgeht und eine Variante für eine Flugticketabgabe beinhaltet, die sowohl von den Grünen als auch der Industrie befürwortet wird.

An dieser Neuausrichtung der FDP-Umweltpolitik haben im Hintergrund viele mitgewirkt (auch ich), aber sie hätte es trotz Unterstützung der Basis vielleicht schwer gehabt, hätte es nicht innerhalb der FDP gewichtige Stimmen gegeben, die sich dafür intern stark machten und kein Blatt vor den Mund nahmen, die Partei an ihre ökologischen Wurzeln zu erinnern (s. Foto des Parteiprogramms der FDP Kanton Zürich von 1979).

Eine dieser Stimmen war die von Ruedi Noser. Wer ihm, der sich für eine neue Umweltausrichtung innerhalb der FDP engagiert und gleichzeitig aber auch etwas von der Wirtschaft des Kantons versteht und deshalb Lösungen erarbeiten kann, die wirklich funktionieren und schnell akzeptiert und umgesetzt werden können, jetzt die Stimme verweigert, zugunsten einer grünen Kandidatin, deren Bild von der Wirtschaft durch Mythen geprägt ist und die auf Probleme vor allem Verbote kennt – die logischerweise auf Widerstand stossen – als Antwort, der erweist der Umwelt einen Bärendienst.

Wer will, dass Umweltpolitik Parteien übergreifend die dringend benötigten Lösungen entwickeln kann, die wir nun ganz schnell brauchen, der wählt Ruedi Noser in den Ständerat.

Zu guter Letzt sei auch noch daran erinnert, dass Ruedi Noser entscheidend am neuen CO2-Gesetz mitgewirkt hat, daran, dass es nun ein Inlandziel gibt, dass eine Flugticketabgabe vorgesehen ist, dass Behinderungen für die Produktion erneuerbarer, synthetischer Treibstoffe beseitigt werden und vieles mehr. Und bei alledem hat er so geschickt agiert und so gute Lösungen erarbeitet, dass am Ende auch die Wirtschaft und damit unser Wohlstand davon profitieren. Nur solche Lösungen können schnell genug umgesetzt werden, weil sie nicht unnötig auf Widerstand stossen.

😉

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