Der Strategische Campaigning Grundsatz Nr. 11 und die Physik

Heute morgen las ich in der Juniausgabe des Bild der Wissenschaft einen Artikel über die jüngsten Entwicklungen bei der Erforschung von Antimaterie. Er fing mit dem folgenden Textausschnitt an. Als ich den las, dachte ich „na das ist doch mal eine originelle Anwendung des Strategischer Campaigning Grundsatzes Nr. 11  (Effizienz und Pragmatismus) auf dem Gebiet der Physik. Man könnte auch sagen, das Beispiel verdeutlicht den Unterschied zwischen einem Campaigner und einer instrumentefixierten Agentur.

Physiker erzählen gerne die Geschichte vom Studenten, der die Höhe des Universitätsgebäudes bestimmen soll. Sein Professor händigt ihm dazu ein Barometer aus – und erwartet, dass der Student den Luftdruck-Unterschied abliest, um daraus die Höhe zu berechnen. Doch der pfiffige Student hält das für viel zu naheliegend und schlägt andere Methoden vor: Er könnte das Barometer als Pendel verwenden, um dessen Periode zu messen, die wegen der Erdanziehung von der Höhe abhängt. Oder er könnte es vom Dach des Gebäudes werfen, um die Fallzeit zu bestimmen. Doch der Professor ist damit nicht zufrieden. Schließlich klopft der Student an die Tür des Hausmeisters – und der verrät ihm, wie hoch das Gebäude ist, nachdem er das Barometer geschenkt bekommen hat.

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