Heute, im Jahre 2011 am 12. Februar vor exakt 13 Jahren unterrichtete ich zum ersten Mal eine erste Fassung des Campaigning-Modells, das kurz später den Namen «business campaigning®» erhielt. Es war dies damals auf Anfrage durch die Gewerkschaft Bau & Industrie.

Aufgrund dieses Jubiläums, und weil das Jubiläumsjahr so fantastisch begonnen hat, dass ich für 2011 bereits ausgebucht bin, verschenke ich nun 26 Seminar-Gutscheine.

Bevor ich zu den Details komme, noch ein «kurzer» Rück- und Ausblick.

Ein paar Monate vor diesem ersten Seminar hatte ich entschieden, mich selbständig zu machen. Da mein Startkapital gerade mal für einen Mac mit Drucker reichte, war der Plan, im Nebenerwerb Campaigning-Seminare anzubieten und Fachpublikationen zu veröffentlichen. So wollte ich mir das notwendige Startkapital ansparen und die Bekanntheit erlangen, die es für den Schritt in die Sebständigkeit braucht.

Zuerst besuchte ich aber noch einen Kurs in Unternehmensgründung am St. Galler Institut für Jungunternehmen IFJ, der Anlaufstelle Nr. 1 fürJungunternehmen – und Unternehmerschmiede für die, die es wirklich ernst meinen. Dort schrieb ich meinen ersten, aber nicht den letzten, Businessplan.

Danach ging alles sehr schnell. Ein Mandat der Prionics AG, damals ein Spin-Off der ETH, die den ersten BSE-Test entwickelt hatte und gegen den Widerstand der Behörden grossflächig vermarkten wollte, gab mir den notwendigen Schub, den es für das darauf folgende Wachstum brauchte.

Angestellte kamen und gingen in den folgenden Jahren, 2003 veröffentlichte ich mein Buch «Business Campaigning», dessen dritte Auflage ich nun langsam angehen sollte, meine Kinder wurden erwachsen. Irgendwann zwischen 2006 und 2008 entschied ich aus persönlichen Gründen, nicht mehr länger als Geschäftsleiter arbeiten zu wollen, sondern wieder an der Front, und auch um eigene Projekte umzusetzen.

Mit dem hundertprozentigen Delegieren klappte es nicht hundertprozentig, und so arbeite ich heute wieder, wie schon einmal, mit einem festen Team von externen Mitarbeitern zusammen – Partner, ein paar davon seit 11 Jahren -, mit denen gemeinsam ich neben der Beratung einen Full-Service anbieten kann, der mehr ist als nur Kommunikation.

Neben PR, Werbung, Social Media, Events, Medientraining usw. können wir auch Service Design, Management Coaching, Flow-Management, Change Management, Planspielsimulation und andere Werkzeugkoffer anbieten, die alle nur auf eins abzielen: alle Register ziehen können, um Menschen zu mobilisieren, das zu tun, was wir uns von ihnen wünschen. In anderen Worten: Campaigning.

Daneben habe ich mitgeholfen, SIR MOUNT H aus der Taufe zu heben, ein alkoholfreies, biologisches Getränk, das wir wegen seiner Eigenschaften als Jungbrunnen aus der Flaschebezeichnen, und mit einem Programmierer zusammen habe ich eine Applikation für Social Media Marketing entwickelt (siehe unten).

Ich habe immer gesagt und geschrieben, dass Campaigning echte Kommunikation ist, also Dialog mit den Zielgruppen, die dadurch zu Dialog-Gruppen werden.

Es war immer meine Vision, dass Kommunikation als strategische Führungsaufgabe wahrgenommen wird und Unternehmen zuerst zuhören, bevor sie ihre Zielgruppen mit Werbebotschaften zudecken, die diese gar nicht interessieren. Kommunikation sollte richtig Sinn machen, ehrlich und authentisch sein.

Auch andere forderten schon seit Jahren einen entsprechenden Paradigmenwechsel. Mit meinem business campaigning® Modell und meinem Buch wollte ich einen Beitrag leisten.

Nun sieht es so aus, dass – wie so oft – der Paradigmenwechsel aufgrund neuer Technologien sich durchsetzt. Was immer man über die Anforderungen an Social Media Marketing – oder Social Media Campaigning – liest, entspricht genau dem, was ich schon seit Jahren fordere: Dialog, Transparenz, Authentizität, Zuhören und ein Einklang von dem, was ein Produkt verspricht und dem, was es wirklich leistet.

Und das Ganze dann noch eingebettet in eine übergeordnete Unternehmens-Strategie, die auf einer klar definierten Corporate Identity basiert. Wenn ich mit neuen Kunden neue Social Media Auftritte plane, zeigt sich sehr schnell, wer Klarheit über seine Corporate Identity hat und wer nicht.

Der Wechsel ist so tiefgreifend und rasant, dass ich nun ein echtes Problem habe. Ich arbeite seit einem Jahr an einer englischen Kurzfassung meines Buchs, Arbeitstitel «How To Do Business Campaigning». Je länger es geht, umso weniger Neues habe ich zu erzählen. Mittlerweile könnte ich das Buch vermutlich genauso gut «Social Media Campaigning» nennen. Aber warten wir mal ab. Nach jedem Hype (=übertriebene Erwartungen) schlägt das Pendel unweigerlich in die entgegengesetzte Richtung aus, und es kommt zu einer übertriebenen Enttäuschung. Dann ist es vielleicht doch besser, wenn ich das Buch «How To Do Business Campaigning» nenne? Wir werden sehen.

Ach ja, bevor ich es vergesse: Aus Anlass des 13-jährigen Jubiläums verschenke ich 13 Seminar-Gutscheine im Wert von je 100 Franken an Kunden, Partner und Lieferanten von business campaigning Switzerland und an solche von The Reputation Rescue Company, die sozusagen unsere Schwester im Bereich Krisenkommunikation und -prävention ist.

Weitere 13 Seminar-Gutscheine im Wert von je 50 Franken verschenke ich an sonstige Interessenten.

Die Seminare können von Montag bis Ende Februar in Form von Gratis-Tickets bei Amiando abgeholt werden:
http://www.amiando.com/13-jahre-businesscampaigning.html

Die Liste der Seminare findet sich gut versteckt auf unserer Website unter «business campaigning® Modell / Schulung»

Wer zuerst kommt, malt zuerst.

Im Notfall genügt auch eine email an mich, und ich reserviere dann.

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